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Glimmlampe – Was ist das?

Wie eine Glimmlampe aufgebaut ist und funktioniert

Aufbau und Funktionsweise einer Glimmlampe

Eine Glimmlampe besteht aus zwei Drähten aus Metall (Elektroden) in einem geschlossenen Glasröhrchen. Darin ist nicht Luft, sondern meist das Edelgas Neon vorzufinden. Die Drähte im Röhrchen sind sich nah, berühren einander aber nicht. Eines wird mit dem Pluspol, das andere mit dem Minuspol einer Spannungsquelle verbunden. Das könnte z.B. eine Batterie sein.

Beim Draht, der mit dem Minuspol verbunden ist, stauen sich die Elektronen am Drahtende. Er wird dadurch zur negativ geladenen Kathode. Weil sich gleiche Ladungen aber abstoßen, verlassen einige Elektronen den Draht. Sie werden vom anderen, positiv geladenen Drahtende (Anode) angezogen. Dabei stoßen sie mit den Neonatomen zusammen. Dadurch wird an der Kathode Energie in Form von Licht frei.

Wenn die Richtung des Stroms (Elektronenbewegung) ständig gewechselt wird, so ändert die Kathode ihren Platz. Beim Wechselstrom aus der Steckdose passiert das etwa $100$ mal in der Sekunde. Daher scheint es, als würden beide Drähte leuchten.

Je höher die Stromstärke ist, desto mehr Elektronen verlassen den Draht. Die Lampe leuchtet dann immer heller. Deshalb sind Glimmlampen hilfreich bei der Bestimmung von Stromstärken oder elektrischen Feldern. Verwendung finden sie oft als Kontrollleuchten in Bügeleisen, Kaffeemaschinen oder Wasserkochern.