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Moose – Bedeutung und Generationswechsel

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Roland Hesse

Moose – Bedeutung und Generationswechsel

lernst du in der 9. Klasse - 10. Klasse

Beschreibung Moose – Bedeutung und Generationswechsel

Hier erfährst du, welche Bedeutung die meistens winzigen Moose haben und wie sie sich vermehren. Natürlich muss man sich den Bau eines Mooses und seine Fortpflanzungsorgane erst einmal genauer ansehen. Dabei wirst du feststellen, dass sie sich sowohl geschlechtlich als auch ungeschlechtlich fortpflanzen können. Da bekommt der Begriff Generationswechsel eine ganz andere Dimension als der Laie glaubt. Was genau man darunter versteht zeige ich dir in diesem Video. Schau es dir an, viel Spaß!

Transkript Moose – Bedeutung und Generationswechsel

Hi, willkommen zum zweiten Teil der Moose. Heute braucht Ihr relativ wenig Vorwissen. Wenn Ihr den ersten Teil zu den Moosen gesehen habt, seid Ihr schon recht gut vorbereitet. Dennoch müsst Ihr gut aufpassen, denn es gibt sehr viel Neues. Es ist Euch bekannt, dass Moose nicht zu den Spross- und Samenpflanzen gehören, weil sie im Stämmchen nicht über ausgeprägte Leitgefäße verfügen. Da sie keine Wurzeln haben, nehmen sie Wasser über die Blätter auf. Die Wasserspeicherung erfolgt zwischen den Blättchen und zwischen den Blättchen und den Stämmchen. Auf den Fotos sind die glänzenden Wassertropfen zu sehen, die aufgesaugt werden. Das Wasser wird kapillar festgehalten und lässt die Moose mit den entfalteten Blättern ergrünen. Das ist hier gut zu sehen. Mein Ziel ist es, die Bedeutung der Moose im Allgemeinen und den Generationswechsel bei Lebermoosen möglichst einfach zu erklären. Beginnen wir mit der Bedeutung der Moose, die ich am Beispiel der Laubmoose herausstellen möchte. Mit diesem Zypressenmoos habe ich ein kleines Experiment durchgeführt. Ich wollte das Wasseraufnahmevermögen ermitteln. Trocken wiegen die ausgewählten Stämmchen mit Blättern 2,03 Gramm. Dann tropfte ich mit der Pipette Wasser auf die Blättchen, bis keines mehr aufgesaugt wurde. Das mit Wasser gesättigte Moos wog nun 12,31 Gramm. Das Laubmoos nahm ungefähr das Sechsfache seines Trockengewichtes an Wasser auf. Jetzt wird uns auch klar, weshalb es unsinnig und verboten ist, Moos aus dem Wald zu entfernen. Moose speichern ausgezeichnet Niederschlagswasser und tragen dazu bei, dass der Wald seine biologische Aufgabe als wasserhaltendes, Grundwasser speicherndes Ökosystem erfüllen kann. Das trifft natürlich auch für die Moose im Moor und im Torf zu, die entscheidend für den Wasserhaushalt des Lebensraumes sind. Außerdem verhindern sie als Bodendecker Erosionen und Abschwemmungen. Hinzu kommt noch, dass die Laubmoose Stäube, Nadelstreu und anderen Strauch- und Baumabwurf recht gut festhalten und Lebensräume für allerlei zersetzendes Kleingetier bieten. Moose, die bestimmte Umweltbelastungen nicht tolerieren, können als Bioindikatoren und Zeigerpflanzen eingesetzt werden. Aus ihrer Verbreitung, ihrem Vorkommen und ihrer Entwicklung in freier Natur leiten Experten Rückschlüsse zu Umweltbelastungen ab. Moose gedeihen nur in