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Moose – Bedeutung und Generationswechsel

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Die Autor*innen
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Roland Hesse
Moose – Bedeutung und Generationswechsel
lernst du in der 9. Klasse - 10. Klasse

Moose – Bedeutung und Generationswechsel Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Moose – Bedeutung und Generationswechsel kannst du es wiederholen und üben.
  • Nenne Fakten zum Wasserhaushalt von Moosen.

    Tipps

    In einem Versuch konnte Moos die sechsfache Menge seines Trockengewichts an Wasser aufnehmen.

    Moose bilden keine Samen und keine Wurzeln.

    Lösung

    Moose sind kleine Pflanzen, die sehr viel Wasser über ihre Blätter aufnehmen können.
    Es gibt Moosarten, die sogar in Wüsten vorkommen. Die meisten Moose sehen in Trockenzeiten sehr unscheinbar und verwelkt aus.

    Moose bilden jedoch keine Wurzeln.

  • Nenne besondere Eigenschaften der Moose.

    Tipps

    Einige Moose können sensibel auf Veränderungen von Umweltbedingungen reagieren. Diese Eigenschaft macht sie zu guten Zeigerorganismen.

    Lösung

    Als Bioindikator kann eine Moosart Umweltbedingungen, wie zum Beispiel eine Schwermetallbelastung, anzeigen.

    Moose sind hervorragende Wasserspeicher, da sie ein Vielfaches ihres Trockengewichts aufnehmen können.

    Als Pionierpflanzen können Moose Lebensräume erschließen und erstbesiedeln, die für andere Organismen lebensfeindlich sind.

    Moose sind in der Lage, die von ihnen benötigten Stoffe aus Niederschlag und der Luft zu beziehen und sie so zu reinigen.

  • Erläutere die Besonderheiten der Moose bezüglich ihrer Entwicklung, ihres bevorzugten Lebensraumes und ihrer Bedeutung für das Ökosystem.

    Tipps

    Die ökologische Bedeutung wird durch die Veränderung von Faktoren, wie der Feuchtigkeit, erkenntlich.

    Lösung

    Lebensräume
    Moose wachsen bevorzugt auf feuchten Orten oder schattigen Waldböden. Als Pionierpflanzen können sie jedoch auch auf Dächern wachsen.

    Entwicklung
    Moose sind keine Samenpflanzen, sondern entstehen meist aus Sporen. Unter günstigen Bedingungen bilden sie Protonema aus. Diese Vorkeime entwickeln Knospen, aus denen die Gametophyten entstehen. Dabei werden keine typischen Wurzeln, sondern Rhizoide gebildet.

    Ökologische Bedeutung
    Als Bodendecker und Feuchtehalter sind Moose sehr bedeutsam für das Ökosystem, in dem sie leben. Beim Trocknen geben sie Feuchtigkeit an ihre Umgebung ab. So können sie Trockenheitsperioden entgegenwirken.

  • Beschreibe einen möglichen Versuch zur Ermittlung des Wasseraufnahmevermögens von Moos.

    Tipps

    Die erste Masse, die gewogen wird, ist das getrocknete Moos. Hierzu eignet sich eine Laborwaage.

    Lösung

    Zunächst sollte überprüft werden, ob alle Materialien vorhanden sind, die benötigt werden. Zum getrockneten Moos und Wasser wird zusätzlich ein Gefäß wie ein Becherglas für das Wasser und eine kleine Schale für das Moos gebraucht. Um die vom Moos aufgesaugte Wassermenge genauer zu bestimmen, wird außerdem noch eine Waage und eine Pipette benötigt.

    Die Schale wird auf die Waage gestellt und tariert. So zeigt die Waage, obwohl die Schale draufsteht, „0,00“ Gramm an.

    Anschließend wird das Moos in die Schale gelegt, gewogen und die Trockenmasse protokolliert.

