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Atmungsorgane des Menschen

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Die Autor*innen
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Sabine Blumenthal
Atmungsorgane des Menschen
lernst du in der 7. Klasse - 8. Klasse

Grundlagen zum Thema Atmungsorgane des Menschen

Inhalt

Atmungsorgane des Menschen – Biologie

Warst du vielleicht schon einmal im Sommerurlaub schnorcheln, um unter der Wasseroberfläche atmen zu können? Und hast du dich auch schon einmal gefragt, warum ein Schnorchel nicht länger ist, um tiefer tauchen zu können?
Warum das so ist und welche Organe man zum Atmen braucht, erklären wir dir in diesem Text. Außerdem lernst du etwas über unsere Atmungsorgane und ihre Funktionen und ihren Bau und welche Organe bei der Atmung beteiligt sind.

Atmungsorgane und ihre Aufgaben

Jeder Mensch ist auf den Sauerstoff ($\ce{O2}$) in der Luft angewiesen und atmet etwa elfmal pro Minute ein und wieder aus, wenn keine körperliche Arbeit verrichtet wird. Die Atmungsorgane sorgen dafür, dass sauerstoffreiche Luft in den Körper gelangt.
Diesen benötigen die Zellen zur Energiegewinnung durch die Zellatmung. Dabei wird Kohlenstoffdioxid ($\ce{CO2}$) erzeugt, das beim Ausatmen aus dem Körper hinausgeschleust wird. Es wird also ein Gas gegen ein anderes „ausgetauscht“, weshalb dieser Vorgang auch Gasaustausch genannt wird. Wie dieser im Detail abläuft, erfährst du in dem Video Die Lunge – Ort des Gasaustauschs. Zunächst muss die Atemluft jedoch in die Lunge gelangen, also zum eigentlichen Ort des Gasaustauschs. Um zu verstehen, wie das geschieht, schauen wir uns die Atmungsorgane des Menschen und ihre Funktionen einmal genauer an.

Wie du eben schon gelernt hast, sind mehrere Organe an der Atmung beteiligt. Die Aufgaben der Atmungsorgane lassen sich in zwei Hauptfunktionen unterteilen: in die Luftleitung, also den Weg der Atemluft in die Lunge, und in den eigentlichen Gasaustausch in der Lunge selbst. Doch was gibt es für Atmungsorgane außer unserer Lunge?

Atmungsorgane – obere und untere Atemwege

Unsere Atmungsorgane werden in die oberen Atemwege und unteren Atemwege unterteilt. Zu den oberen Atemwegen gehören die Nase mit den Nasennebenhöhlen und der Rachenraum. Von da aus gelangt die Luft weiter in die unteren Atemwege. Dazu gehören der Kehlkopf, die Luftröhre (Trachea), die Bronchien und die Lunge.
Ist die eingeatmete Luft in der Lunge angekommen, kannst du spüren, wie sich dein Brustkorb hebt und weitet. Dieser Vorgang wird durch die Rippenmuskulatur und das Zwerchfell ermöglicht. Falls du dich jetzt fragst: Ist das Zwerchfell ein Atmungsorgan? Nein, es zählt nicht zu den Atmungsorganen, ist aber am Vorgang der Atmung beteiligt und gehört zur sogenannten Atemmuskulatur.
Mehr Informationen dazu bekommst du in dem Video Die Lunge des Menschen: das Prinzip der Atmung.

Atmungsorgane – Bau und Funktion

Im Folgenden werden wir uns die Anatomie und Funktionen der einzelnen Atmungsorgane näher ansehen.

Nase und Nasennebenhöhlen

Wenn du einmal tief durch die Nase einatmest, merkst du, wie die Luft hineinströmt und in die Nasennebenhöhlen gelangt. Sie sind für die Reinigung der Atemluft zuständig. Durch die Flimmerhärchen wird die Luft von Staubpartikeln befreit und durch die Nasenschleimhaut angewärmt und angefeuchtet.

Rachenraum und Kehlkopf

Danach gelangt die Luft in den Rachenraum und zum Kehlkopf. Der Kehldeckel des Kehlkopfs verschließt bei der Nahrungsaufnahme die Luftröhre und hat damit eine wichtige Schutzfunktion für unsere Lunge.

