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Personalpronomen – Nominativ 05:40 min

Textversion des Videos

Transkript Personalpronomen – Nominativ

Hallo, ich bin Madame Wormuth. In diesem Video geht es um die Personalpronomen im Nominativ. Im Deutschen gibt es vier Fälle. In der Schule lernt ihr sie in dieser Reihenfolge:   Erster Fall oder erster Kasus: Nominativ. Zweiter Fall: Genitiv. Dritter Fall: Dativ. Vierter Fall: Akkusativ.   Die Fälle, und alles was damit zu tun hat, solltest du dir gut merken, denn sie haben überall in der Grammatik ihre Finger drin. In diesem Video geht es nur um den Nominativ. Sinnvollerweise solltest du dir die Videos zu allen vier Fällen angucken. Hierfür brauchst du fast keine Vorkenntnisse, denn dieses Video ist dazu da, dir grammatische Grundkenntnisse beizubringen. Wenn du Deutsch Muttersprachler bist oder sehr gut Deutsch gelernt hast, hast du diese Wörter ohnehin alle in deinem Wortschatz und gebrauchst sie unbewusst und ganz automatisch richtig. Hier lernst du, sie bewusst mit grammatikalischen Bezeichnungen zu benennen und anzuwenden. Was sind Personalpronomen überhaupt? Pronomen kommt von "pro nomine". Das ist Latein und bedeutet "für ein Nomen" oder "für ein Substantiv". Personalpronomen heißt also auch "persönliches Fürwort". Personalpronomen stehen als Stellvertreter für Personen, Gegenstände, Zustände oder Sachverhalte. Mit einem Personalpronomen kann man eine Person, einen Gegenstand oder einen Zustand, beziehungsweise einen Sachverhalt, ersetzen. Personalpronomen gibt es in der ersten, zweiten und dritten Person sowie in Einzahl, Singular, und Mehrzahl, Plural. Im Nominativ sind die Personalpronomen im Singular ich, du, er, sie, es und im Plural wir, ihr, sie. Wenn Sie die höfliche Anrede für eine oder mehrere Personen ist, wird es groß geschrieben. Die Personen haben auch Funktionen oder Rollen. Die erste Person, ich oder wir, ist die sprechende Person und hat die Sprecherrolle inne. Die zweite Person ist die angesprochene Person und hat die Hörerrolle. In der dritten Person stehen besprochene Personen oder Besprochenes, also Gegenstände, Zustände oder Sachverhalte. Personalpronomen sind deklinierbar. Man kann beziehungsweise muss sie passend zum Fall deklinieren. Statt deklinieren sagt man manchmal auch beugen, flektieren oder angleichen. Das Personalpronomen steht dann in einem der vier Fälle. In diesem Video schauen wir uns den Nominativ an. Jetzt gibt es ein paar Beispielsätze. Die Personalpronomen stehen immer in rot.   Ich lese ein Buch. Du gehst nach Hause. Er spielt im Garten. Sie duftet wunderbar. Es ist sehr spannend. Wir unterhalten uns. Ihr seht einen Film. Sie wachsen schnell. Frau Meier, Sie sind zu spät!   Das waren Beispielsätze, in denen das Personalpronomen Personen oder Gegenstände ersetzt. Hier kommt ein Beispielsatz, wo ein Personalpronomen stellvertretend für einen Zustand oder Sachverhalt steht.   Der Baustellenlärm war drinnen zu hören, und es störte uns sehr.   Das Personalpronomen "es" steht hier stellvertretend für den ganzen ersten Satzteil, der unterstrichelt ist. Wir sind jetzt fast fertig mit dem Video und fassen noch einmal alles zusammen. Personalpronomen stehen in der ersten, zweiten oder dritten Person und im Singular oder Plural. Personalpronomen sind deklinierbar. Sie können im Nominativ, Genitiv, Dativ oder Akkusativ stehen. Personalpronomen fungieren als Stellvertreter für Zustände oder Sachverhalte, Personen und Gegenstände. So, wir sind jetzt am Ende des Videos angelangt. Ich hoffe, es hat dir gefallen und dich weitergebracht. Als Nächstes kannst du dir die Videos zu den Personalpronomen in den anderen Fällen ansehen und im Übungsvideo testen. Danke fürs Zuschauen. Tschüss bis zum nächsten Video.    

