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Entspannungspolitik

Unter dem Begriff Entspannungspolitik versteht man den Versuch, die politischen und militärischen Spannungen zwischen der USA und der Sowjetunion sowie deren Bündnispartner im Kalten Krieg zu entschärfen.

Entspannungspolitik

Der Begriff Entspannungspolitik bezeichnet die Phase der politischen Annäherung zwischen den USA und der Sowjetunion sowie deren Bündnispartnern während des Kalten Krieges ab Ende der 1960er Jahre. Trotz unterschiedlicher politischer Überzeugungen wurde ein friedliches Zusammenleben dieser Staaten angestrebt. Als sich mit Beginn der 1980er Jahre das Verhältnis der Staaten untereinander wieder verschlechterte, wurde neues Vertrauen durch Gespräche, Verhandlungen, wirtschaftliche Bündnisse und Rüstungsbegrenzungen geschaffen. Der Höhepunkt dieser Entspannungspolitik bildete die Konferenz für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (KSZE). Diese Konferenz fand 1975 in Helsinki statt. Zum Abschluss vereinbarten die Staaten, dass sie

  • die Grenzen anderer Staaten achten,
  • Auseinandersetzungen friedlich lösen,
  • die Menschenrechte wahren und
  • nicht in die Politik anderer Staaten eingreifen würden.

In der Bundesrepublik waren Willy Brandt als Bundeskanzler und Walter Scheel als Außenminister wichtige Politiker dieser Zeit. Sie unterzeichneten die Ostverträge, die sich an das Völkerrecht anlehnten. Die Entspannungspolitik kann als Wegbereiter für die Wiedervereinigung Deutschlands bewertet werden.

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