Luftröhre

Dann strömt die Atemluft weiter in die Luftröhre. Diese hohle Röhre verläuft mittig in deinem Brustkorb unter deinem Brustbein und ist etwa zehn bis zwölf Zentimeter lang. In regelmäßigen Abständen sorgen Knorpelspangen in der Muskelschicht für eine Stabilisierung. Innen ist unsere Luftröhre mit einem Epithel ausgekleidet. Das Epithel besitzt ebenfalls Flimmerhärchen, die unsere Luft filtert und die Lunge vor Partikeln und Krankheitserregern schützt. Wenn wir uns zum Beispiel beim Essen verschlucken, sorgen diese dafür, dass Nahrungsreste wieder in die Richtung des Rachens transportiert und ausgehustet werden.

Bronchien

Die Luftröhre gabelt sich unten in zwei Hauptäste, die sogenannten Hauptbronchien. Sie leiten die Luft in die Lungenflügel weiter. Die Hauptbronchien verzweigen sich dabei immer weiter zu den Bronchien. Dabei nimmt auch der Durchmesser weiter ab, weshalb sie dann als Bronchiolen bezeichnet werden. Die Bronchien und Bronchiolen tragen innen ein sogenanntes Flimmerepithel zur weiteren Reinigung der Atemluft. Du kannst dir die Luftröhre mit den Bronchien und Bronchiolen wie einen Baum ohne Blätter vorstellen, der auf dem Kopf steht.

Lunge

Die Lunge (Pulmo) liegt mittig in deinem Brustkorb und ist in zwei Lungenflügel unterteilt, die wiederum aus den Lungenlappen bestehen. Der rechte Lungenflügel besteht aus drei, der linke nur aus zwei Lungenlappen, da auf dieser Seite noch das Herz liegt und Platz benötigt. Die Lungenlappen sind aus den Lungensegmenten aufgebaut. Die kannst du dir wie kleine Pyramiden vorstellen, wobei die Spitzen mit den Bronchien und Bronchiolen verbunden sind. Hier befinden sich die sogenannten Lungenbläschen (Alveolen).
Kommen wir noch einmal auf das Beispiel mit dem Baum zurück, wären also Bronchien und Bronchiolen die Äste und Zweige und die Lungenbläschen die Blätter.
Die Epithelschicht in den Alveolen ist nur noch einschichtig und sehr dünn, damit der Gasaustausch erfolgen kann. Hierfür sind die Lungenbläschen mit einem feinen Netz aus Blutgefäßen (Kapillaren) umsponnen. Dadurch kann Sauerstoff und Kohlenstoffdioxid von den roten Blutkörperchen (Erythrozyten) aufgenommen beziehungsweise abgegeben werden.
Unsere Lunge besitzt etwa 300 bis 500 Millionen dieser Lungenbläschen, was zu einer enormen Oberflächenvergrößerung für den Gasaustausch führt. Eine Übersicht dazu gibt dir noch einmal die folgende Abbildung der Atmungsorgane des Menschen. Atmungsorgane Mensch Bau der Atmungsorgane

Luftleitungssystem der Lunge

Atmungsorgane, die nicht am direkten Gasaustausch beteiligt sind, werden als Luftleitungswege bezeichnet. Hier findet also kein Gasaustausch statt, daher nennt man dieses Luftvolumen auch „Totraum“ oder „Totvolumen“.
Er wird von allen Organen der oberen und unteren Atemwege gebildet, außer den Lungenbläschen. Jetzt weißt du auch, warum ein Schnorchel eine gewisse Länge nicht überschreiten darf. Denn durch diesen wird der Totraum unserer Atmungsorgane künstlich vergrößert. Ist das Rohr des Schnorchels zu lang, reicht die Kraft nicht aus, um sauerstoffreiche Atemluft bis in die Lunge zu leiten. Es kann also kein Gasaustausch stattfinden. Wie beim normalen Tauchen unter Wasser müsstest du zum Atmen auftauchen, da du sonst ersticken würdest und nicht unter der Wasseroberfläche bleiben könntest, um die schönen Fische zu beobachten.

