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Fische – Anpassung an den Lebensraum

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Fische – Anpassung an den Lebensraum
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Beschreibung Fische – Anpassung an den Lebensraum

In diesem Video lernst du, wie Fische an ihren Lebensraum im Wasser angepasst sind. Du wirst sehen, dass zu der grundlegensten Anpassung Kiemen, Seitenlinienorgan und Schwimmblase zählen. Außerdem sind Fische durch ihre Körperform an das Leben im Wasser angepasst. Zusätzlich gibt es eine Menge individueller Anpassungen wie Tarnungen durch Hautzeichnung oder Körperform. Auch Spezialeigenschaften, wie einzelne bestimmte Arten mit ihrem Lebensraum oder ihrer Lebensweise umgehen werden wir dir in diesem Video zeigen.

Transkript Fische – Anpassung an den Lebensraum

Hallo! Hai, Karpfen, Hecht oder Fetzenfisch - sie alle sind perfekt an ihr Leben im Wasser angepasst. Jeder auf seine Weise. Warum ist der Plattfisch platt, warum ist der Fetzenfisch so zerfranst? Und vielleicht hast du schonmal von Fliegenden Fischen gehört. Gibt es die wirklich? In diesem Video erfährst du mehr über die Angepasstheit von Fischen an ihren Lebensraum.

Organische Besonderheiten

Fische sind Wirbeltiere des Wassers. In Körperfunktionen, Verhalten und Erscheinungsbild haben sich Fische perfekt an das Leben unter Wasser angepasst.

Kiemen sind die Atmungsorgane der Fische - und damit die zunächst wichtigste Anpassung an das Leben unter Wasser. So können Fische unter Wasser leben, ohne an der Wasseroberfläche Luft holen zu müssen. Eine weitere organische Besonderheit stellt das Seitenlinienorgan dar.

Schwimmblase

Die meisten Fische verfügen über eine Schwimmblase. Die Schwimmblase ist ein Hautsack, der mit Luft gefüllt werden kann. Wenn die Schwimmblase leer ist, hat der Fisch wenig Auftrieb und er sinkt zu Boden. Ist sie gefüllt steigt er nach oben. Fische ohne Schwimmblase wie z.B. der Hai müssen hingegen ständig in Bewegung sein, um nicht auf den Grund zu sinken.

Form des Fisches

Auch die Form von Fischen ist eine geniale Anpassung an den Lebensraum Wasser. Die Körperform von Fischen bietet wenig Wasserwiderstand.

Die so genannte Stromlinienform spart damit Energie beim Antrieb. Das Wasser strömt so ohne Wirbel und Stau an ihnen vorbei. Darum können Bachforellen in schnell fließenden Gebirgsbächen im Wasser stehen, ohne fortgeschwemmt zu werden. Dabei genügen minimale Flossenbewegungen.

Körpermerkmale Fried- und Raubfische

Verschiedene Fischarten haben ganz spezielle Anpassungen hervorgebracht. Der Karpfen ist ein Friedfisch, er greift also keine anderen Fische an. Er sucht den Grund nach kleinen Würmern oder Schnecken ab. Sein Maul ist perfekt an die Ernährungsweise angepasst: Es kann ausgestülpt werden wie ein Rüssel. So kann er seine Kleinbeute problemlos aufsaugen.

Der Hecht hingegen ist ein Raubfisch. Sein Maul ist lang und kann weit aufgerissen werden, um nach anderen Fischen zu schnappen. Seinen scharfen, nach hinten geneigten Zähnen entkommt keine Beute.

Aussehen der Fische

Auch im Aussehen zeigt sich die Angepasstheit der Fische. Der Hecht lauert in der schilfigen Uferzone von Gewässern. Mit seiner gestreiften Zeichnung ist er dort für seine Opfer kaum sichtbar.

Das ist ein Fetzenfisch. Wenn der Fetzenfisch träge zwischen Seegras und Tang herumschwimmt, sieht das so aus. Kleinkrebse und Garnelen - die Lieblingsspeise von Fetzenfischen - haben keine Chance ihn zu entdecken.

Das ist eine Scholle. Die Scholle ist ein Plattfisch und lebt unter anderem in Nord- und Ostsee. Durch ihre flache Form kann sie sich spielend im Sand eingraben und ist so für Feinde unsichtbar.

