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Insulin und Diabetes

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Team Wissenswelt

Insulin und Diabetes

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Beschreibung Insulin und Diabetes

Man unterscheidet bei der Diabetes zwei unterschiedliche Typen. Beim Typ I, welcher angeboren ist, funktioniert die Bauchspeicheldrüse aufgrund einer Autoimmunerkrankung nur sehr eingeschränkt. Der Typ II wird auch als Alterszucker bezeichnet, da er meist erst im späteres Lebensalter auftritt. In diesem Video bekommst du Einblicke in den Alltag eines Mädchens mit Diabetes Typ I. Du siehst wie diese Krankheit ihr Leben bestimmt und wie sie diese Hürde mit viel Disziplin meistert.

Transkript Insulin und Diabetes

Damit die Zellen in unserem Körper mit genügend Energie versorgt werden, muss der Anteil des Blutzuckers in unserem Blut über die Ernährung immer gleichmäßig hochgehalten werden. Ist zu viel oder zu wenig Blutzucker im Blut, wird der Mensch krank und kann sogar sterben. Um den Blutzucker gleichmäßig zu halten, wird der Brennstoff, den wir über die Nahrung aufnehmen, im Körper gespeichert. In der Bauchspeicheldrüse wird das Hormon Insulin hergestellt, das den Brennstoff aus der Ernährung im Körper umwandelt und dann in Leber, Muskeln und Fettdepots speichert. Um den gespeicherten Brennstoff bei Bedarf wieder als Energie für den Körper abzurufen, wird das Hormon Glukagon in der Bauchspeicheldrüse produziert. Es ist sozusagen der Gegenspieler von Insulin. Über diesen Regelkreis wird der Anteil des Blutzuckers in unserem Körper gleichmäßig gehalten. Lara leidet an Diabetes. Sie muss jeden Tag Insulin in ihren Körper spritzen, damit der Anteil des Blutzuckers gleichmäßig hochgehalten wird. Der Ausfall des Hormons hat für Laras Alltag weitreichende Folgen. Also, erst mal ganz kurz gesagt, Diabetes bedeutet Disziplin. Also, sie müssen zu bestimmten Uhrzeiten aufstehen, das heißt, die sind eigentlich so festgesetzt, plus minus eine Stunde. Dass Lara halt piekst und dann muss man dahinter sein, dass sie halt piekst und spritzt. Und dass sie auch die richtige Menge Insulin spritzt ist ganz wichtig, dass sie also nicht zu viel spritzt. Das immer Insulin da ist, dass immer Teststreifen da sind, dass man niemals irgendwohin fährt und man hat also die Tasche und den Insulinplan nicht dabei, das ist es schon manchmal Stress. Ja, dass du auch immer messen musst jetzt, dass du nicht immer alles machen darfst, du musst immer-, immer deinen Wert in Ordnung haben, darfst es nicht zu hoch haben, auch nicht zu niedrig. Man sollte-, man muss einfach immer aufpassen. Man muss lernen Kinder auch loszulassen. Das ist ein ganz schwieriger Prozess. Weil es nicht der hohe Zucker ausschlaggebend ist, sondern eher der Unterzucker. Also wenn die Kinder einen niedrigen Blutzuckerwert haben, hat sie dann ihre BEs dabei, ihre Not- BE, das ist anhand von Traubenzucker, also, schnell wirkender Zucker oder kleine Gummibärchentüte. Ja, ist sie jetzt draußen, hat sie jetzt einen Unterzucker spürt sie das jetzt rechtzeitig oder-, oder kippt sie einfach um? Das sind also eher die Probleme. Aber man muss halt lernen, die Kinder loszulassen und einfach das als eine gewisse Normalität anzusehen. Ja, das ist richtig schwer. Man muss es akzeptieren, aber das kann ich irgendwie noch nicht so richtig. Man soll immer alles einhalten, aber man will auch mal ein Eis essen, ohne zu spritzen. Das geht dann nicht. Und es ist einfach nur schwer, richtig.

1 Kommentar

1 Kommentar
  1. Toll

    Von Rimuru T., vor 8 Monaten
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