ihrem natürlichen, in der Regel feuchten, Lebensraum, da Verdunstungsschutzeinrichtungen fehlen. Das Umsetzen von Moosen an andere Standorte gelingt meistens nicht. Anders ist es, wenn sie sich von allein ansiedeln, hier zum Beispiel zwischen den Pflastersteinen. Das vom Stein abfließende Wasser mit dem Gesteinsstaub, dem Reifenabrieb und den Abgaspartikeln wird von den winzigen Blättern elektrostatisch aufgenommen und verwertet. Untersuchungen ergaben, dass ein Quadratmeter Moos bis zu 20 Gramm Feinstaub binden kann. Wenn die Pflastersteine nicht befahren wären, würde das Moos es sicherlich schaffen, diese allmählich ganz zu bedecken. Der wenig belaufene Fußweg ist jedenfalls schon stärker überwachsen. Die Lücken zwischen den Pflastersteinchen sind bereits vollständiger von Moospolstern bedeckt. Moose sind neben den Flechten Erstbesiedler auf steinigem, sandigem oder kargem Untergrund. Das Foto zeigt, wie die weiß-graue Laubflechte neben und zwischen der Moosart gedeiht. Laubmoose halten Stäube und organische Substanzen fest und tragen so zur Bildung von Humus und Erde bei. Dadurch werden sie zu Wegbereitern für nachfolgende Organismen, die nicht auf blankem Stein wachsen können. So kann man sie zu den Pionierpflanzen zählen. „Pionier“ heißt hier „Wegbereiter“. Sie sind Wegbereiter für Entwicklungsfolgen, so genannte Sukzessionen. Neubesiedelungen von Lebensräumen beginnen in der Regel mit Flechten und Moosen. Jetzt beschreibe ich Euch die Fortpflanzung beim zweihäusigen Brunnenlebermoos: In dieser Großaufnahme seht Ihr die grünen, flächigen Thalli. Die Einzahl von „Thalli“ ist „der Thallus“. Die Thalli sind ein bis zwei Zentimeter breit und bis zu zehn Zentimeter lang. Wir vergrößern: Da sind die Poren der Atemöffnungen und dort die Brutbecher, die die schwimmfähigen Brutkörnchen bilden, erkennbar. Alles zusammen wird als „Gametophyt“ bezeichnet. Ein Gametophyt ist das haploide Entwicklungsstadium einer Pflanze. Hier ist es das grüne, thallöse Moos, das die Gameten, die Fortpflanzungszellen, bildet. Die Brutkörnchen wachsen oft auf den älteren Thalli zu neuen Thalli aus. Sie dienen somit der ungeschlechtlichen Vermehrung. Übrigens verdankt das Moos den brunnenförmigen Brutbechern seinen Namen, nämlich „Brunnenlebermoos“. Brunnenlebermoose pflanzen sich aber auch geschlechtlich fort. Hier ist eine männliche Pflanze mit gestieltem, schirmartigen, achtlappigen Antheridiumstand abgebildet. Nun wisst Ihr auch, warum das Brunnenlebermoos zweihäusig ist. Wir finden Pflanzen männlichen oder weiblichen Geschlechts getrennt voneinander. Ich konnte bisher nur männliche Pflanzen fotografieren. Die Handskizze zeigt Euch eine weibliche Pflanze mit drei Gametangien, den drei Archegonienständen. Ein Archegonienstand ist voll entwickelt. Gametangien sind Gebilde, die Gameten bilden. Die Gameten, also die Geschlechtszellen, reifen in den Archegonien heran. Diese befinden sich unterseits im gestielten, sternförmigen Stand der weiblichen Pflanze. Doch wie kommt es nun zur Befruchtung? Sehen wir uns die Antheridien im achtlappigen Schirm an. Sie erzeugen die Schwärmerzellen, die Spermatozoide. Ich habe sie mit hellblauen Pünktchen