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Personalpronomen – Dativ 06:30 min

Textversion des Videos

Transkript Personalpronomen – Dativ

Hallo, ich bin Madame Wormuth. In diesem Video geht es um die Personalpronomen im Dativ. Im Deutschen gibt es vier Fälle. In der Schule lernt ihr sie in dieser Reihenfolge: Erster Fall oder erster Kasus, Nominativ. Zweiter Fall, Genitiv. Dritter Fall, Dativ. Und vierter Fall, Akkusativ. Die Fälle und alles, was damit zu tun hat, solltest du dir gut merken, dann sie haben überall in der Grammatik ihre Finger drin. In diesem Video nehmen wir den Dativ unter die Lupe. Sinnvollerweise solltest du dir die Videos zu allen vier Fällen angucken. Erinnere dich, wie die Personalpronomen im Nominativ und Akkusativ aussahen, damit du sie jetzt vom Dativ unterscheiden kannst. Im Singular mir, dir, ihm, ihr, ihm und im Plural uns, euch, ihnen, ihnen. Beachte! Die Formen "uns" und "euch" sind mit dem Akkusativ identisch. Anhand von Beispielsätzen zeige ich dir jetzt wieder, wie sich die Personalpronomen vom Nominativ zum Dativ hin verändern. "Ich habe den MSA bestanden. Alle gratulieren mir". "Ich" im Nominativ wird zu "mir" im Dativ. Und wie findest du heraus, ob ein Personalpronomen im Dativ steht? Mit der Frage nach dem Dativ, wem. Wem gratulieren alle? Mir. Du brauchst Hilfe, deshalb helfen wir dir. "Du" im Nominativ wird im Dativ zu "dir". Wem helfen wir? Dir. "Theo ist Leons bester Freund. Leon vertraut ihm". Für Theo können wir auch "er" schreiben. "Er" im Nominativ wird zu "ihm" im Dativ. "Wieder diese Katze. Ich begegne ihr ständig". Für "diese Katze" können wir auch "sie" schreiben. "Sie" im Nominativ wird zu "ihr" im Dativ. "Das Mädchen erzählt von zuhause. Wir hören ihm zu". Statt "das Mädchen" können wir "es" schreiben. Obwohl ein Mädchen natürlich ein weibliches Wesen ist, ist sein grammatikalischer Genus Neutrum oder sächlich, weil es eine Verkleinerungsform, ein Deminutiv ist. Und generell wird "es" im Nominativ zu "ihm" im Dativ. Und das waren die Personalpronomen im Singular. "Wir machen einen Vorschlag. Ihr stimmt uns zu". "Wir" im Nominativ wird zu "uns" im Dativ. Wem stimmt ihr zu? Uns. "Ihr habt uns geholfen. Wir danken euch dafür". "Ihr" im Nominativ wird zu "euch" im Dativ. "Die Pflanzen verwelken. Die Hitze schadet ihnen". Statt "die Pflanzen" können wir auch "sie" schreiben. "Sie" im Nominativ wird zu "ihnen" im Dativ. "Wieso tun Sie das? Das nützt Ihnen doch nichts." Die höfliche Anrede "Sie" im Nominativ wird im Dativ auch zu "Ihnen". Beachte, dass die höflichen Anredepronomen immer mit großem Anfangsbuchstaben geschrieben werden. Und das waren die Personalpronomen im Plural. Und jetzt gibt es noch weitere Beispielssätze, in denen das Personalpronomen typischerweise im Dativ steht. "Es geht MIR gut". "Welcher Zahn tut DIR weh?". "Diese Farbe steht IHM nicht". "Die Schuhe passen IHR wie angegossen". "Der verletzte Hund tut IHM leid". "Ihm" könnte beispielsweise stehen für "dem Kind". "Das Essen schmeckt uns gar nicht". "Ist euch kalt?" "Vom starken Seegang wurde ihnen ganz schlecht". Es gibt im Deutschen manchmal feste Redewendungen, die mit einem bestimmten Fall stehen. Hier zum Beispiel eine mit dem Dativ: "Mir nichts, dir nichts". "Der Pirat ergriff den Säbel und sprang mir nichts, dir nichts über die Reling. "Mir nichts, dir nichts" bedeutet hier so viel wie kurzerhand, bedenkenlos, einfach, ohne zu zaudern. Wir sind jetzt fast fertig mit unserem Video. Als nächstes kannst du dir die Videos zu den Personalpronomen in den anderen Fällen ansehen und das Gelernte im Übungsvideo testen. Als Zusammenfassung siehst du hier eine Liste der bisher gelernten Personalpronomen im Nominativ und Dativ. Ich, du, er, sie es, wir, ihr, sie im Nominativ und mir, dir, ihm, ihr, ihm, uns, euch, ihnen im Dativ. Beachte! Die rot unterstrichenen Pronomen sind im Nominativ und Akkusativ gleich. Die Pronomen mit dem grünen Sternchen sind im Dativ und Akkusativ gleich. Das wirst du auch feststellen, wenn du dir das Akkusativ-Video anschaust. Damit sind wir am Ende des Videos angelangt. Ich hoffe, es hat dir gefallen und dich weitergebracht. Danke fürs Zuschauen, Tschüss.

