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Fische – Atmung und Fortbewegung 06:13 min

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Transkript Fische – Atmung und Fortbewegung

Zur Steuerung und Fortbewegung benutzt der Fisch Flossen. eine Flosse besteht aus knorpeligen oder verknöcherten Stützstrahlen mit dazwischen liegenden Häuten. Zur Fortbewegung dient, zusammen mit einer seitlich schlängelnden Körperbewegung, vor allem die Schwanzflosse. Einige Arten bewegen sich jedoch überwiegend mit den Brustflossen vorwärts und nutzen die Schwanzflosse nur als Ruder. Die meisten Fische besitzen paarige Brust- und Bauchflossen, sowie eine After-, Schwanz- und Rückenflosse. Einige Fischarten, z.B. Lachse, Salmler und Welse, tragen zusätzlich eine knochenlose Fettflosse zwischen der Rücken- und der Schwanzflosse. Die zahlreichen Rückenflossen dieses Flösselhechtes zeigen uns, dass die Art der Flossen doch sehr unterschiedlich sein kann. Wie beweglich, fächerförmig die Flossenstrahlen sein können, zeigt uns dieser Rotfeuerfisch. Beim Flussbarsch sehen wir, wie Flossen angelegt und aufgestellt werden können. Das Aufstellen des vorderen Teils der Rückenflosse hilft nicht nur bei der Steuerung, sondern kann auch eine Drohgebärde sein. An den spitzen Hartstrahlen der Rückenflosse, wie bei diesem Sonnenbarsch, kann man sich empfindlich verletzten. Bei einigen Fischen sind diese Flossenstrahlen sogar mit Giftdrüsen ausgestattet. Ein Hai kann die Form seiner Flosse nicht verändern. Seine Schwanzflosse ist asymmetrisch. Die Schwanzflossen der Knochenfische sind symmetrisch geformt. Fische treiben mit unterschiedlichen Flossen an. Dieser Paletten-Doktorfisch verwendet zum Antrieb die Brustflossen, die Schwanzflosse dient ihm zum Lenken. Auch dieser Lippfisch treibt mit den Brustflossen an. Der untere dieser beiden Fische ist ein Drückerfisch und treibt mit seiner Rücken- und Afterflosse an. Dieser Knurrhahn setzt, wie auch andere Riffbewohner, zum Antrieb seine Schwanzflosse ein. Ein Kugelfisch benutzt bei der Bewegung alle seine Flossen gleichzeitig. Der Zitteraal besitzt nur kleine Brustflossen, er bewegt sich mithilfe seines Flossensaumes, der an der Unterseite seines Körpers zu erkennen ist. Freiwasserhaie müssen übrigens ständig schwimmen, sonst würden sie auf den Grund absinken. Sie besitzen nicht, wie die meisten anderen Fische, eine Schwimmblase, mit der sie den unterschiedlichen Druck des Wassers ausgleichen können. Seine Schwimmblase ermöglicht es diesem Drachenfisch still an einer Stelle im Wasser zu stehen. Nicht nur alle Landtiere, auch der Fisch kann nicht ohne Sauerstoff leben. Unter Wasser aber ist Sauerstoff Mangelware. Die Muräne droht nicht etwa mit ihrer Maulbewegung, sondern sie atmet. Fische atmen durch Kiemen. Im Gegensatz zur Lungenatmung der Landwirbeltiere, die Stoßweise erfolgt, fließt durch die Kiemen ein ständiger Wasserstrom. Beim Einfließen in die Kiemen trifft sauerstoffreiches Wasser auf sauerstoffärmeres Blut. Aufgrund des Gegenstroms findet ein Sauerstoffaustausch statt. Die Kiemen bestehen aus vielen kleinen, stark durchbluteten Plättchen, um eine möglichst große Oberfläche zu bekommen, die den Sauerstoffaustausch ermöglicht. Hier können wir die halbkreisförmigen Kiemenbögen mit den gut durchbluteten Kiemenblättchen, die normalerweise vom Kiemendeckel ganz verdeckt sind, deutlich erkennen. Haie und Rochen haben, wie diese jungen Stierkopfhaie, Kiemenspalten, durch die das Atemwasser abfließt. Die Kiemen sind nicht nur ausgezeichnete Gasaustauscher, sondern auch ein effektives Kühlorgan. Das Atemwasser fließt bei den Rochen von oben hinein und durch die fünf unten liegenden Kiemenspalten wieder hinaus.

17 Kommentare
  1. 🐠voll gut

    Von Evaandrich, vor mehr als einem Jahr
  2. der kugelfisch freut sich

    süs

    Von Salehzahran, vor mehr als einem Jahr
  3. Naja geht so 🦈

    Von Alea R., vor fast 2 Jahren
  4. Das war voll schön!!!!! 👍

    Von Emma U., vor fast 2 Jahren
  5. Von Vegr, vor etwa 2 Jahren
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Fische – Atmung und Fortbewegung Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Fische – Atmung und Fortbewegung kannst du es wiederholen und üben.

  • Benenne die verschiedenen Flossen des Hais.

