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Die Befreiungskriege – Exkurs

Als Befreiungskriege werden die kriegerischen Auseinandersetzungen von 1813 bis 1815 bezeichnet, die den Höhepunkt der nationalen Unabhängigkeitskriege gegen Frankreichs Hegemonie unter Napoleon I. darstellten.

Die Befreiungskriege

Seit 1792 erlangte Frankreich unter Napoleon durch die Koalitionskriege eine Vormachtstellung in Mitteleuropa. Innerhalb dieser Kriege eroberte die französische Armee andere europäische Länder und wandelte diese in Republiken um. Nach der Niederlage gegen Russland 1812 begann das schrittweise Ende dieser französischen Vorherrschaft. Die europäischen Großmächte Preußen, Österreich, Großbritannien und Russland verbündeten sich gegen Frankreich, um wieder ein europäisches Gleichgewicht herzustellen. In den Befreiungskriegen (1813-1815) kämpften sie gemeinsam gegen Napoleon. Ein entscheidender Einschnitt war die Völkerschlacht bei Leipzig im Oktober 1813. Die napoleonischen Truppen wurden besiegt und Napoleon musste sich zurückziehen. Die anschließenden Friedensverhandlungen scheiterten und die alliierten Truppen marschierten daraufhin in Paris ein. Napoleon dankte am 11. April 1814 ab und wurde auf die Insel Elba verbannt. Beim Wiener Kongress im September 1814 begannen die Verhandlungen um die Neuordnung Europas. Der Deutsche Bund trat im Jahr 1815 an die Stelle des bereits 1806 aufgelösten Heiligen Römischen Reichs. Napoleon kehrte zwar im März 1815 trotz des Friedens von Paris nach Frankreich zurück und ergriff erneut die Macht, jedoch endete seine Herrschaft nach 100 Tagen endgültig in der Schlacht bei Waterloo. Am 20. November 1815 endeten die Befreiungskriege offiziell mit dem Zweiten Pariser Frieden.

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