dargestellt. Die haploiden Spermazellen werden bei Regenwetter oberseits entlassen und gelangen mit dem Spritzwasser in die Nähe der Archegonien. Das Gewebe um die Archegonien sondert einen Schleim ab, der Lockstoffe für die zweigeißeligen Spermazellen enthält. Chemotaktisch finden sie den richtigen Weg und befruchten die Eizellen. Mit dem Verschmelzen beider Zellen entstand die diploide Zygote. Aus ihr wird ein Embryo, der sich zum kleinen, kurzgestierten gelben Sporophyten entwickelt, der die reifen Sporen nach unten abgibt. In den Sporogonen entstehen die haploiden männlichen oder weiblichen Sporen durch Meiose. Aus einer Sporenmutterzelle werden vier Sporen männlichen oder weiblichen Geschlechts. Die Sporen entwickeln sich bei feuchtem Wetter zu Vorkeimen und diese wachsen dann zu thallösen Gametophyten heran. Sie heißen Gametophyten, weil auf ihnen die Gameten, zu Deutsch die Geschlechtszellen, in den Archegonienständen und in den Antherydienständen entstehen. Sie bilden Brutbecher oder Stände aus. Die Gametophyten stellen also die geschlechtliche Generation dar, die Sporophyten hingegen die ungeschlechtliche. Brutbecher hingegen dienen nur der ungeschlechtlichen Vermehrung. Die Sporophyten-Generation ist die diploide und die Gametophyten-Generation ist die haploide Entwicklungsphase des Mooses. Sobald eine sich geschlechtlich fortpflanzende Generation und eine sich ungeschlechtlich fortpflanzende Generation wechselnd auftreten, sprechen wir von einem Generationswechsel. Seht Euch die Übersicht noch einen kleinen Moment an. Und schon sind wir wieder bei der Zusammenfassung angekommen: Moose kommen in Gruppen vor und sie bilden Moospolster. Sie nehmen Wasser auf und speichern es. Dadurch sind sie für den Wasserhaushalt des Lebensraumes extrem wichtig. Indirekt stabilisieren sie den Grundwasserspiegel im Ökosystem. Zusammenfassend können wir weiter sagen, dass die Moose Staub binden. Damit verbessern sie die Luftqualität und sie erhöhen auch die Luftfeuchtigkeit. Sie halten organische Materialien fest und sie sind Lebensraum für kleine Organismen und Zersetzer. Moose tragen zur Bildung von Humus und Waldboden bei. Damit werden sie zu Wegbereitern, also Pionierpflanzen, für nachfolgend siedelnde Lebewesen. Empfindliche Moose können als Bioindikatoren dienen Gleich zu Beginn haben wir gelernt, dass Moose sporenbildende Pflanzen sind. Sie sind keine Samenpflanzen. Und wir lernten den Generationswechsel kennen, den man sich sicherlich mehrfach ansehen muss, um ihn letzten Endes zu begreifen. Wir verstehen darunter, dass auf eine sich geschlechtlich fortpflanzende Generation eine oder mehrere sich ungeschlechtlich fortpflanzende Generationen folgen können. Dabei sind die grünen Moospflanzen die geschlechtliche Generation. Sie sind die Gametophyten, die die Gameten bilden. Hingegen stellen die Sporophyten, die die Sporen bilden, die ungeschlechtliche Generation dar. Sporophyten sind von Gametophyten abhängig und werden von diesen ernährt. So, das war ganz schön anstrengend. Solltet Ihr euer botanisches Wissen festigen wollen, freue ich mich, wenn Ihr bei Teil 3 wieder einschaltet. Tschüss und bis bald, sagt Octavus.

