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Das Bestimmen von Bäumen 06:22 min

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Transkript Das Bestimmen von Bäumen

Hallo! In Deutschland gibt es eine ganze Menge verschiedener Baumarten: Eiche, Buche, Kiefer, Birke, Kastanie und und und. Wer soll sich da auskennen? Wie kann man all diese Bäume voneinander unterscheiden? Genau das zeige ich dir in diesem Video!

Allgemeine Unterschiede

Bäume haben sich auf die verschiedensten Lebensräume spezialisiert. Diese können sich in der Feuchtigkeit des Bodens, den Lichtverhältnissen, der Temperatur und vielen anderen Faktoren unterscheiden. Und mit diesen verschiedenen Lebensräumen unterscheidet sich auch das Aussehen eines Baumes. So kann man Bäume anhand ihrer Früchte, ihrer Rinde, ihrer Form und Größe, aber auch an ihren Blättern auseinander halten. Schauen wir uns als erstes Kriterium zum Bestimmen die Blätter an!

Das erste, was man sieht ist, ob es sich um Nadel- oder Laubblätter handelt. In unseren einheimischen Wäldern haben wir oft Nadelbäume wie die Kiefern, die Tannen und die Fichte, wovon wir uns die Kiefer als erstes Anschauen.

Merkmale der Kiefer

Die Kiefer besitzt lange Nadeln, noch viel längere als die der Tanne oder der Fichte. Jedoch stehen die Äste mit den Nadeln häufig weit oben im Baum, sodass der Stamm unten recht nackt wirkt. Kiefern leben auf sandig, trockenen Böden, und wegen ihrer dünnen Nadelblätter oben in der Baumkrone, sind Kiefernwälder recht hell.

Die unten gut zu sehende Rinde ist dick und weist viel Risse auf. Die Früchte der Kiefer sind die Kiefernzapfen. Sie sind eher kurz. Doch auch Tanne und Fiche haben Zapfen als Früchte! Schauen wir uns die einmal an.

Merkmale der Tanne

Nebeneinander siehst du, dass die Zapfen der Tanne wesentlich länger sind. Und solltest du die Zapfen noch direkt an einer Tanne sehen, dann erkennst du, dass sie nach oben stehen. Die Zapfen der Fichte sind zwar auch länglich, aber sie stehen nicht nach oben.

Die Tanne trägt auch unten Äste mit Nadeln und mit einem Griff auf die Nadelblätter kannst du feststellen, dass sie recht weich sind und gar nicht stechen. Tannen findet man häufig in gebirgigen Regionen, sie sind wie auch die Kiefer immer grün und übersteht auch kalte Temperaturen.

Merkmale der Fichte

Die Fichte hat auf den ersten Blick die selben Nadelblätter wie die Tanne, doch wenn man sie fühlt, merkt man, dass sie viel fester sind und stecken. Und ihre langen Zapfen tragen sie nicht nach oben, sondern nach..richtig, unten. Damit kannst du sie gut von der Tanne unterscheiden.

Fichten zählen zu den am schnellsten wachsenden Bäumen uns sind die bei uns am häufig vertreten, denn sie wurden von Menschen angepflanzt, um Holz für Möbel und Papier zu gewinnen.

Merkmale der Rotbuche

Bei Bäumen mit Laubblättern ist die Unterscheidung der Blätter noch etwas einfacher. Dabei kann man sich den Blattrand, die Form und die Größe des Blattes anschauen und sie damit gut voneinander unterscheiden. Als erstes schauen wir uns die Rotbuche an.

Ihre Blätter sind eiförmig und am rand gewellt. Rotbuchen sind dicht beblättert, wodurch es in Buchenwäldern schonmal ganz schön dunkel und auch im Sommer sehr kühl sein kann. Ihr Stamm ist hellgrau und glatt und die Früchte hast du bestimmt auch schonmal gesehen. Es sind die Bucheckern.

Merkmale der Eiche

Auch Eichen finden wir in unseren hemischen Wäldern. Sie sind durch ihre Blattform gut von anderen Bäumen zu unterscheiden. Sie sind wellig, auch eingebuchtet genannt. Solltest du vergessen haben, wie die Eiche aussieht, dann kannst du auf den deutschen 1, 2 und 5 Cent Stücken sie dir nocheinmal anschauen. Auch ihre Frucht, die Eichel ist darauf abgebildet. Sie sieht aus wie ein kleines Ei in einem Eierbecher.

