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Zünfte im Mittelalter

Im Mittelalter waren Zünfte Zusammenschlüsse von Handwerkern eines Berufsstandes, die Regeln und Ordnungen festlegten, um Konkurrenz zu unterdrücken und die Ausbildung von Lehrlingen zu regeln. Sie spielten eine soziale Rolle in der Gemeinschaft, unterstützten Mitglieder in Notfällen und schlossen Frauen aus. Ihre Spuren sind noch heute in Handwerksberufen und Stadtbildern erkennbar.

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sofatutor Team
Zünfte im Mittelalter
lernst du in der 5. Klasse - 6. Klasse - 7. Klasse - 8. Klasse

Zünfte im Mittelalter Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Lerntext Zünfte im Mittelalter kannst du es wiederholen und üben.
  • Was weißt du schon über Zünfte?

    Tipps

    Zünfte waren im Mittelalter sehr wichtig für das Handwerk, das sich stark spezialisierte.

    Ohne Mitgliedschaft in einer Zunft durfte man keinen Betrieb führen und somit seiner Arbeit nicht nachgehen.

    Lösung

    Im Mittelalter war es nur den Mitgliedern einer Zunft erlaubt, Betriebe zu führen. Die Zunft gab vor, wie viele Betriebe es pro Stadt gab. Das war wichtig, weil es immer mehr spezialisierte Handwerksbetriebe gab. Jede Zunft hatte ein eigenes Zeichen, zudem gab die Zunft die Ausbildungsregeln vor, so dass sie überall gleich war. Frauen durften im Mittelalter keinen Beruf ausüben und waren somit nur als Witwe ihres Mannes in Zünften willkommen.

  • Wie sah die Ausbildung in einem Handwerksbetrieb aus?

    Tipps

    Die Ausbildung zum Meister erfolgte in zwei Schritten, zunächst erfolgte die Lehre, dann die Zeit als Geselle.

    Lehrlinge und Gesellen waren davon abhängig, dass ihr Meister sie aufnahm und nach der Lehre weiter beschäftigte.

    Lösung

    Nur ein Meister durfte Lehrlinge und Gesellen ausbilden. Die Familien seiner Auszubildenen bezahlten Lehrgeld für die Ausbildung und dafür, dass die Lehrlinge bei ihren meistern leben konnten. Die Ausbildung der Lehrlinge dauerte mehrere Jahre, nach der Ausbildung und der erfolgreichen Gesellenprüfung wurde man als Geselle in die Zunft aufgenommen. Dann war es möglich, nach einigen Jahren die Meisterprüfung abzulegen.

  • Warum gab es Zünfte?

    Tipps

    Die Zunft hatte viele recht starre Regeln, bot ihren Mitgliedern aber auch viele Vorteile.

    Um Konkurrenz innerhalb einer Handwerksbranche zu verhindern, gaben die Zünfte vieles vor, an das man sich halten musste.

    Lösung

    Zünfte entstanden im Mittelalter durch eine immer größer werdende Menge an Handwerksbetrieben. Alle Meister des selben Handwerks schlossen sich in Zünften zusammen. Die Zünfte legten zum Beispiel die Anzahl der Meisterbetriebe in einer Stadt fest. Auch die Preise für die Erzeugnisse wurden durch die Zunft bestimmt. So wollte man Konkurrenz verhindern. Geriet ein Meisterbetrieb in Not, half die Zunft ihm und sicherte seinen Betrieb. Als Mitglied einer Zunft gehörte man einer festen Gruppe an, man traf sich regelmäßig und nahm an Prozessionen und Festen teil.

  • Zunftzeichen – Welche Zunft ist das?

    Tipps

    Die jeweiligen Zeichen zeigen immer wichtige Gegenstände aus dem Arbeitsalltag des jeweiligen Handwerks.

    Lösung

    Der Fischer fing natürlich Fische, der Tischler arbeitete mit einem Hobel, der Buchbinder spannte Bücher in seine Buchpresse, der Stellmacher, auch Wagner genannt, stellte Räder her.

  • Vom Lehrling zum Meister …

    Tipps

    In Handwerksbetrieben gab es drei Stufen in der Hierarchie: Lehrlinge, Gesellen und den Meister.

    Lösung

    Familien sorgten dafür, dass ihre Söhne eine Ausbildung machen konnten. Nach der einige Jahre dauernden Lehre erfolgte die Gesellenprüfung. Nur als Geselle hatte man die Möglichkeit, die Meisterprüfung zu absolvieren und danach vielleicht auch einen eigenen Betrieb zu leiten.

  • Welche Aussagen über die Zünfte und ihre Bezeichnungen stimmen, welche nicht?

    Tipps

    Zunftzeichen waren sehr unterschiedlich, wiesen aber immer genau auf das jeweilige Handwerk hin.

    Wir finden heute in Städten noch häufig eine große Brezel an Bäckereien.

    Lösung

    Alle Handwerksbetriebe hatten unterschiedliche Zunftzeichen, manche von ihnen finden wir auch heute noch, zum Beispiel die Brezel an Bäckereien, oder die große Schere an einer Schneiderei. Da sich die Handwerksbetriebe stark spezialisierten gibt es viele sehr genaue Bezeichnungen für diese unterschiedlichen Handwerke, und somit auch viele Zunftzeichen. Heutige deutsche Nachnamen, wie zum Beispiel Müller, Bäcker, Schuster, Färber, gehen auf die Zünfte des Mittelalters zurück.