7 Kommentare

7 Kommentare
  1. Cooles Video

    Von Barth Man, vor etwa 2 Jahren
  2. ganz ok

    Von Silkepfeifer, vor etwa 4 Jahren
  3. hi

    Von Silkepfeifer, vor etwa 4 Jahren
  4. sehr gut erklärt

    Von Ralfso, vor mehr als 4 Jahren
  5. sehr gut erklärt

    Von Ralfso, vor mehr als 4 Jahren
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Moose – Bedeutung und Generationswechsel Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Moose – Bedeutung und Generationswechsel kannst du es wiederholen und üben.
  • Nenne Fakten zum Wasserhaushalt von Moosen.

    Tipps

    In einem Versuch konnte Moos die sechsfache Menge seines Trockengewichts an Wasser aufnehmen.

    Moose bilden keine Samen und keine Wurzeln.

    Lösung

    Moose sind kleine Pflanzen, die sehr viel Wasser über ihre Blätter aufnehmen können.
    Es gibt Moosarten, die sogar in Wüsten vorkommen. Die meisten Moose sehen in Trockenzeiten sehr unscheinbar und verwelkt aus.

    Moose bilden jedoch keine Wurzeln.

  • Nenne besondere Eigenschaften der Moose.

    Tipps

    Einige Moose können sensibel auf Veränderungen von Umweltbedingungen reagieren. Diese Eigenschaft macht sie zu guten Zeigerorganismen.

    Lösung

    Als Bioindikator kann eine Moosart Umweltbedingungen, wie zum Beispiel eine Schwermetallbelastung, anzeigen.

    Moose sind hervorragende Wasserspeicher, da sie ein Vielfaches ihres Trockengewichts aufnehmen können.

    Als Pionierpflanzen können Moose Lebensräume erschließen und erstbesiedeln, die für andere Organismen lebensfeindlich sind.

    Moose sind in der Lage die von ihnen benötigten Stoffe aus Niederschlag und der Luft zu beziehen und sie so zu reinigen.

  • Erläutere die Besonderheiten der Moose bezüglich ihrer Entwicklung, ihres bevorzugten Lebensraumes und ihrer Bedeutung für das Ökosystem.

    Tipps

    Die ökologische Bedeutung wird durch die Veränderung von Faktoren, wie die Feuchtigkeit, erkenntlich.

    Lösung

    Lebensräume
    Moose wachsen bevorzugt auf feuchten Orten oder schattigen Waldböden. Als Pionierpflanzen können sie jedoch auch auf Dächern wachsen.

    Entwicklung
    Moose sind keine Samenpflanzen, sondern entstehen meist aus Sporen. Unter günstigen Bedingungen bilden sie Protonema aus. Diese Vorkeime entwickeln Knospen, aus denen die Gametophyten entstehen. Dabei werden keine typischen Wurzeln, sondern Rhizoide gebildet.

    Ökologische Bedeutung
    Als Bodendecker und Feuchtehalter sind Moose sehr bedeutsam für das Ökosystem, in dem sie leben. Beim Trocknen geben sie Feuchtigkeit an ihre Umgebung ab. So können sie Trockenheitsperioden entgegenwirken.

  • Beschreibe einen möglichen Versuch zur Ermittlung des Wasseraufnahmevermögens von Moos.

    Tipps

    Die erste Masse, die gewogen wird, ist das getrocknete Moos. Hierzu eignet sich eine Laborwaage.

    Lösung

    Zunächst sollte überprüft werden, ob alle Materialien vorhanden sind, die benötigt werden. Zum getrockneten Moos und Wasser wird zusätzlich ein Gefäß, wie ein Becherglas, für das Wasser und eine kleine Schale für das Moos gebraucht. Um die vom Moos aufgesaugte Wassermenge genauer zu bestimmen, außerdem noch eine Waage und eine Pipette benötigt.

    Die Schale wird auf die Waage gestellt und tariert. So zeigt die Waage, obwohl die Schale draufsteht, „0,00“ Gramm an.

    Anschließend wird das Moos in die Schale gelegt, gewogen und die Trockenmasse protokolliert.