Spezialfähigkeiten

Natürlich gibt es noch unzählige weitere Beispiele für perfekte Anpassungen. Einige Arten haben Spezialfähigkeiten entwickelt. In der Tiefsee ist es immer stockdunkel. Tiefseeanglerfische benutzen leuchtende Bakterien, um damit Beute anzulocken. Für das Leben in der Finsternis ist das eine perfekte Anpassung.

Eine andere spezielle Fähigkeit besitzen fliegende Fische: Da es auf offener See keine Deckung vor Feinden gibt, haben sie ihre Brustflossen zu Flügeln ausgebildet. Wenn ein Fressfeind sie verfolgt, schwimmen sie an die Wasseroberfläche, breiten ihre Brustflossen aus und schlagen mit der Schwanzflosse so lange kräftig hin und her, bis sie abheben und über der Wasseroberfläche segeln.

Manche fliegenden Fische können so bis zu 400m segelnd zurücklegen. Der Verfolgerfisch kann seine Beute nicht mehr sehen und dreht ab. Eine perfekte Anpassung an die offene See.

Zusammenfassung

Fische sind also perfekt an den Lebensraum Wasser angepasst. Kiemen, das Seitenlinienorgan, eine Körperform, die den Wasserwiderstand minimiert, und meist haben Fische auch auch eine Schwimmblase. Darüber hinaus ist jede Art auch perfekt an seine ganz spezielle Lebensweise und seinen ganz speziellen Lebensraum im Wasser angepasst, wie z.B. der Tiefseeanglerfisch. Tschüss!

15 Kommentare

15 Kommentare
  1. Die sachen waren nicht sehr sachen also auch die bilder

    Von Frank Bethke, vor 2 Monaten
  2. War nicht so sachen geralt sonst ging es so.

    Von Frank Bethke, vor 2 Monaten
  3. hilf gut beim lernen

    Von Familie Wolf, vor 7 Monaten
  4. 👍🏻gut gemacht

    Von Lemmerz Christiane, vor mehr als einem Jahr
  5. das ist cool ich muss Lernen und das hilft mir.

    Von Christof M., vor mehr als 2 Jahren
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Fische – Anpassung an den Lebensraum Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Fische – Anpassung an den Lebensraum kannst du es wiederholen und üben.
  • Stelle die Angepasstheit der Fische an das Leben im Wasser dar.

    Tipps

    Fische haben sich mit einigen Organen speziell an das Leben im Wasser angepasst.

    Lösung

    Fische sind die Wirbeltiere des Wassers. Sie haben sich dem Leben im Wasser mit Körperfunktionen, Verhalten und Erscheinungsbild angepasst.

    Durch den spindelförmigen Körperbau der meisten Fische gleiten sie schnell und ohne großen Widerstand durch das Wasser. Mit ihren Kiemen nehmen sie Sauerstoff aus dem Wasser auf. So sind sie nicht auf den Luftsauerstoff angewiesen. Mit dem Seitenlinienorgan können sie sich im Wasser besser orientieren und Feinde frühzeitig wahrnehmen. Mit Hilfe ihrer Schwimmblase können sie im Wasser schweben, ohne die Flossen zu bewegen, sowie auf- und abtauchen.

  • Benenne Fische, die sich ihrem Lebensraum angepasst haben.

    Tipps

    Fliegende Fische sind im Atlantik und Pazifik zu finden.

    Fetzenfische leben im Meer vor der Süd- und Westküste Australiens. Sie können in ihrer Farbe stark variieren.

    Lösung

    Fische passen sich durch Ausprägung bestimmter Körpermerkmale ihrem Lebensraum an.

    Der Hecht lebt in heimischen Gewässern. Mit seiner gestreiften Zeichnung kann er sich hervorragend im Schilf der Uferzone von Gewässern verstecken.

    Der Fetzenfisch ist im dichten Pflanzengewirr aus Seegras und Tang kaum zu sehen. Er passt sich perfekt an. Fetzenfische leben im Meer vor der Süd- und Westküste Australiens. Sie können in ihrer Farbe stark variieren.

    Schollen leben am Meeresgrund. Mit ihrem platten Körperbau können sie sich im Sand eingraben und sind so für ihre Feinde nicht mehr zu erkennen.