In der folgenden Tabelle der Atmungsorgane haben wir noch einmal alle Funktionen auf einen Blick für dich zusammengefasst.

Atmungsorgan Funktion Atemwege Funktion Atmungsvorgang
Nase und Nasennebenhöhlen reinigen, anfeuchten, anwärmen obere Luftleitungsweg
Rachenraum reinigen und filtrieren obere Luftleitungsweg
Kehlkopf Verschluss der Luftröhre bei Nahrungsaufnahme untere Luftleitungsweg
Luftröhre reinigen und filtrieren untere Luftleitungsweg
Bronchien und Bronchiolen reinigen und filtrieren untere Luftleitungsweg
Lungenbläschen (Alveolen) Oberflächenvergrößerung für Gasaustausch untere Gasaustausch

Atmungsorgane des Menschen – Zusammenfassung

Du hast gelernt, welche Organe für die Atmung des Menschen zuständig sind und was deren Funktionen bei diesem Vorgang sind. Des Weiteren weißt du jetzt, dass der Gasaustausch in den Lungenbläschen stattfindet. Du kennst den sogenannten „Totraum“ der Lunge, in dem kein Gasaustausch erfolgt, und weißt, warum ein Schnorchel eine gewisse Länge nicht überschreiten darf.

Mit den interaktiven Übungen zum Video Atmungsorgane des Menschen kannst du dein Wissen testen und zum Beispiel Atmungsorgane beschriften oder ein Arbeitsblatt zum Bau der Atmungsorgane ausfüllen. Viel Spaß!

Wenn du mehr zu Erkrankungen der Atmungsorgane und Maßnahmen zur Gesunderhaltung der Atmungsorgane erfahren möchtest, schau dir auch das Video Rauchen – eine Gefahr für die Gesundheit an.