17 Kommentare
  1. Hallo Diamondprincess,
    vielen Dank für deine Frage. Das Diminutiv ist die Verkleinerung bzw. Verniedlichung eines Substantivs. Im Deutschen wird das Diminutiv durch das Anhängen von -chen oder -lein gebildet, zum Beispiel die Katze - das Kätzchen oder der Mann - das Männlein.
    Ich hoffe, das hilft dir weiter.
    Liebe Grüße aus der Redaktion

    Von Carolin Kasper, vor 6 Monaten
  2. ?

    Von Diamondprincess, vor 6 Monaten
  3. Was heißt Deminotiv 2;43-2;44

    Von Diamondprincess, vor 6 Monaten
  4. 🤔🤔🤔👨‍💻🎧😥😁

    Von Alexianikita31, vor mehr als einem Jahr
  5. Hallo Madam Wormuth

    Von Aga Rozga, vor fast 2 Jahren
  1. ganz gut

    Von Madlen Piwonski, vor mehr als 2 Jahren
  2. Kans kud

    Von Valederchecker, vor mehr als 2 Jahren
  3. Finde ich hilfreiche.
    von Yonas G.

    Von Johnas G, vor mehr als 3 Jahren
  4. Vielen Dank für deine Rückmeldung, aber wir benötigen genauere Angaben von dir, was deiner Meinung nach falsch gemacht wurde.

    Vielen Dank und beste Grüße
    Deine Redaktion

    Von René Perfölz, vor fast 4 Jahren
  5. Es hat mir nicht gefallen
    weil du was falsch gemacht hast

    Von Jutta Merkt, vor fast 4 Jahren
  6. ICH VERSEHE ES NICHT DAS GEHT NICHT IN MEINEN SCHÄDEL REIN

    Von Sara Y, vor etwa 4 Jahren
  7. ich verstehe es endlich danke ;D

    Von Peggy Kapischke, vor fast 5 Jahren
  8. MSA = Mittlerer Schulabschluß

    Von Madame Wormuth, vor fast 6 Jahren
  9. was hießt MSA

    Von Ru M., vor fast 6 Jahren
  10. "ihnen" ist 3. Person Plural Dativ, mit kleinem i für "sie" , also für mehrere Leute, oder aber "Ihnen" mit großem i für das höfliche "Sie", die Höflichkeitsanrede für eine oder mehrere Personen.
    Z. B. "Herr Meier, ich helfe Ihnen." ist eine höfliche Anrede, deshalb ist "Ihnen" großgeschrieben.
    Bei: "Ich helfe ihnen (den Kindern)." ist es kleingeschrieben, weil es keine Anrede ist.

    Von Madame Wormuth, vor fast 6 Jahren
  11. Hallo ich heiße Julia, ich habe noch eine Frage zum Dativ da steht zwei mal" Ihnen " Wieso steht das dort

    Von Hentschel 1, vor fast 6 Jahren
  12. Es wurden die letzten Minuten bei mir weggeschnitten

    Von Dennis2002, vor etwa 6 Jahren
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Personalpronomen – Dativ Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Personalpronomen – Dativ kannst du es wiederholen und üben.

  • Fasse die Personalpronomen des Dativs zusammen.

    Tipps

    Die Personalpronomen im Nominativ Singular sind: ich, du, er/sie/es.

    DIe Personalpronomen im Nominativ Plural sind: wir, ihr, sie/Sie.

    Lösung

    Um die Aufgabe lösen zu können, ist es wichtig zu wiederholen, was Personalpronomen überhaupt sind.
    Personalpronomen, werden auch persönliche Fürwörter genannt und unterschieden nach:

    • Personen: ich, du, er, sie, es, wir, ihr, Sie, sie
    • Numerus: Singular und Plural
    • Kasus: Nominativ, Akkusativ, Dativ, Genitiv
    • Die 1. Person Singular ich bezeichnet einen Sprecher oder einen Schreiber.
    • Die 2. Person Singular: du bezeichnet den Angesprochenen, den Zuhörenden oder den Leser (ist in den meisten Fällen eine vertraute Person des Sprechers wie z. B. ein ein Freund).
    • Die 3. Person Singular: er / sie / es bezieht sich auf eine Person oder eine Sache, über die gesprochen wird. Das Personalpronomen steht hier stellvertretend für ein Nomen. Die Pronomen geben das jeweilige Geschlecht an.
    • Die 1. Person Plural: wir bezeichnet gleichzeitig mehrere Personen inklusive des Sprechers.
    • Die 2. Person Plural: ihr (Anredepronomen) bezieht sich gleich auf mehrere Zuhörer und entspricht dem Plural von "du".
    • Die 3. Person Plural: sie bezieht sich auf Personen oder Sachen, über die gesprochen wird.

  • Entscheide, in welchen Sätzen das Personalpronomen im Dativ steht.