Merkmale der Kastanie

Ein weiterer Baum, mit einer besonderen Frucht, ist die Kastanie. Die Früchte der Kastanien sind Golfballgroß, braun und sind zuvor noch in einem stacheligen grünen Mantel verpackt. Die Kastanie ist leicht an ihrem zusammengesetzten, handförmigen Blatt zu erkennen.

Merkmale der Birke

Der nächste Baum ist sehr leicht an seiner Rinde zu erkennen. Es ist die Birke. Sie hat eine weiße Rinde und kann je nach Alter des Baumes aufgesprungen sein. Die Blätter der Birke sind dreieckig und haben einen gezackten Blattrand. Auch die Früchte sind leicht zu erkennen. Sie sehen so aus.

Merkmale des Ahorns

Ahorn hat sehr typische Blätter. Sie sind handförmig und fünflappig. Du kennst das Blatt vielleicht aus der kanadischen Flagge. Auch die Samen des Ahorn hast du bestimmt schon oft gesehen. Es handelt sich um Flugfrüchte, genauer um Schraubenflieger. Je nach Ahornart sehen sie ein bisschen anders aus.

Zusammenfassung

Wie du siehst, lassen sich die einzelnen Baumarten ganz leicht voneinander unterscheiden, wenn man sich Blätter, Früchte oder Rinde näher ansieht. Bestimmt kannst du jetzt den nächsten Baum bestimmen, den du siehst! Viel Spaß und bis zum nächsten Mal!

10 Kommentare
  1.  dsc0249

    super viedio

    Von Stina H., vor etwa einem Monat
  2. Default

    ich finde das Video wirklich sehr gut erklärt

    Von Anastasia Anselm, vor 4 Monaten
  3. Default

    Danke , hat mir bei der Arbeit sehr geholfen.

    Von Ml Steinhausen, vor 7 Monaten
  4. Default

    hat mir nicht viel weiter geholfen aber trotzdem gutes video

    Von Susanne Imsande, vor 7 Monaten
  5. Default

    total gut erklärt! ☺

    Von Brigitte Gloewing, vor 9 Monaten
  1. Tealc

    Super gemacht!!!

    Von Luka N., vor etwa einem Jahr
  2. Default

    habt ihr ein video über welche Tiere auf welchen bäumen leben oder könnt ihr eins machen,wäre hilfreich
    Danke!

    Von Sngohung, vor mehr als einem Jahr
  3. 063

    super ;)

    Von Chinedu D., vor mehr als 2 Jahren
  4. Default

    Tolles video

    Von Mscholler, vor fast 5 Jahren
  5. Default

    hallo super Video nur die pausen sind manchmal zu lang ansonsten toll

    Von Annamorozov, vor fast 5 Jahren
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Das Bestimmen von Bäumen Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Das Bestimmen von Bäumen kannst du es wiederholen und üben.

  • Bestimme, zu welcher Baumart die Früchte und Blätter gehören.

    Tipps

    Nadelbäume haben nadelförmige, dünne und lange Blätter. Laubblätter hingegen haben größere Blätter, die die unterschiedlichsten Formen haben können.

    Zu den Nadelbäumen gehören die Kiefer, die Tanne und die Fichte.

    Zu den Laubbäumen gehören die Rotbuche, die Eiche, die Kastanie, die Birke und der Ahorn.

    Lösung

    Die längsten Nadelblätter gehören zur Kiefer.

    Die beiden anderen Nadelblätter kannst du durch die Betrachtung der Früchte erkennen. Bei der Tanne stehen die Früchte, also die Zapfen, nach oben, bei der Fichte hingegen zeigen sie nach unten. Die Laubblätter kann man gut an ihren unterschiedlichen Formen und Früchten unterscheiden. Eine besondere Formen hat zum Beispiel das Eichenblatt. Es ist wellig am Rand und damit kaum mit den anderen Blättern zu verwechseln.

    Ebenso deutlich ist die Form des Ahorns, die du vielleicht schon einmal auf der kanadischen Flagge gesehen hast. Auch das fünffingrige Kastanienblatt hat eine charakteristische Form.

    Die Blätter der Rotbuche und der Birke sehen sich vielleicht etwas ähnlich, ihre Früchte sind jedoch sehr unterschiedlich. Die Bucheckern der Rotbuche sehen aus wie eine offene Nuss, wohingegen die Früchte der Birke länglich und schmal sind.