    Als nächstes wird Wasser mit Hilfe einer Pipette tröpfchenweise auf das Moos gegeben. Die Moosblättchen quellen auf und ergrünen daraufhin. Das in Trockenstarre befindliche Moos nimmt also das hinzugegebene Wasser auf, bis es vollgesogen ist. Nun kann erneut die Masse gemessen, protokoliert und mit der Trockenmasse verglichen werden.

    Die Massenzunahme des Mooses kann das Vielfache der Trockenmasse aufweisen.

  • Skizziere die Entwicklungsfolge eines Mooses unter Berücksichtigung der Zweihäusigkeit durch Wahl einer männlichen Spore.

    Tipps

    Der Sporophyt wächst nicht aus der Spore, sondern produziert sie.

    Der Gametophyt produziert Gameten, wie zum Beispiel Eizellen.

    Zur Entwicklung der Zygote wird neben dem Spermatozoiden auch eine Eizelle benötigt, die von einem Archegonium gebildet wird.

    Lösung

    Aus der haploiden, männlichen Spore entwickelt sich nach Freisetzung unter günstigen Bedingungen ein Vorkeim.

    Der Vorkeim, auch Protonema genannt, bildet eine Knospe aus, aus der das Moospflänzchen entsteht.

    Dieses Moospflänzchen wird Gametophyt genannt, ist fotosynthetisch aktiv und bildet ein Gametangium zur geschlechtlichen Fortpflanzung.

    Dieses ist ein Antheridium, da es sich um eine männliche Pflanze handelt. In ihm entstehen männliche Gameten.

    Diese männlichen Gameten werden Spermatozoide genannt und sind Spermazellen mit zwei Geißeln. Durch Wassertropfen und positive Chemotaxis – die gerichtete Bewegung zu einer höheren Konzentration eines Stoffes – können sie zu Eizellen gelangen, die in Archegonien gebildet wurden.

    Durch die Verschmelzung beider Gameten, Spermatozoid und Eizelle, entsteht eine Zygote. Sie ist diploid und entwickelt sich zu einem Embryo.

    Aus dem Embryo wird ein ebenso diploider Sporophyt, der durch die Fotosyntheseprodukte des Gametophyten versorgt wird und in seiner Kapsel haploide Sporen – weibliche und männliche – zur ungeschlechtlichen Fortpflanzung produziert.

  • Stelle Besonderheiten im Erscheinungsbild von Moosen gegenüber anderen Organismen mit Hilfe von Rückschlüssen auf deren Fortpflanzung dar.

    Tipps

    Zwei Abbildungen sind stark vergrößert, um Strukturen von Moosen besser zu zeigen.

    Algen können meist nur im Wasser bzw. Unterwasser leben.

    Die Flechte ist dem Moos ähnlich, da sie flach wächst und unscheinbar ist. Doch Flechten sind keine Moose!

    Lösung

    Archegonien sind weibliche Gametangien. Sie sind Teil der Gametophyten und sitzen meist auf deren Spitzen. Sie bilden weibliche Gameten, während Antheridien männliche Gameten bilden. Somit dienen sie der geschlechtlichen Fortpflanzung.
    Brutbecher sind kelchförmig und sitzen auf der Oberseite der Thalli. Sie sind sehr klein und dienen der ungeschlechtlichen Fortpflanzung.
    Das abgebildete Laubmoos besteht aus vielen einzelnen Moospflanzen einer Art. Zusammen gruppiert können sie Moospolster und -matten bilden, die große Flächen auf dem Boden oder auf Baumrinden bedecken.

    Flechten sind symbiotische Lebensgemeinschaften zwischen Photobionten – meist Grünalgen – und Mykobionten (Pilze). Während die Pilze von den Fotosyntheseprodukten der Grünalgen profitieren, nutzen Flechten das Netzwerk der Pilze, um mehr Wasser zu bekommen. So können Flechten – gegenüber Pflanzen konkurrenzlos – auf Steinen und Felsen flächig wachsen.

    Keine Abbildung zeigte Algen. Diese leben meist Unterwasser.