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Gleichstrommotor – Was ist das?

Aufbau und Funktion des Gleichstrommotors.

Funktionsweise des Gleichstrommotors

Elektromotoren wandeln elektrische Energie in mechanische (kinetische) Energie um. Sie bestehen im Wesentlichen aus einer Spule und einem Magneten.

Wie ist das Magnetfeld von Spulen zu verstehen? Fließt durch die Spule (Gleich-)Strom, baut sich ein Magnetfeld auf. Außerhalb der Spule ähnelt es dem Feld eines Stabmagneten. Nord- und Südpol können mit der Linke-Faust-Regel bestimmt werden. Die Finger zeigen dabei in physikalische Stromrichtung, der Daumen in Richtung des Nordpols.

Wird diese Spule nun in das Magnetfeld eines Permanentmagneten platziert, stoßen sich gleiche Pole ab und ungleiche ziehen sich an. Die Spule vollführt etwa eine halbe Drehung bis zum sog. Totpunkt, durch die Trägheit sogar noch ein kleines Stück weiter.

Durch einen Kommutator wird jetzt die Stromrichtung geändert. Nord- und Südpol des magnetischen Felds der Spule tauschen deshalb ihren Platz. Dadurch dreht sich die Spule wieder um eine halbe Umdrehung weiter. Wird der Strom also immer im richtigen Moment umgeschaltet, dreht sich die Spule weiter in eine Richtung. Damit kann sie z.B. als Antrieb verwendet werden.