47 Kommentare
  1. War sehr lehrreich Danke euch und hoffe noch mehr Videos zu gucken

    Von Tankuehn, vor 3 Monaten
  2. Hallo Frank Kotthoff,
    danke für dein Feedback. Wenn du unsere Videos in der App schaust und da auf der Videoseite ganz nach unten scrollst, findest du weitere Videos (und Übungen) zu den Pronomen. Wenn du das Video im Browser schaust, dann findest du die anderen Videos zum Thema auf der rechten Seite unterhalb des Videofensters.
    Liebe Grüße aus der Redaktion

    Von Carolin Kasper, vor 3 Monaten
  3. Das Video war sehr gut nur ich hätte gerne mehr Videos gehabt mit mehr Übungen gehabt

    Von Frank Kotthoff, vor 3 Monaten
  4. Hallo Julia,
    natürlich ist 'das Geburtstagskind' auch ein Nomen, das hast du ganz richtig erkannt. Aber in dieser Aufgabe sind die Nomen gesucht, auf die sich die Personalpronomen beziehen, das heißt nicht alle Nomen dürfen markiert werden.
    Viel Erfolg weiterhin beim Lösen unserer Aufgaben!
    Liebe Grüße aus der Redaktion

    Von Carolin Kasper, vor 4 Monaten
  5. Aufgabe 4: warum ist sowas wie das Geburtstagskind kein Nomen?

    Von Julia7, vor 4 Monaten
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Personalpronomen – Nominativ Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Personalpronomen – Nominativ kannst du es wiederholen und üben.

  • Beschreibe die Verwendung und die Merkmale von Personalpronomen.

    Tipps

    Singular und Plural sind die lateinischen Bezeichnungen für Einzahl und Mehrzahl.

    Anstatt Tina öffnet die Tür. Tina holt die Zeitung. kannst du auch sagen Tina öffnet die Tür. Sie holt die Zeitung. Das Personalpronomen wird als Stellvertreter für ein Nomen genutzt.

    Lösung

    Personalpronomen verstehen sich als Stellvertreter für ein Nomen. Sie können stellvertretend für Gegenstände, Personen oder Sachverhalte/Zustände stehen.

    • Ich habe einen schönen Stift. Er liegt dort auf dem Tisch.
    • Das Mädchen isst eine Erdbeere. Sie hat einen roten Mund.
    • Heute mussten wir zu Fuß in die Schule gehen. Es war sehr anstrengend für uns.
    Als Stellvertreter müssen sie angepasst werden: sie stehen deshalb in der 1.,2. oder 3. Person Singular oder Plural.

    • Das Buch liegt auf dem Tisch. Es (3. Person Singular) ist sehr interessant.
    • Die Kinder spielen im Sandkasten. Sie (3. Person Plural) haben viel Spaß.
    Genau wie Substantive, müssen Personalpronomen außerdem dekliniert werden. Das bedeutet, sie müssen in einem der 4 Fälle (Nominativ, Genitiv, Dativ oder Akkusativ) stehen.

    • Tina gibt Simon den Ball.
    • Sie (Nominativ) gibt ihm (Dativ) den Ball.
  • Bestimme die Personalpronomen näher.

    Tipps

    Singular bedeutet Einzahl und bezieht sich deshalb auf alle Personen in der Einzahl: ich, du, er, sie, es.

    Lösung

    Um die grammatische Kategorie der Personalpronomen im Nominativ bestimmen zu können, ist es wichtig, sich ihrer einzelnen Bestandteile bewusst zu sein:

    • 1., 2. oder 3. Person
    • Kasus (Fall): Nominativ, Genitiv, Dativ oder Akkusativ
    • Numerus (Zahl): Singular (Einzahl) oder Plural (Mehrzahl)
    Am einfachsten geht das mit Hilfe einer Deklinationstabelle, wie du sie auch im Video findest.

  • Ermittle das fehlende Personalpronomen.

    Tipps

    Versuche, auf dein Sprachgefühl zu vertrauen.

    Die fett gedruckten Wörter sollen im nächsten Satz durch ein Personalpronomen ersetzt werden.

    Alle gesuchten Pronomen stehen im Nominativ.

    Lösung

    Durch die Verwendung von Personalpronomen kannst du unnötige Wiederholungen vermeiden und damit umgehen, dass dein Text monoton klingt.

    Um sich für das richtige Personalpronomen zu entscheiden, muss zuerst überlegt werden, welches Substantiv damit ersetzt werden soll.

    Demnach entscheidest du, in welcher Person (1., 2. oder 3.), welcher Zahl (Singular oder Plural) und in welchem Fall das Personalpronomen stehen muss, damit es passt.

