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Ursachen der Französischen Revolution

Die Französische Revolution wurde durch den Machtkampf zwischen König und Adel, politische Misserfolge, eine ungerechte Ständegesellschaft, Staatsverschuldung, Sozialkrise und die Ideen der Aufklärung vorangetrieben. Möchtest du mehr über diese Schlüsselfaktoren und die revolutionären Ereignisse erfahren? Interessiert? Dies und vieles mehr findest du im folgenden Text!

Alle Inhalte sind von Lehrkräften & Lernexperten erstellt
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Die Autor*innen
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Team Digital
Ursachen der Französischen Revolution
lernst du in der 8. Klasse - 9. Klasse - 10. Klasse - 11. Klasse

Ursachen der Französischen Revolution Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Ursachen der Französischen Revolution kannst du es wiederholen und üben.
  • Welche Ursachen begünstigten den Ausbrauch der Französischen Revolution?

    Tipps

    Insgesamt sind hier vier Antworten korrekt.

    Lösung

    Die Französische Revolution von 1789 wurde unter anderem durch eine hohe Staatsverschuldung, Wirtschaftskrisen und Hungersnöte, die Machtlosigkeit des dritten Standes sowie die Ideen der Aufklärung begünstigt.

  • Erläutere die Machtlosigkeit des dritten Standes.

    Tipps

    Klerikale Ämter gehörten dem ersten Stand an.

    Die Möglichkeit, innerhalb einer Gesellschaft aufzusteigen, heißt „soziale Mobilität“.

    Lösung

    Die Gesellschaft im absolutistischen Frankreich war in drei Stände unterteilt: Geistliche Würdenträger wie Bischöfe oder Pfarrer bildeten den ersten Stand, der auch als Klerus bekannt ist. Zusammen mit dem Adel, dem zweiten Stand, machten die Vertreter der Kirche circa zwei Prozent der französischen Gesellschaft aus. Obwohl sie damit nur einen äußerst kleinen Teil der Gesellschaft repräsentierten, war der politische Einfluss fast ausschließlich auf Adel und Klerus konzentriert.

    Doch auch im dritten Stand gab es wirtschaftlich recht erfolgreiche Vertreter des Bürgertums, die sich einen Aufstieg in den zweiten Stand durch Leistung erhofften. Diese Form der sozialen Mobilität war allerdings in der Ständeordnung Frankreichs nicht vorgesehen und der Adel war nicht bereit, seine Privilegien abzugeben.

    Dies sorgte für ein Ungleichgewicht: Der dritte Stand genoss viel weniger Rechte als Klerus und Adel, hatte gleichzeitig aber viel mehr Pflichten zu tragen. So musste der dritte Stand zum Beispiel für fast die gesamte Steuerlast aufkommen, um den Staat und damit auch den prunkvollen Lebensstil des Königs zu finanzieren.

  • Beschreibe den Aufbau der absolutistischen Ständegesellschaft.

    Tipps

    Die Geistlichkeit hatte vor dem Adel die meisten Privilegien.

    Den dritten Stand bildete fast die gesamte Bevölkerung. Dennoch hatte er kaum Rechte.

    Lösung

    Die Gesellschaft des Ancien Régime, also des absolutistischen Frankreichs vor der Französischen Revolution, ließ sich nach der Ständeordnung gliedern:

    Die strikt voneinander zu trennenden drei Stände machten die Geistlichkeit, den Adel und den Rest der Bevölkerung aus.
    Obwohl die ersten beiden Stände nur einen geringen Teil der Bevölkerung umfassten (1,5 Prozent gehörten dem Adel an), verfügten diese über den größten Einfluss. Sie wurden von verschiedenen Pflichten befreit. So musste der Klerus keine Steuern zahlen und keinen Militärdienst leisten. Außerdem fielen zehn Prozent des Grundbesitzes an die Kirche.
    Der dritte Stand, der sich also aus Bauern und Bäuerinnen sowie Bürgern und Bürgerinnen zusammensetzte, hatte hingegen kaum Rechte und war trotzdem nahezu allein für die Finanzierung des Staates verantwortlich.

  • Beschreibe die wirtschaftliche Krise im vorrevolutionären Frankreich.

    Tipps

    Kannst du Ursache-Wirkung-Zusammenhänge erkennen?

    Schlechte Witterungsverhältnisse können für Missernten sorgen. Das heißt, es kann weniger verkauft werden und die Produkte werden entsprechend teurer.

    Ein extravaganter, luxuriöser Lebensstil von König und Hof ist sehr kostspielig.

    Lösung

    Bauern, Bäuerinnen und Teile der ärmeren Stadtbevölkerung wurden von den wetterbedingten Missernten besonders hart getroffen.

    Wetterbedingte Missernten sorgten für explodierende Brotpreise und Hungersnöte.

    König und Hofadel hatten einen extravaganten und verschwenderischen Lebensstil.

    Luxus und Militärausgaben des Hofes verschlimmerten die hohe Staatsverschuldung Ludwigs XVI.

  • Gib eine Chronologie der Ereignisse zu Beginn der Französischen Revolution wieder.

    Tipps

    Überlege, welche Ausgangslage den Stein ins Rollen gebracht haben könnte.

    Am Ende der Ereigniskette begann die Revolution in der französischen Hauptstadt.

    Lösung

    Ludwig XVI. beruft aufgrund der hohen Staatsverschuldung die Generalstände ein.

    Vertreter des dritten Standes erklären sich zur Nationalversammlung.

    Die Mitglieder der Nationalversammlung schwören im sogenannten Ballhausschwur, Frankreich eine neue Verfassung zu geben.

    Aufgeheizte Stimmung führt in Paris zum „Sturm auf die Bastille“ – bis heute gilt dieser als Symbol für die Französische Revolution.

  • Gib die Ideen der französischen Aufklärung wieder.

    Tipps

    Die Monarchie ist eine Herrschaftsform, bei der eine einzige Person – der Monarch bzw. die Monarchin – über ein Gebiet herrscht.

    Souveränität bedeutet rechtliche Selbstbestimmung, aber auch Selbstverwaltung, Überlegenheit oder Unabhängigkeit.

    Lösung

    Die Ideen der Aufklärung spielten für die Französische Revolution eine entscheidene Rolle und spiegelten sich unter anderem in dem Wahlspruch „Liberté, Égalité, Fraternité“ („Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit“) wider.
    Grundlegende Ansätze waren:

    • die Freiheit des Einzelnen, also uneingeschränktes Entscheiden und Handeln,
    • unveräußerliche Grundrechte, an denen auch der Staat nicht rütteln kann,
    • die Gewaltenteilung, die eine Zentrierung der Macht verhindern soll,
    • die Volkssouveränität, die das Volk zum wichtigsten Vertreter des Staates macht, sowie
    • die Gleichheit vor dem Gesetz.
    Viele dieser Ideen bilden die Grundlage für die staatsrechtlichen Verfassungen der heutigen Zeit.