    Tipps

    Der Nominativ ist der 1. Fall im Deutschen und bezeichnet die Grundform eines Substantivs. Zum Beispiel: der Apfel, die Birne, das Auto

    Frage nach dem Personalpronomen mit dem Fragewort wem.

    Lösung

    Um zu entscheiden, ob der Dativ oder ein anderer Kasus (Fall) verwendet werden muss, gibt es hier einige Hilfestellungen.// Es gibt nämlich einige Verben, die immer den Dativ verlangen. Bei diesen Verben kann man immer mit dem Fragewort wem fragen. Verben, die den Dativ verlangen, sind z.B.:

    • antworten, danken, folgen, gefallen, gehören, gehorchen, glauben, gratulieren,helfen, leidtun, vertrauen, verzeihen, wehtun, widersprechen, zuhören, zustimmen usw.
    Außerdem gibt es auch Präpositionen, die immer den Dativ verlangen:
    • aus, außer, bei, dank, gegenüber, mit, nach, seit, von, von, zu, bis zu usw.

  • Bestimme das richtige Personalpronomen im Dativ.

    Tipps

    Der Dativ wird auch Wem-Fall genannt.

    Du fragst z. B. Wem gratulieren alle?

    Lösung

    Der Dativ ist der 3. Fall und wird auch Wem-Fall genannt. Er wird nach bestimmten Verben und Präpositionen verwendet. Die Kontrollfrage nach dem Dativ lautet:

    • „Wem oder Was?“
    Das ist Tarek. In der Kantine hat man ihm sein Essen gegeben, aber das Essen schmeckt ihm nicht.
    • Wem* schmeckt es nicht? - Ihm.
    Der Dativ wird also auch nach bestimmten Verben (Dativobjekt), z. B. schmecken verwendet. Das Essen schmeckt ihr nicht.

  • Prüfe, um welchen Kasus es sich handelt.

    Tipps

    Auf die Frage Wann? wird oft eine temporale Präposition wie beispielsweise in oder nach benutzt. Beide fordern den Dativ, wie z. B.:

    • in der Schule
    • nach dem Unterricht

    Die Präposition mit steht immer mit dem Dativ.

    Lösung

    Einige Verben und Präpositionen können mit Dativ oder Akkusativ verwendet werden. Der Dativ wird genommen, wenn nach einer Position (Wo?) von etwas gefragt wird. Der Akkusativ richtet sich also nach der Richtung und der Frage Wohin?. Aber auch die Frage Wen? kann beim Akkusativ gestellt werden. Zum Beispiel:

    • Wo hängt das Poster. - Über dem Bett.
    • Wohin hängst du das Poster. - Über das Bett.
    • Wen lädst du ein? - Die Kinder.
    Der Dativ verlangt also die Frage Wem?:
    • Wem schreibst du eine Karte. - Den Kindern.
    Zusammenfassung:
    • Akkusativ: Wohin/ Wen?
    • Dativ: Wo/ Wem?
    Temporale Präpositionen sind meist eine Antwort auf die Fragen: Wann, bis wann, seit wann, von wann bis wann, um wie viel Uhr und wie lange.

    Den Dativ fordern beispielsweise folgende Präpositionen:

    • nach dem gestrigen Film
    • seit der Vorführung
    • In der Pause
    Der Akkusativ wird zum Beispiel in Vebindung mit diesen temporalen Präpositionen benutzt:
    • über einen langen Zeitraum
    • um diese Uhrzeit
  • Entscheide, welches Pronomen passt.

    Tipps

    Forme die markierten Artikel und Substantive zuerst in den Nominativ um, um festzustellen, wie das Personalpronomen im Nominativ heißt.

    • Zum Beispiel: dem Kind $\rightarrow$ das Kind $\rightarrow$ Dativ: ihm

    Lösung

    Es gibt Verben, die anzeigen, dass Personen oder Sachen im Dativ stehen müssen, also eine sogenannte Dativergänzung benötigen. Zum Beispiel:

    • Wem antwortet sie? – Sie antwortet ihrem Vater.
    Das Verb antworten benötigt also die Dativergänzung ihrem Vater. Es muss deshalb der Dativ benutzt werden, wenn es das direkte Objekt ist.

    ABER: Präpositionen können die erforderliche Dativergänzung aufheben, wie z. B.:

    • Sie antwortet auf die Frage ihres Vaters.
    Für Verben, die eine Dativergänzung nutzen, gibt es keine allgemeine Regel.

  • Ermittle die Personalpronomen im Dativ.

    Tipps

    Die Präposition mit fordert immer den Dativ, deshalb hast du ihn bestimmt schon oft intuitiv richtig benutzt.

    Auch das Verb gehören fordert immer eine Dativergänzug.

    • Wem gehört das Buch?

    Lösung

    Der Dativ gehört zu den Kasus, auch Fälle genannt. Er heißt deshalb so, weil eine typische Funktion des Dativs ist, den Empfänger des Gegebenen zu bezeichnen.

    Das Wort Dativ kommt von dem lateinischen Wort dativus und bedeutet „geben“. Zum Beispiel:

    • Ich gebe dem Mädchen einen Apfel. - Wem gebe ich einen Apfel?