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Moose – Bau und Stoffwechsel

Moose sind die ältesten Landpflanzen auf der Erde und haben sich vor Millionen von Jahren aus Grünalgen entwickelt. Erforsche ihre faszinierenden Bauweisen, ihre autotrophe Ernährung und ihre Meisterschaft im Wasserspeichern. Interessiert? All das und vieles mehr findest du im folgenden Text!

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sofatutor Team
Moose – Bau und Stoffwechsel
lernst du in der 7. Klasse - 8. Klasse - 9. Klasse - 10. Klasse

Moose – Bau und Stoffwechsel Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Lerntext Moose – Bau und Stoffwechsel kannst du es wiederholen und üben.
  • Gib die Unterschiede zwischen Lebermoosen und Laubmoosen wieder.

    Tipps

    Lebermoose haben einen Thallus.

    Lösung

    Man unterteilt die Moose in zwei große Gruppen, die Lebermoose und die Laubmoose. Diese Gruppen lassen sich noch relativ leicht anhand des Aussehens unterscheiden. Hier sind die Merkmale, an denen du diese Moose erkennst:

    Lebermoose:

    Lebermoose besitzen einen flachen Körper, der auch Thallus genannt wird. Klassische Pflanzenmerkmale, wie die Gliederung in Wurzel, Sprossachse und Blätter, besitzen diese Moose nicht.

    Laubmoose:

    Die Laubmoose dagegen sind zumindest in ein Stämmchen und in Blättchen gegliedert. Die Blättchen sind häufig spiralig um das Stämmchen angeordnet. Aber auch diese Moose besitzen keine Wurzeln.

  • Beschreibe die Wasseraufnahme der Moose.

    Tipps

    Durch den Lotuseffekt prallt das Wasser an den Blättern einer Pflanze ab.

    Lösung

    Moose sind über Rhizoide im Boden verankert. Allerdings können diese Pflanzenorgane, im Gegensatz zu den Wurzeln vieler anderer Pflanzen, kein Wasser aufnehmen. Sie dienen allein der Verankerung im Boden.

    Daher nehmen die Moose das Wasser direkt über ihre Oberfläche in die Zellen auf. Dafür besitzen sie bestimmte Saughaare, die ermöglichen, dass das Wasser an der Oberfläche nicht abprallt wie beim Lotuseffekt, sondern haften bleibt. Von dort kann es langsam, aber direkt, in die Zellen aufgenommen werden.

  • Vergleiche den Aufbau der Moose mit dem Aufbau der Samenpflanzen.

    Tipps

    Sprossachsen können Wasser leiten, Stämmchen können das nicht.

    Lösung

    Genau betrachtet, sehen sich Samenpflanzen und Moose gar nicht so unähnlich. Aber das trügt, denn auch wenn der Aufbau ähnlich ist, besitzen die Pflanzenorgane verschiedene Funktionen.

    Bei Samenpflanzen nehmen die Wurzeln das Wasser aus dem Boden auf, welches über die Sprossachse in die Laubblätter und andere Teile der Pflanze weitergeleitet wird. Die Rhizoide der Moose nehmen dagegen kein Wasser auf. Sie dienen nur der Verankerung im Boden. Das Wasser wird bei den Moosen direkt über die Oberfläche der Blättchen und Stämmchen aufgenommen und die Moose besitzen keine Organe, die Wasser transportieren.

    Meist weit oben, findet sich bei beiden Pflanzen das Organ, das der Fortpflanzung dient. Das sind bei den Samenpflanzen die Blüten und bei den Moosen die Sporenkapseln.

  • Erkläre die Bedeutung der Moose für das Ökosystem.

    Tipps

    Moose besitzen keine Wurzeln, mit denen sie Nährstoffe und Wasser aus dem Boden aufnehmen können.

    Besonders viele Moose gibt es in Feuchtgebieten wie Mooren.

    Lösung

    Moose sind zwar klein, haben aber dennoch wichtige Aufgaben in einem Ökosystem.

    • Pionierrolle:
    Moose sind häufig die ersten Pflanzen, die einen Lebensraum besiedeln. Zum Beispiel bilden sich Moosschichten auf Steinen oder anderen trockenen Untergründen, auf denen andere Pflanzen nicht überleben würden. Mit der Zeit sterben Teile des Mooses ab und es bildet sich ein Untergrund, der auch von anderen Pflanzen genutzt werden kann.

    • Wasserspeicher:
    Moose können viel Wasser aus dem Regen speichern, sie saugen sich quasi damit voll. Außerdem sorgen sie für Schatten für Erdschichten, die sich unter der Moosschicht befinden. So kann der Boden nur langsam austrocknen und Wasser wird gespeichert.

    • Fixierer:
    Moose nehmen Nährstoffe aus der Luft und dem Regenwasser auf. Dabei handelt es sich um Nährstoffe, die so ohne Weiteres nicht für andere Pflanzen verfügbar wären. Stirbt das Moos irgendwann ab, gibt es diese Nährstoffe an den Boden ab, sodass diese Nährstoffe dann auch den anderen Pflanzen zur Verfügung stehen

    • Lebensraum:
    Die Moosschicht stellt einen wichtigen Lebensraum für kleine Tiere wie zum Beispiel Insekten dar. Sie finden im Moos Schutz und auch Nahrung.

  • Beschreibe die Veränderungen des Blattquerschnittes eines Mooses, wenn es nass wird.

    Tipps

    Wasser bleibt an den rot gezeichneten Epidermishaaren hängen und kann aufgenommen werden.

    Das Blatt entrollt sich, da aufgrund der Kapillarkräfte der Wasserdruck im Inneren der Zellen steigt.

    Lösung

    Moose können eine lange Zeit ohne Wasser überleben. In trockenen Perioden rollen sich die Blätter zusammen und das Moos verfällt in die Trockenstarre.

    Trifft Wasser auf die Blätter, bleibt es an den Epidermishaaren der Mooszellen hängen und diffundiert langsam in das Innere der Zellen. Dadurch steigt der Druck in den Zellen und sie dehnen sich aus. Da das viele Zellen machen, führt das dazu, dass sich das gesamte Blatt entrollt und nun auch wieder mehr Sonnenlicht für die Fotosynthese auf es fällt. Das Moos erwacht aus der Trockenstarre.

  • Ermittle den Ablauf des Generationswechsels der Moose.

    Tipps

    Alles beginnt mit einer Spore.

    Und endet auch wieder mit den Sporen.

    Lösung

    Moose pflanzen sich sowohl geschlechtlich als auch ungeschlechtlich fort. Die Sporen werden häufig mit der Luft transportiert, so breiten sich die Moose aus. Auf dem Gametophyten wachsen die männlichen und weiblichen Geschlechtsorgane. Nach der Befruchtung wächst aus der Eizelle der Sporophyt, der Sporen ausbildet.