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Platon – Exkurs

Platons umfangreiches Werk, zu dem beispielsweise die Ideenlehre und das Höhlengleichnis zählen, machen ihn zu einem der bedeutendsten Philosophen aller Zeiten.

Wer war Platon?

Platon lebte von 427 bis 347 v. Chr. in Athen. Er war ein bedeutender Philosoph der Griechischen Antike. So nennt man die Zeit vom 16. Jahrhundert v. Chr. bis 146 v. Chr., die einen wesentlichen Einfluss auf die Entstehung der europäischen Lebensweise und Kultur hatte. Platon war Schüler des griechischen Philosophen Sokrates und schrieb seine Gedanken und Lehren als Dialoge, also in Form eines Gesprächs auf. Platon gründete seine eigene Gelehrtenschule im Jahr 388 v. Chr. Der Unterricht an der sogenannten Akademie kostete Geld und folgte einem vorgegebenen Lehrplan. Die Ideenlehre war der wichtigste Teil von Platons Philosophie. Er teilte die Welt in zwei Teile auf: Über unsere Sinneswahrnehmungen erfahren wir etwas über die Sinnenwelt. Jedoch sieht, riecht, schmeckt, tastet oder hört jeder Mensch etwas anderes. Daher ist diese Sinnenwelt einer unsichtbaren Welt der Ideen nachgeordnet. Nach seiner Ideenlehre sind alle sichtbaren Dinge nur Abbilder von Ideen.

In seinem wichtigsten Werk beschreibt Platon einen Idealstaat, in dem:

  • Philosophen die Gesellschaft regieren,
  • Krieger und Beamte den Staat sichern und bewachen und
  • Bauern, Handwerker und Kaufleute die Bürger ernähren.

Platons Gedanken beeinflussten viele jüdische, christliche und islamische Philosophen.