    Tipps

    Brust- und Bauchflossen werden oft verwechselt.

    Lösung

    Der Hai besitzt wie viele Fische paarige Brustflossen und Bauchflossen.
    Einzeln sind die Schwanzflosse, Afterflosse und auch eine Rückenflosse, wobei auf die erste große Rückenflosse noch eine zweite Rückenflosse weiter hinten auf seinem Rücken folgt.

  • Nenne drei typische Fischorgane mit der jeweiligen Funktion sowie zwei Fischgruppen mit unterschiedlicher Organausstattung.

    Tipps

    Knochenfische können im Wasser schweben und so scheinbar stehen.

    Lösung

    Knochenfische haben eine Schwimmblase mit deren Hilfe sie den Druck ausgleichen können. Der Auftrieb ermöglicht ihnen ruhig im Wasser zu stehen.
    Haie hingegen besitzen keine Schwimmblase und müssen sich daher ständig fortbewegen.
    Flossen können sehr unterschiedlich sein. Sie dienen als Steuer, aber vor allem auch als Antrieb.
    Kiemen sind Atmungsorgane, die Fischen ermöglichen, den Sauerstoff aus dem Wasser einzuatmen.

  • Stelle den Vorgang der Atmung von Fischen dar.

    Tipps

    Bei der Zellatmung wird Sauerstoff verbraucht und Kohlenstoffdioxid entsteht.

    Lösung

    Der grundlegende Prozess der Zellatmung ist bei Fischen und Säugetieren gleich.
    Für die Zellatmung braucht der Körper Sauerstoff.
    Im Gegenzug entsteht Kohlenstoffdioxid, welches der Körper wieder loswerden muss.
    Bei uns geschieht dies über das Ausatmen.

    Fische atmen keine Luft ein und aus, sondern nutzen Wasser als Medium.
    Sie öffnen ihr Maul und sauerstoffreiches Wasser strömt ein.
    Die Kiemen bestehen aus vielen kleinen und stark durchbluteten Kiemenblättchen. Hier wird dann der Sauerstoff aufgenommen und gelangt ins Blut.
    Das Kohlenstoffdioxid hingegen wird aus dem Blut ins Wasser abgegeben.
    Es findet also ein Gasaustausch statt.
    Das kohlenstoffdioixdreiche Wasser strömt dann über die Kiemenspalten wieder aus dem Körper des Fisches.

  • Vergleiche die verschiedenen Antriebsmöglichkeiten von Fischen.

    Tipps

    Kugelfische können sich bei drohender Gefahr schnell sehr groß machen und erscheinen dann besonders abschreckend.

    Lösung

    Der Palettendoktorfisch, welcher dir vielleicht als Dori aus dem Film „Findet Nemo" bekannt ist, benutzt vor allem seine Brustflossen, um sich vorwärtszubewegen.
    Der Drückerfisch hingegen ist der blaugrüne Fisch mit der u-förmigen Schwanzflosse. Als seine Antriebsflossen dienen vor allem seine Rückenflosse und seine Afterflosse.
    Der Hai nutzt hingegen seine Schwanzflosse zur Fortbewegung. Seine Flossen sind generell nicht beweglich.
    Der Kugelfisch benutzt sogar alle Flossen, um voranzukommen.

  • Benenne jene vier Körperteile eines Fisches, deren Funktionen stichpunktartig aufgeführt sind.

    Tipps

    Ein Freiwasserhai besitzt keine Schwimmblase.

    Eine angegebene Funktion wird von keinem der Körperteile erfüllt. Diese muss also nicht markiert werden!

    Lösung

    Die Schwimmblase dient vielen Fischen zum Druckausgleich. Dadurch können sie im Wasser an einer Stelle stehen.
    Die Schwanzflosse ist vor allem für den Antrieb im Wasser wichtig.
    Atmen können Fische über ihre Kiemen, die von sauerstoffreichem Wasser durchströmt werden.

  • Beschreibe das Seitenlinienorgan von Fischen.

    Tipps

    Achtung: Es gibt zu viele Begriffe.

    Haie sind Fische, besitzen jedoch keine Schwimmblase.

    Wölfe leben und jagen im Rudel.

    Lösung

    Das Seitenlinienorgan ist ein wichtiges Sinnesorgan von Fischen.
    Dabei handelt es sich um eine gepunktete Linie an der Seite des Fisches, welche vom Kopf bis zum Schwanz verläuft. Mit diesem Organ kann der Fisch kleinste Bewegungen im Wasser und auch außerhalb des Wassers wahrnehmen. Außerdem hilft es ihnen, die Strömung und die Richtung ihrer Bewegung einzuschätzen.
    Auch Haie besitzen dieses Organ und benutzen es bei ihrer Jagd.
    Eine Schwimmblase dient nicht zur Ortung, sondern lediglich zum Druckausgleich und Auftrieb im Wasser.
    Fische schwimmen in einem Schwarm, so wie Vögel in einem Schwarm fliegen. Den Begriff Rudel benutzt man zum Beispiel im Zusammenhang mit Wölfen und Löwen.