Transkript Atmungsorgane des Menschen

Hallo, ich bin Sabine. In diesem Video erfährst du etwas über die Atmungsorgane des Menschen. Am Ende des Videos wirst du wissen, wie die Atmungsorgane aufgebaut sind und wie sie funktionieren. Atme einmal ganz tief ein... Sicher hast du bemerkt, dass sich dein Brustraum weitet, Luft ist bis in deine Lunge gelangt. Welchen Weg nimmt sie bis dahin? Beim Einatmen gelangt die Luft durch unsere Nase zuerst in den Nasenraum, dann weiter in den Rachenraum und am Kehlkopf vorbei in die Luftröhre. Die Luftröhre gabelt sich am unteren Ende in 2 Hauptäste, die zu den Lungenflügeln führen. Diese Hauptäste heißen Bronchien und führen die eingeatmete Luft zu den Lungenflügeln. Wenn wir ein- und ausatmen, fließt die Luft durch unsere Atmungsorgane. Das äußerlich für jeden sichtbare Atmungsorgan ist die Nase mit den Nasenhöhlen. In den Nasenhöhlen wird die eingeatmete Luft von Staubteilchen gereinigt, angewärmt und angefeuchtet. Dazu sind die Nasenhöhlen mit einer feuchten Schleimhaut und sehr feinen Flimmerhärchen ausgekleidet. Nun ist die eingeatmete Luft gereinigt, angefeuchtet und erwärmt. Sie gelangt in den Rachenraum und kreuzt an dessen Ende den Speiseweg. Über den Kehlkopf gelangt die Luft dann in die Luftröhre. Der Kehlkopf hat eine wichtige Aufgabe, damit keine Nahrungsteilchen in unsere Luftröhre gelangen. Wenn wir schlucken, legt sich der Kehldeckel automatisch auf den Kehlkopfeingang und verschließt so die Luftröhre. Manchmal verschlucken wir uns jedoch, kleine Nahrungsteilchen sind in die Luftröhre geraten. Weil sie dort Fremdkörper sind, werden sie durch kräftiges Husten wieder herausgeschleudert. Die Luftröhre ist etwa 10 bis 12 cm lang, sie ist ein elastisches Rohr mit einer Muskelwand. Damit die Luftröhre nicht zusammenfällt oder zusammengedrückt wird, befinden sich in regelmäßigen Abständen Knorpelspangen in der Muskelwand. Auf der Innenseite ist die Luftröhre ebenso wie die Nasenhöhlen mit einer dünnen Schleimhaut und mit Flimmerhärchen ausgekleidet. Genau wie in den Nasenhöhlen werden Staubteilchen aus der Luft gefiltert. Auf dem doch recht langen Weg bis zu den Bronchien wird die Luft weiter erwärmt und angefeuchtet. Am Ende der Luftröhre gabelt sich diese in die beiden Hauptbronchien. Jeder Bronchienast transportiert Luft in einen Lungenflügel. In den Lungenflügeln verzweigen sich die Bronchien in immer kleinere und feinere Ästchen. Das kannst du dir wie die Äste und Zweiglein an einem großen Baum vorstellen. Unser Baum der Atmungsorgane hat allerdings nur 2 große Hauptäste. Bei einem Baum sitzen an den Enden der feinsten Verästelungen die Blätter. In den Lungenflügeln befinden sich an den Enden der feinsten bronchialen Ästchen eine große Anzahl kleiner Bläschen. Diese Bläschen heißen Lungenbläschen. Die Lungenbläschen sind kleine kugelige Hohlräume, die mit Luft gefüllt sind. Sie haben einen Durchmesser von 0,1 bis 0,3 mm und bestehen nur aus einer einzigen, extrem dünnen Zellschicht. Die menschliche Lunge enthält etwa 300 bis 500 Millionen solcher Lungenbläschen. Die Aufgliederung unserer Lunge in so viele kleine Bläschen bedeutet eine enorme Vergrößerung der Oberfläche für den Gasaustausch. Jedes einzelne Lungenbläschen ist von einem feinen dichten Netz umsponnen. Dieses Netz wird von sehr feinen und zarten Blutgefäßen gebildet. Sie heißen Blutkapillaren und sind die kleinsten Blutgefäße im menschlichen Körper. Zwischen den Blutkapillaren und den Lungenbläschen findet in der Lunge der Gasaustausch statt. Auf dem Bild sind die Blutkapillaren in 2 verschiedenen Farben dargestellt. In den blau gezeichneten Blutgefäßen wird das sauerstoffarme Blut transportiert, in den rot gezeichneten Blutgefäßen wird das sauerstoffreiche Blut transportiert. Wie der Gasaustausch in der Lunge ganz genau funktioniert, erkläre ich dir in einem anderen Video. Fassen wir noch einmal zusammen: Der Mensch atmet durch ganz spezielle Atmungsorgane. Jedes dieser Atmungsorgane hat eine ganz besondere Funktion und sieht deshalb auch ganz besonders aus. In der Nase mit den Nasenhöhlen wird die eingeatmete Luft gereinigt, angefeuchtet und erwärmt. Am Ende des Rachenraumes sorgt der Kehlkopf dafür, dass eingeatmete Luft, sowie Speisen, jeweils in die richtige Röhre gelangen. Über die Luftröhre gelangt die eingeatmete Luft in die Bronchien und von dort aus in die Lungenflügel mit den Lungenbläschen. Tschüss, bis zum nächsten Mal

37 Kommentare

37 Kommentare
  1. Love! Ist richtig Nice

    Von Hannah, vor 5 Monaten
  2. Ich liebe ihre Videos super dargestellt und erklärt.
    Volle Punktzahl ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

    Von Emilia✨, vor 5 Monaten
  3. Mega von der sabine 😊😍

    Von Lara, vor 6 Monaten
  4. Super wuuuuuuuuuuuu

    Von Itslearning Nutzer 2535 408132, vor 9 Monaten
  5. Super anschauliches Video

    Von Leonie , vor etwa einem Jahr
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Atmungsorgane des Menschen Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Atmungsorgane des Menschen kannst du es wiederholen und üben.
  • Benenne die Atmungsorgane des Menschen.

    Tipps

    Die Bronchien verzweigen sich weiter in die Bronchiolen. Diese gehen über in die Lungenbläschen, die Alveolen.

