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Demonstrativpronomen – der, die und das 05:33 min

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Transkript Demonstrativpronomen – der, die und das

Christel ist die coolste Oma der Nachbarschaft. Sie ist ständig auf der Suche nach stylischen Accessoires für sich und ihren fahrbaren Untersatz. Woher hast du die Brille? DIE will ich auch! In diesen Sätzen kommt zweimal das Wort "die" vor. Einmal als bestimmter Artikel und einmal als sogenanntes Demonstrativpronomen. Demonstrativpronomen als Wortart verweisen auf eine Person, einen Gegenstand oder einen Sachverhalt. In diesem Fall benutzt Oma Christel das Demonstrativpronomen "die", um auf die zuvor genannte Brille hinzuweisen. Deshalb werden Demonstrativpronomen auch hinweisende Fürwörter genannt. Da das Bezugswort "die Brille" weiblich ist und im Singular steht, muss auch das Demonstrativpronomen weiblich sein und im Singular stehen. Kurz gesagt: Geschlecht und Anzahl müssen übereinstimmen. Außerdem hat Oma Christel das Demonstrativpronomen "die" verwendet, weil es die EINE Brille betont und keine andere. Damit die Betonung besonders deutlich wird, stellt man das Demonstrativpronomen oft an den Satzanfang. Abgesehen davon liebt Oma Christel kurze Sätze. Die Antwort: "Die Brille will ich auch!" ist zwar möglich, aber viel zu lang. Mit einem Demonstrativpronomen kann Oma Christel also auch Wiederholungen vermeiden. Hier nochmal kurz alle Eigenschaften auf einen Blick. Eine neue Brille reicht Oma Christel allerdings noch nicht. Sie braucht dringend ein cooles Klebetattoo. Welches Klebetattoo ist am schönsten? Das da! Hier weist das Demonstrativpronomen das wieder auf ein zuvor genanntes Nomen hin, nämlich das Klebetattoo. Da das Bezugswort "Klebetattoo" sächlich ist, muss auch das Demonstrativpronomen sächlich sein. Damit Oma Christel auch ihre Lieblingsmusik in voller Lautstärke hören kann, braucht sie noch einen Lautsprecher. Wem gehört der Lautsprecher? Der ist aber cool! In diesem Satz bezieht sich das Demonstrativpronomen der auf das Bezugswort "Lautsprecher" und muss daher männlich sein. Demonstrativpronomen werden oft stärker betont als die bestimmten Artikel oder Relativpronomen, die aber ganz ähnlich aussehen. Wem gehört der Lautsprecher? Das ist der Lautsprecher, der Oma Christel gehört. der ist aber cool! Zu Oma Christel kann einfach niemand "nein" sagen. Der Lautsprecher. Der gehört jetzt wohl ihr. Aber Moment mal. Woher hat Oma Christel den Handschuh? Den hat sie geschenkt bekommen. Auch hier versteckt sich ein Demonstrativpronomen, nur ist es nicht so offensichtlich. Hier steht das Demonstrativpronomen im Akkusativ und heißt deshalb "den". Diesen Schuhen konnte Oma Christel einfach nicht widerstehen. Miri, stehen mir meine neuen Schuhe? Die stehen dir ganz wunderbar! Wenn das Bezugswort - hier "Schuhe" - im Plural steht, muss auch das Demonstrativpronomen im Plural stehen: hier die. Oma Christel kann aber nicht nur phänomenal aussehen. Sie möchte nun auch noch ihre Fitness unter Beweis stellen: Breakdancen, wie die jungen Leute? Das schaffe ich mit links! Hier bezieht sich das Demonstrativpronomen das auf einen ganzen Sachverhalt nämlich: Breakdancen, wie die jungen Leute. Das Demonstrativpronomen das kann sich also entweder auf ein Bezugswort - wie zuvor auf das Klebetatoo - beziehen, oder wie hier auf einen ganzen Sachverhalt. Fassen wir das noch einmal zusammen: Die Demonstrativpronomen der, die und das verwendest du, wenn du auf ein zuvor genanntes Bezugswort oder einen ganzen Sachverhalt hinweisen möchtest. Sie heißen daher auch hinweisende Fürwörter. Welches Demonstrativpronomen verwendet wird, hängt von Geschlecht und Anzahl des Nomens ab, das es vertritt. Deshalb stimmen Geschlecht und Anzahl von Nomen und Demonstrativpronomen überein. Zur stärkeren Betonung stehen sie meist auf Position 1. Zurück zu Christel: Glaubt sie wirklich, sie könne Breakdancen? Miri! Breakdance-mode an!