  • Nenne die Merkmale, die beim Bestimmen von Bäumen verwendet werden können.

    Tipps

    Der Umfang eines Stammes lässt Rückschlüsse auf das Alter des Baumes zu.

    Unterschiedliche Baumarten bilden morphologisch unterschiedliche Blüten aus.

    Lösung

    Bäume lassen sich anhand ihrer Rinde, ihrer Blattform, ihrer Früchte und auch an ihren Blüten bestimmen. Aus den Blüten entstehen dann nach der Befruchtung die Früchte. Jahresringe können Auskunft über das Alter eines Baumes geben, jedoch kann man hierdurch nicht eindeutig die Art des Baumes bestimmen. Auch die Anzahl der Äste ist kein Bestimmungsmerkmal.

  • Ordne die Bäume dem entsprechenden Baumtyp zu.

    Tipps

    Ein Weihnachtsbaum ist ein Nadelbaum. Vielleicht erkennst du, welche Bäume dem Weihnachtsbaum sehr ähnlich sind.

    Nadelbäume sehen aufgrund der sehr schmalen Nadelblätter immer sehr dünn bewachsen aus. Man kann die Äste der Bäume oft gut erkennen.

    Laubbäume sehen aufgrund der großflächigen Blätter sehr dicht bewachsen aus. Äste erkennt man deshalb nur selten.

    Lösung

    Nadelbäume sind sehr dünn bewachsen, weshalb man oft sehr deutlich ihre Äste und ihren Stamm erkennen kann. Zu den Nadelbäumen gehört die Kiefer, die Tanne und die Fichte.

    Laubbäume sind meist dicht bewachsen. Den Stamm oder ihre Äste erkennt man nicht so gut wie bei den Nadelbäumen. Zu den Laubbäumen gehören die Hainbuche, die Rotbuche, die Kastanie und der Ahorn.

  • Erkläre die Bedeutung der Jahresringe in einem Stammquerschnitt.

    Tipps

    Ein heller und ein dunkler Ring stehen für ein Jahr.

    Eine in den Baum geritzte Nachricht geht mit dem Wachstum des Baumes nicht verloren. Dies ist jedoch nicht gesund für einen Baum und sollte daher vermieden werden.

    Im Frühling (Abkürzung= F) wächst der Baum am stärksten.

    Lösung

    In der Stammmitte befindet sich das älteste Holz. Die hellen Ringe stammen aus dem Wachstum nach der Ruhephase, also aus dem Frühling. Je dicker der helle Ring ist, desto mehr ist der Baum im Frühling gewachsen. Die dunklen Ringe sind die Ringe, die im Sommer entstanden sind. Das Wachstum ist im Sommer nicht so stark ausgeprägt wie im Frühling. Das jüngste Holz befindet sich ganz außen.

  • Bestimme die Eigenschaften unterschiedlicher Baumarten.

    Tipps

    Zu den Nadelbäumen gehören die Kiefer, die Tanne und die Fichte.

    Laubbäume besitzen keine Nadeln oder Zapfen.

    Der am häufigsten in Deutschland angebaute Baum ist ein Nadelbaum.

    Lösung

    Der Stamm der Birke ist von einer dünnen weißen Rinde umhüllt.

    Die Tanne ist ein Nadelbaum, dessen Zapfen nach oben ragen.

    Die Zapfen der Fichte ragen nach unten. Die Fichte ist außerdem der Baum, der in Deutschland am häufigsten angebaut wird.

    Die Kiefer ist an ihren langen Nadeln zu erkennen.

    Die golfballgroßen, braunen Früchte der Kastanie hast du sicherlich schon einmal im Herbst auf dem Boden liegen sehen. Manchmal sind die Kastanien noch von einer grünen stacheligen Schale umhüllt.

  • Ordne den Bäumen die passenden Merkmale zu.

    Tipps

    Nur die Nadelbäume tragen Zapfen.

    Die Baumkrone der Kastanie ist dicht bewachsen.

    Lösung

    Abgebildet sind die Tanne, die Eiche und die Kastanie. Die Tanne ist hierbei der einzige Nadelbaum, sie trägt weiche Nadeln und nach oben ragende Zapfen. Die Früchte der Eiche heißen Eicheln. Die Blätter der Eiche haben einen welligen, eingebuchteten Blattrand. Die Kastanie besitzt braune, golfballgroße Früchte, die Kastanien. Die Kastanie trägt zusammengesetzte handförmige Blätter.