    Lösung

    Die Luft wird über Mund und Nase aufgenommen und dann durch die Luftröhre bis hin zu den Verzweigungen der Bronchien weitergeleitet. Die Lunge besteht aus zwei Flügeln, dem linken und dem rechten Lungenflügel. Die Bronchien verzweigen sich weiter zu den Bronchiolen. Am Ende der Bronchiolen sitzen, traubenförmig angeordnet, die Alveolen, auch Lungenbläschen genannt. Sie sind der Ort des Gasaustausches.

  • Beschreibe Aufbau und Funktion der einzelnen Atmungsorgane.

    Tipps

    Die Luftröhre teilt sich in die zwei Hauptbronchien.

    Lösung

    Die Nase ist mit feinen Flimmerhärchen ausgekleidet, um die Atemluft zu reinigen, sie zu erwärmen und anzufeuchten. Der Kehlkopf trennt die Luft- und die Speiseröhre durch den Kehldeckel. So gelangt unsere Nahrung nicht in die Luftröhre. Die Luftröhre ist ein elastisches Rohr mit einer Muskelwand. Die Luftröhre teilt sich auf in die beiden Bronchien. Die Lungenbläschen sind der Ort des Gasaustausches.

  • Beschreibe das Phänomen der Oberflächenvergrößerung.

    Tipps

    Die vielen, kleinen Lungenbläschen ermöglichen viel Austausch der Gase.

    Lösung

    Nach dem Prinzip der Oberflächenvergrößerung funktioniert der Austausch mit der Umwelt umso besser, je größer die Oberfläche des Körpers ist.

    Durch die vielen kleinen Lungenbläschen wird es möglich, dass an einer sehr großen Oberfläche der Gasaustausch stattfinden kann.

  • Erkläre, wie es zur Höhenkrankheit kommen kann.

    Tipps

    In großen Höhen (über 3000 m) ist weniger Sauerstoff in der Luft vorhanden.

    Lösung

    Bei der Höhenkrankheit kommt es dazu, dass aufgrund eines geringeren Sauerstoffanteils in der Luft weniger Sauerstoff vom Menschen aufgenommen werden kann. Symptome der Höhenkrankheit sind Kopfschmerzen, Schwindel und Übelkeit. Es kann jedoch auch zu Ödemen (Flüssigkeitsansammlungen im Gewebe) kommen. Diese können auch im Gehirn auftreten, was zu lebensgefährlichen Verletzungen führen kann. Gewöhnt man sich langsam an große Höhen (Akklimation), kann dieses Risiko minimiert werden.

  • Beschreibe den Weg, den die Atemluft durch den Körper nimmt.

    Tipps

    Bronchien und Bronchiolen sind die Äste oder Kanäle des Atemwegs.

    Lösung

    Die Atemluft wird über Mund und Nase aufgenommen. In der Nase wird die Atemluft erwärmt und befeuchtet. Flimmerhärchen in der Nase halten Schmutzpartikel und Krankheitserreger ab. Die Luft wird durch die Luftröhre weitertransportiert, bis sie sich zu den Bronchien aufzweigt. Die Bronchien verzweigen sich weiter zu den Bronchiolen. Am Ende dieser Bronchiolen befinden sich die Lungenbläschen, die traubenförmig angeordnet sind und auch Alveolen genannt werden.

  • Definiere die Erkrankung Mukoviszidose.

    Tipps

    Bei der Mukoviszidose werden die Lungengänge durch einen zähflüssigen Schleim verstopft.

    Lösung

    Die Mukoviszidose ist eine genetisch bedingte Stoffwechselerkrankung. Sie hat ihre Ursache in veränderten Genen, die dazu führen, dass die Produktion der Körpersekrete verändert ist. Die Sekrete sind in der Folge dickflüssiger, was insbesondere in der Lunge und im Verdauungstrakt für starke Einschränkungen führt. In der Lunge führt es dazu, dass die Atemwege verstopfen. Chronischer, starker Husten ist die Folge. Bei fortgeschrittener Erkrankung kann es vermehrt zu Atemnot kommen. Diese Krankheit sollte möglichst früh therapiert werden, heilbar ist sie jedoch nicht.

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