4 Kommentare
  1. Mega tolles Video! Würde mir gerne öfters solche anschauen!

    Von Dani Gross, vor einem Tag
  2. Tolles viedi ihr macht immer slochesuper viedios

    Von Tatjanawinn, vor 10 Tagen
  3. Ich habe aus diesem Video sehr viel gelernt

    Von Varvara O., vor 16 Tagen
  4. witziges Video.
    Super👍

    Von jhgv l., vor 23 Tagen

Demonstrativpronomen – der, die und das Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Demonstrativpronomen – der, die und das kannst du es wiederholen und üben.

  • Bestimme die passenden Demonstrativpronomen.

    Tipps

    Demonstrativpronomen werden auch hinweisende Fürwörter genannt. Sie verweisen auf zuvor Genanntes wie Personen, Gegenstände oder Sachverhalte.

    Die Demonstrativpronomen stimmen mit dem Bezugswort in Geschlecht und Anzahl überein.

    Lösung

    Oma Christel liebt kurze Sätze und verwendet gerne Demonstrativpronomen. Demonstrativpronomen werden auch hinweisende Fürwörter genannt, denn sie weisen auf zuvor genannte Wörter hin. Durch die Verwendung von Demonstrativpronomen kann man Wiederholungen vermeiden. Die Bezugswörter müssen in den darauffolgenden Sätzen nicht noch einmal erwähnt werden, wenn sie durch Demonstrativpronomen ersetzt werden.

    Demonstrativpronomen stimmen mit dem Bezugswort in Geschlecht und Anzahl überein. Das bedeutet, dass die Demonstrativpronomen der, die und das dem Artikel des Nomens entsprechen. Wenn es sich bei dem Bezugswort um ein weibliches Nomen handelt, wird also das Demonstrativpronomen die verwendet.

  • Benenne das Bezugswort, auf das das Demonstrativpronomen hinweist.

    Tipps

    Demonstrativpronomen stimmen mit dem Bezugswort in Geschlecht und Anzahl überein.

    Das Demonstrativpronomen das kann sich auf ein Bezugswort oder auf einen ganzen Sachverhalt beziehen.

    Oma Christel meint, dass sie das Breakdancen wie die jungen Leute mit links schafft.

    Lösung

    Das Demonstrativpronomen das kann sich sowohl auf ein sächliches Nomen als auch auf einen ganzen Sachverhalt beziehen. In dem folgenden Satz bezieht sich das Demonstrativpronomen auf ein Nomen im Neutrum:

    • Welches Klebetattoo ist am schönsten? Das da!
    Oma Christel weist hier auf ein bestimmtes Klebetattoo hin.

    Auf einen Sachverhalt verweist das Demonstrativpronomen das beispielsweise in dem folgenden Beispiel:

    • Kannst du meine Frage beantworten? Das mache ich gleich.
    Hier weist das Demonstrativpronomen nicht nur auf ein Nomen hin. Das erkennst du auch daran, dass in dem Satz kein Nomen im Neutrum enthalten ist.

  • Definiere den Begriff Demonstrativpronomen.

    Tipps

    Demonstrativpronomen betonen ein zuvor Genanntes Bezugswort und betonen, dass es genau um dieses Bezugswort geht.

    In dem Beispiel verdeutlicht Oma Christel, dass sie genau diese Brille haben will und keine andere.