    Als nächstes wird Wasser mit Hilfe einer Pipette tröpfchenweise auf das Moos gegeben. Die Moosblättchen quellen auf und ergrünen daraufhin. Das in Trockenstarre befindliche Moos nimmt also das hinzugegebene Wasser auf, bis es vollgesogen ist. Nun kann erneut die Masse gemessen, protokoliert und mit der Trockenmasse verglichen werden.

    Die Massenzunahme des Mooses kann das Vielfache der Trockenmasse aufweisen.

  • Skizziere die Entwicklungsfolge eines Mooses unter Berücksichtigung der Zweihäusigkeit durch Wahl einer männlichen Spore.

    Tipps

    Der Sporophyt wächst nicht aus der Spore, sondern produziert sie.

    Der Gametophyt produziert Gameten, wie zum Beispiel Eizellen.

    Zur Entwicklung der Zygote wird neben dem Spermatozoiden auch eine Eizelle benötigt, die von einem Archegonium gebildet wird.

    Lösung

    Aus der haploiden, männlichen Spore entwickelt sich nach Freisetzung unter günstigen Bedingungen ein Vorkeim.

    Der Vorkeim, auch Protonema genannt, bildet eine Knospe aus, aus der das Moospflänzchen entsteht.

    Dieses wird Gametophyt genannt, ist fotrosynthetisch aktiv und bildet ein Gametangium zur geschlechtlichen Fortpflanzung.

    Dieses ist ein Antheridium, da es sich um eine männliche Pflanze handelt. In ihm entstehen männliche Gameten.

    Jene werden Spermatozoide genannt und sind Spermazellen mit zwei Geißeln. Durch Wassertropfen und positive chemotaxis – die gerichtete Bewegung zu einer höheren Konzentration eines Stoffes – können sie zu Eizellen gelangen, die in Archegonien gebildet wurden.

    Durch die Verschmelzung beider Gameten, Spermatozoid und Eizelle, entsteht eine Zygote. Sie ist diploid und entwickelt sich zu einem Embryo.

    Aus ihm wird ein ebenso diploider Sporophyt, der durch die Fotosyntheseprodukte des Gametophyten versorgt wird und in seiner Kapsel haploide Sporen – weibliche und männliche – zur ungeschlechtlichen Fortpflanzung produziert.

  • Stelle Besonderheiten im Erscheinungsbild von Moosen gegenüber anderen Organismen mit Hilfe von Rückschlüssen auf deren Fortpflanzung dar.

    Tipps

    Zwei Abbildungen sind stark vergrößert, um Strukturen von Moosen besser zu zeigen.

    Algen können meist nur im bzw. Unterwasser leben.

    Die Flechte ist dem Moos ähnlich, da sie flach wächst und unscheinbar ist. Doch Flechte sind keine Moose!

    Lösung

    Archegonien sind weibliche Gametangien. Sie sind Teil der Gametophyten und sitzen meist auf deren Spitzen. Sie bilden weibliche Gameten, während Antheridien männliche Gameten bilden. Somit dienen sie der geschlechtlichen Fortpflanzung.
    Brutbecher sind kelchförmig und sitzen auf der Oberseite der Thalli. Sie sind sehr klein und dienen der ungeschlechtlichen Fortpflanzung.
    Das abgebildete Laubmoos besteht aus vielen einzelnen Moospflanzen einer Art. Zusammen gruppiert können sie Moospolster und -matten bilden, die große Flächen auf dem Boden oder auf Baumrinden bedecken.

    Flechten sind symbiotische Lebensgemeinschaften zwischen Photobionten – meist Grünalgen – und Mykobionten (Pilze). Während die Pilze von den Fotosyntheseprodukten der Grünalgen profitieren, nutzen jene das Netzwerk der Pilze, um mehr Wasser zu bekommen. So können Flechten – gegenüber Pflanzen konkurrenzlos – auf Steinen und Felsen flächig wachsen.

    Keine Abbildung zeigte Algen. Diese leben meist Unterwasser.

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