    Singular

    • Die Blume (weiblich, 3. Person, EInzahl, Nominativ) ist schön. Sie ist schön.
    • Der Baum ist riesig. Er ist riesig.
    • Das Buch ist spannend. Es ist spannend.
    Plural
    • Anton und ich spielen. Wir spielen.
    • Du und deine Klasse geht tanzen. Ihr geht tanzen.
    • Die Kinder sind im Kino. Sie sind im Kino.

  • Ermittle das Personalpronomen sowie das Nomen, das es ersetzt.

    Tipps

    Meist ersetzen Personalpronomen Personen oder Gegenstände.

    Lies dir zunächst beide Sätze durch. Markiere dann das Pronomen im zweiten Satz und überlege, auf welches Wort es sich beziehen könnte.

    Das Pronomen muss immer in dem Kasus (Fall), Numerus (Zahl) und Genus (Geschlecht) stehen, in dem das Nomen an dieser Stelle auch stehen würde.

    Lösung

    Personalpronomen, also persönliche Fürwörter, stehen stellvertretend für ein Nomen. Deshalb steht es immer in dem Genus (männlich, weiblich oder sächlich), Kasus (Fall) und Numerus (Zahl), in dem auch das Nomen stehen würde.

    • Maggie hat Geburtstag und Maggie feiert mit ihrer Familie.
    • Maggie hat Geburtstag und sie feiert mit ihrer Familie.
    Das Nomen Maggie ist weiblich, steht in der Einzahl und im Nominativ. Dementsprechend kann das Personalpronomen sie dafür eingesetzt werden.

    Wenn du einen Aufsatz schreibst und du einen Namen mehrmals wiederholst, kannst du ihn durch ein Personalpronomen ersetzen. Dann wirken deine Sätze abwechslungsreicher.

  • Gib an, welche Sätze ein Personalpronomen im Nominativ enthalten.

    Tipps

    Nimm eine Deklinationstabelle zur Hand.

    Lösung

    Personalpronomen können als Stellvertreter für Personen, Gegenstände und Zustände/Sachverhalte genutzt werden. Sie werden dekliniert, d.h. hinsichtlich des grammatischen Falls angepasst.

    • Ich (Nominativ) habe Hunger. Papa macht mir (Dativ) ein Brot.
    • Er (Nominativ) hat eine Bank überfallen. Die Zeugin sieht ihn (Akkusativ) davonfahren.
    Die Personalpronomen im Nominativ lauten:
    • ich (1. Person Singular)
    • du (2. Person Singular)
    • er/sie/es (3. Person Singular)
    • wir (1. Person Plural)
    • ihr (2. Person Plural)
    • sie/Sie (3. Person Plural)
  • Entscheide, um welche Art des Pronomens es sich handelt.

    Tipps

    Das Reflexivpronomen wird auch rückbezügliches Fürwort genannt. Sie treten häufig zusammen mit reflexiven Verben auf, z.B.

    • sich waschen - Ich wasche mich.
    • sich kämmen - Sie kämmt sich.
    • sich erschrecken - Wir erschrecken uns.

    Reflexivpronomen stehen nicht im Nominativ und nur selten im Genitiv.

    Lösung

    Neben den Personalpronomen gibt es auch anderen Arten von Pronomen, z.B. die Reflexiv-, die Possessiv- und die Demonstrativpronomen.

    Reflexivpronomen beziehen sich immer unmittelbar auf das Subjekt des Satzes und stehen nie im Nominativ. Häufig verwendest du sie mit reflexiven Verben, z.B. sich erinnern, sich duschen, sich die Zähne putzen. Die Reflexivpronomen lauten:

    • mich/mir - ich wasche mich
    • dich/dir - du putzt dir die Zähne
    • sich - er kämmt sich
    • uns
    • euch
    • sich
    Die Personalpronomen dagegen können im Nominativ aber auch in den anderen Fällen stehen. Achtung! Manchmal sind die deklinierten Formen von Personal- und Reflexivpronomen identisch.

    • Sie wäscht dich. (Personalpronomen: 2. Personal Singular, Akkusativ)
    • Du wäschst dich. (Reflexivpronomen: 2. . Personal Singular, Akkusativ)
    Hier musst du also darauf achten, ob sich das Pronomen auf das Subjekt zurückbezieht. Wenn ja, handelt es sich um ein Reflexivpronomen.