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Das Ökosystem Begriffserklärung am Beispiel Wald

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Bio-Team
Das Ökosystem Begriffserklärung am Beispiel Wald
lernst du in der 7. Klasse - 8. Klasse

Beschreibung Das Ökosystem Begriffserklärung am Beispiel Wald

In diesem Video lernst du den Begriff des Ökosystems kennen. Das Ökosystem wird als eine Einheit von Lebensgemeinschaft (Biozönose) und Lebensraum (Biotop) definiert. Du lernst abiotische und biotische Faktoren eines Ökosystems kennen und welche Wechselbeziehungen zwischen diesen Faktoren bestehen. Ein Ökosystem verändert sich nur sehr langsam, wenn es keine störenden Einflüsse von außen gibt. Andernfalls kann sich ein Ökosystem auch mal schnell ändern. Am Beispiel des Waldes wird eine Biozönose mit ihren Organismen beschrieben. Außerdem werden dir diverse Beispiele für abiotischer Faktoren, wie Licht, Wasser, Boden, Temperatur, die auf die Lebensgemeinschaft wirken, gegeben.

16 Kommentare

16 Kommentare
  1. Ein Biotop sind doch keine Wurzeln

    Von Fabian Rudigkeit, vor 4 Monaten
  2. Achso Achso doch nicht habe es verstanden habe dieses Video 5-mal geguckt und habe es jetzt gecheckt danke vielmals morgen schreibe ich ein Bio-Test und sie haben mir geholfen danke!

    Von ♡Summer Girl♡, vor mehr als einem Jahr
  3. Also sind Biotop Wurzeln?

    Von ♡Summer Girl♡, vor mehr als einem Jahr
  4. super übungen:)

    Von Danibreiken, vor mehr als einem Jahr
  5. Hab eine 1 dafür bekommen danke

    Von Alexianikita31, vor etwa 2 Jahren
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Das Ökosystem Begriffserklärung am Beispiel Wald Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Das Ökosystem Begriffserklärung am Beispiel Wald kannst du es wiederholen und üben.
  • Bestimme abiotische und biotische Faktoren.

    Tipps

    Biotische Faktoren umfassen alle Faktoren, die auf die belebte Umwelt zurückgehen.

    Unter Symbiose versteht man das Zusammenleben artverschiedener Organismen zum gegenseitigen Nutzen.

    Lösung

    Abiotische Faktoren: Hierbei werden Umweltfaktoren zusammengefasst, die aus der nicht lebenden Umwelt auf ein Lebewesen wirken. Dazu zählen zum Beispiel die Bodenbeschaffenheit, das Licht, die Luft, die Schadstoffe und auch die Temperatur.

    Viele Waldtiere werden erst in der Dämmerung aktiv, die Tageslänge und das Lichtangebot spielen hier also eine wichtige Rolle. Auch der morgendliche Gesang der Vögel wird vom Licht beeinflusst.

    Viele Tiere passen ihr Verhalten auch der Temperatur an und halten zum Beispiel Winterschlaf oder Winterruhe.

    Biotische Faktoren: Unter biotischen Umweltfaktoren versteht man alle Faktoren, die von anderen Lebewesen auf einen Organismus wirken. Diese Einflüsse können von Lebewesen der gleichen Art (intraspezifisch) oder auch von Lebewesen anderer Arten (interspezifisch) ausgeübt werden.

    Zu den biotischen Faktoren zählen die Wechselwirkungen zwischen den Lebewesen, die sich aus ihrem Zusammenleben in einen Ökosystem ergeben. Hierzu zählt man die Konkurrenz, die Räuber-Beute-Beziehung, den Parasitismus und auch die Symbiose.

  • Beschreibe die Auswirkungen von Licht auf das Ökosystem Wald.

    Tipps

    Pflanzen und Tiere zeigen Anpassungen an den abiotischen Faktor Licht.

    Lösung

    Licht ist ein sehr wichtiger abiotischer Faktor, der das Leben im Wald stark beeinflusst.

    Im Waldinneren kommt oft nur sehr wenig Licht bis an den Boden. Im Sommer tragen alle Bäume Blätter und so wachsen dort nur Pflanzen, die an lichtarme Standorte angepasst sind. Diese Pflanzen bezeichnet man als Schattenpflanzen.

    Anders ist dies auf Lichtungen und am Waldrand. Dort herrschen gute Lichtverhältnisse und es wachsen Sonnenpflanzen.

    Auch die Tiere werden durch das Lichtangebot beeinflusst. Jede Vogelart hat eine bestimmte Helligkeitsstufe, bei der sie wach wird und mit dem morgendlichen Gesang beginnt.

  • Bestimme, welche Wechselbeziehung vorliegt.

    Tipps

    Viele Leguminosen, so auch der Klee, gehen mit Knöllchenbakterien eine Symbiose ein. Die Bakterien binden den Luftstickstoff und stellen ihn der Pflanze zur Verfügung. Im Gegenzug erhalten sie organische Stoffe von der Pflanze.

    Die Form der Symbiose zwischen Pilzen und Pflanzen wird als Mykorrhiza bezeichnet.

    Lösung

    Die Gesamtheit aller Lebewesen eines Biotops wird als Biozönose bezeichnet. Dieser Begriff bezeichnet die Gemeinschaften zwischen Tieren, Pflanzen und Mikroorganismen.