    Sie verwendet das Demonstrativpronomen die, weil es sich auf das Bezugswort die Brille bezieht. Das Geschlecht und die Anzahl des Demonstrativpronomens und des Bezugswortes stimmen überein.

    Lösung

    Demonstrativpronomen werden auch hinweisende Fürwörter genannt. Sie weisen auf eine Person, einen Sachverhalt oder einen Gegenstand hin. Man verwendet sie, um das Bezugswort zu betonen und Wiederholungen zu vermeiden, denn Demonstrativpronomen stimmen mit dem Bezugswort in Anzahl (Numerus) und Geschlecht (Genus) überein. Diese Eigenschaft ermöglicht, dass der Gesprächspartner oder die Gesprächspartnerin versteht, um welches Wort es sich handelt, ohne dieses Wort wiederholen zu müssen.

    Meistens werden Demonstrativpronomen an die erste Position im Satz gestellt, um diese Betonung zu verstärken.

  • Ermittle die Deklination der Demonstrativpronomen der, die und das.

    Tipps

    Nach dem Nominativ fragt man mit Wer oder was?

    Nach dem Genitiv fragt man mit Wessen?

    Den Dativ erfragt man mit Wem?

    Nach dem Akkusativ fragt man mit Wen oder was?

    Lösung

    Demonstrativpronomen wie der, die, das werden dekliniert, das heißt in Numerus, Genus und Kasus an das Bezugswort angepasst.

    Wenn Demonstrativpronomen als Begleiter von Nomen eingesetzt werden, werden sie wie ganz normale bestimmte Artikel dekliniert. Sie unterscheiden sich in diesem Fall von normalen Artikeln lediglich dadurch, dass sie etwas Bestimmtes hervorheben, weshalb man sie auch beim Sprechen besonders betont, wie z. B.:

    • Mit dem Outfit kannst du nicht ins Theater gehen. Ziehe dir etwas anderes an.
  • Erschließe die entsprechenden Demonstrativpronomen.

    Tipps

    Wenn das Bezugswort im Plural steht, muss das Demonstrativpronomen auch im Plural stehen.

    Das Demonstrativpronomen die bezieht sich einmal auf ein weibliches Nomen und einmal auf ein Nomen im Plural.

    Lösung

    Die Demonstrativpronomen der, die und das sind hinweisende Fürwörter und beziehen sich auf zuvor Genanntes. Sie können dabei auf eine Person, auf einen Gegenstand und einen Sachverhalt hinweisen. Dabei stimmen sie in ihren grammatikalischen Eigenschaften mit denen des Bezugswortes überein.

    Welches Demonstrativpronomen man verwenden muss, hängt also von der Anzahl und dem Geschlecht des Bezugswortes ab. Das Geschlecht des Nomens erkennst du an dem Artikel des Nomens. Ob das Nomen im Singular oder im Plural steht, erkennst du an der Endung.

  • Ermittle die Demonstrativpronomen des Textes.

    Tipps

    Die Wörter der, die und das können sowohl Artikel, Relativpronomen als auch Demonstrativpronomen sein.

    Demonstrativpronomen werden meist stärker betont als Artikel oder Relativpronomen.

    Relativpronomen leiten Nebensätze, sogenannte Relativsätze, ein und beziehen sich auf ein Nomen im Hauptsatz.

    Lösung

    Die Wörter der, die und das können im Satz die Funktion eines Demonstrativpronomens, eines Relativpronomens und eines Artikels einnehmen. Neben den grammatikalischen Unterschieden kann man die Demonstrativpronomen vor allem an ihrer Betonung erkennen. Diese werden beim Sprechen viel stärker betont als Relativpronomen oder Artikel.

    Die Artikel der, die und das sind die Begleiter der Nomen. Sie sind immer in ihrer unmittelbaren Nähe zu finden. Sie ersetzen sie jedoch nicht.

    Relativpronomen sind Pronomen, die Nebensätze einleiten. Sie werden auch bezügliches Fürwort genannt, weil sie sich auf Nomen oder Pronomen im übergeordneten Satz, also im Hauptsatz, beziehen.