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Knotenregel – Was ist das?

Die Knotenregel und was man mit ihr machen kann

Was besagt die Knotenregel?

Die Knotenregel gehört zusammen mit der Maschenregel zu den Kirchhoffschen Gesetzen. Damit können in Reihen- und Parallelschaltungen einzelne Spannungen und Ströme berechnet werden. Denn diese sind – je nach Schaltung – nicht überall gleich groß.

Die Knotenregel besagt, dass die Summe der zufließenden Ströme eines Knotens gleich die der abfließenden ist. Ein Knoten ist ein elektrisch leitender Verbindungspunkt von ein oder mehreren Leitern.

Wenn sich ein stromdurchflossener Leiter z.B. in zwei Leiter aufteilt, dann teilt sich auch die Gesamtstrom(stärke) $I_{ges}$ in zwei Teilströme $I_1$ und $I_2$ auf. Das ist z.B. bei einer Parallelschaltung der Fall. Die Einzelströme sind dabei meist nicht gleich groß. Sie hängen davon ab, welche Widerstände jeweils in den Teilleitungen herrschen. Doch für die Summe gilt:

$ I_1+I_2=I_{ges}$

Laufen die beiden Leiter später wieder in einem Knoten zusammen, dann vereinen sich die Stromstärken wieder. Damit bleibt auch der zufließende Strom eines Teilstromkreises (Masche) gleich dem abfließenden. Dieser Zusammenhang lässt sich auch auf eine komplette Schaltung oder sogar Netzwerk übertragen.