    Der Wettbewerb zwischen Lebewesen um einen Umweltfaktor wird als Konkurrenz bezeichnet. Dabei steht dieser Umweltfaktor nicht unbegrenzt zur Verfügung. Beispiele hierfür wären Raum, Nahrung und auch Licht.

    Vom Parasitismus spricht man beim Zusammenleben verschiedener Arten mit einseitigem Nutzen. In der Regel werden dem Wirt Nährstoffe entzogen. Der Wirtsorganismus wird geschädigt, aber meistens nicht getötet. Parasitismus finden wir im Tier- und Pflanzenreich. Viele Parasiten besitzen mehrere Wirte und vollziehen einen Wirtswechsel. Hierzu zählen Läuse, Zecken und auch der Fuchsbandwurm.

    Die Symbiose ist eine Wechselbeziehung zwischen artverschiedenen Organismen mit gegenseitiger Abhängigkeit. Hierbei haben beide Organismen einen Vorteil aus der Gemeinschaft.

    Wenn man in einem Lebensraum die Räuber und Beutetiere betrachtet, kann man eine sogenannte Räuber-Beute-Beziehung beobachten. Es zeigt sich, dass die Anzahl der Räuber steigt, wenn die Anzahl der Beute steigt. Den Räubern steht mehr Nahrung zur Verfügung und daher steigt ihre Populationszahl an. Dies hat auch einen Nachteil, denn nun existieren mehr Räuber, die die Beute jagen und somit sinkt die Anzahl der Beutetiere wieder ab. Nach einiger Zeit steht den Räubern nicht mehr genug Nahrung zur Verfügung und auch ihre Anzahl sinkt wieder. Die Räuber und Beute sind folglich voneinander abhängig.

  • Erkläre die Nahrungsbeziehungen im Ökosystem Wald.

    Tipps

    Produzenten werden auch als Erzeuger bezeichnet.

    Zu den Destruenten zählen u.a. Regenwürmer und Schnecken.

    Lösung

    In einem Ökosystem wie dem Wald herrschen zwischen den verschiedenen Lebewesen Wechselwirkungen. Die Produzenten, zu ihnen zählen alle Pflanzen, stellen die Biomasse her. Die Pflanzenfresser sind die Primärkonsumenten. Sie ernähren sich von den Pflanzen. Zu ihnen zählen u.a. Hasen und Rehe. Die Fleischfresser sind Konsumenten 2. Ordnung und ernähren sich von den Pflanzenfressern. Die Destruenten, auch Zersetzer genannt, zerlegen organische Substanz in anorganische. Diese dient dann wiederum den Produzenten als Nahrungsgrundlage.

  • Beschreibe die Begriffe Ökosystem, Biotop und Biozönose.

    Tipps

    Als biotische Faktoren werden Verhältnisse beschrieben, die auf die belebte Umwelt zurückgehen.

    Die Temperatur ist ein abiotischer Faktor.

    Lösung

    Der Lebensraum und die darin lebenden Tieren bilden ein Ökosystem.

    Das Ökosystem ist also der Verbund oder die Einheit von Biotop und Biozönose.

    Biotop und Biozönose treten immer zusammen auf. Dabei umfasst der Biotop alle abiotischen Faktoren wie Licht und Wind. Die Biozönose umfasst die biotischen Faktoren, also die Pflanzen und Tiere.

  • Erkläre den Stockwerkbau im Ökosystem Wald.

    Tipps

    In der Krautschicht wachsen u.a. Farne.

    Lösung

    Ähnlich wie ein Haus können wir auch den Wald in verschiedene Stockwerke einteilen. In jedem dieser Stockwerke leben und wachsen unterschiedliche Tiere und Pflanzen. Die einzelnen Etagen des Waldes werden vom Lichtangebot beeinflusst.

    In einem lichten Wald gelangt viel Sonnenlicht bis in die untersten Schichten wie der Moosschicht. In einem Wald mit dichter Baumkrone gelangt nur wenig Sonnenlicht bis zur Moosschicht, in diesem Fall ist diese Schicht nicht besonders ausgeprägt und die Pflanzen wachsen nur sehr langsam.

    Die unterste Schicht des Waldes bildet die Wurzelschicht. In dieser Schicht befinden sich alle Pflanzenwurzeln. Sie breiten sich zu allen Seiten hin aus und sind weit verzweigt.

    Darüber liegt die Moosschicht. Moose, Pilze und Flechten befinden sich in diesem Stockwerk.

    Gräser, Farne, Kräuter und verschiedene Blühpflanzen befinden sich in der Krautschicht. In dieser Schicht finden wir auch viele Frühblüher. Diese Pflanzen entwickeln sich schon im Frühjahr, wenn die Bäume noch kein Laub tragen. In dieser Jahreszeit gelangt noch genug Sonnenlicht in die Krautschicht und die Frühblüher können ausreichend Fotosynthese betreiben. Sobald die Bäume Blätter tragen, gelangt nur noch wenig Licht bis in die Krautschicht, daher wachsen hier Pflanzen, die gut an diesen Standort angepasst sind. Zu solchen Schattenpflanzen zählt u.a. der Farn.

    In der Strauchschicht wachsen Sträucher wie der Holunder. Sie werden meist bis zu einem Meter hoch.

    Das Dachgeschoss bildet die Baumschicht. Dies sind in einem Mischwald Laub- und Nadelbäume.

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