    Tiefseeanglerfische leben in großen Meerestiefen, in denen es stockdunkel ist. Um Nahrung anzulocken, nutzen sie leuchtende Bakterien.

    Fliegende Fische haben ihre Brustflossen zu Segeln umgebaut. Durch kräftiges Schlagen mit der Schwanzflosse können sie abheben und bis zu 400 Meter weit segeln. So können sie ihre Fressfeinde auf offener See überlisten und ihnen entkommen.

  • Gliedere die Atmung bei den Fischen.

    Tipps

    Die Kiemenblättchen sind die Lungen des Fisches.

    Der Atmungsvorgang wird hier vereinfacht hintereinander dargestellt. Natürlich laufen alle Vorgänge gleichzeitig ab.

    Lösung

    Fische atmen mit Kiemen. Sie nehmen den Sauerstoff über ihre Kiemen aus dem Wasser auf.

    Das Wasser gelangt durch das geöffnete Maul in die Mundhöhle. Bei geschlossenem Maul wird das Wasser durch die Kiemen in die Kiemenhöhle gepresst. Dort liegen die dünnhäutigen stark durchbluteten Kiemenblättchen. In den Kiemenblättchen gelangt der Sauerstoff aus dem Blut in die Blutbahn. Durch diese wird der Sauerstoff zu den Organen und Muskeln transportiert. Das beim Stoffwechsel entstandene Kohlenstoffdioxid gelangt über die Blutbahn zurück zu den Kiemenblättchen und von dort ins Wasser. Das mit Kohlenstoffdioxid angereicherte Wasser wird durch die Kiemendeckel ausgepresst.

  • Charakterisiere spezielle Sinnesorgane von Fischen.

    Tipps

    Das Seitenlinienorgan ist ein Sinnesorgan.

    Lösung

    Fische verfügen über Sehvermögen, Gehörsinn und Geruchssinn. Aber die meisten Fische verfügen noch über ein weiteres Sinnesorgan, das Seitenlinienorgan.

    Es reicht vom Kopf bis zum Schwanz des Fisches und besteht aus einer Linie von vielen kleinen Punkten. Diese Punkte sind kleine Öffnungen zu kleinen Kanälen mit feinen Sinneshärchen, die einströmendes Wasser wahrnehmen. Dadurch kann der Fisch Druckschwankungen des Wassers erkennen, die von Feinden oder Hindernissen im Wasser ausgehen.

  • Bestimme die Eigenschaften eines Karpfens.

    Tipps

    Friedfische fressen keine Fische.

    Lösung

    Karpfen sind Friedfische. Friedfische greifen keine anderen Fische an. Sie fressen Schnecken und Würmer, die sie auf dem Grund der Gewässer finden. Sein Maul kann er ausstülpen. Wie mit einem Rüssel saugt er die Nahrung auf.

    Hechte sind Raubfische. Sie fressen Fische, aber auch Frösche und kleine Wasservögel. In seinem Maul hat er scharfe nach hinten geneigte Zähne. Damit entkommt ihm keine Beute. Sein Maul kann er sehr weit aufreißen, um auch größere Beute zu fangen.

  • Ordne ein, welche Fische eine Schwimmblase besitzen und welche keine.

    Tipps

    Fische, die keine Schwimmblase besitzen, halten sich entweder am Grund von Gewässern auf oder müssen ständig in Bewegung sein, um nicht zu sinken.

    Fische mit Schwimmblase können im Wasser schweben, ohne abzusinken.

    Lösung

    Mit Hilfe der Schwimmblase können Fische, ohne die Flossen zu bewegen, im Wasser schweben. Zu diesen Fischen gehören die meisten Knochenfische, z.B. Hecht, Forelle, Barsch, Hering, Karpfen und Lachs.

    Aber es gibt auch Fische ohne Schwimmblase. Alle Knorpelfische haben keine Schwimmblase. Knorpelfische sind leichter als Knochenfische. Sie leben im Meer. Da sie eine höhere Dichte als das Wasser besitzen, müssen sie ständig ihre Flossen bewegen, um ein Absinken zu vermeiden. Dazu gehören Hai und Rochen.

    Andere Fische ohne Schwimmblase leben am Grund des Wassers, wie Scholle, Flunder und Wels.

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