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Weltbild – geozentrisch

Erkläre warum die Kirche die Theorien von Aristoteles so stark förderte.

  • Nach Aristotoles, war die Himmelsmechanik perfekt, diese Perfektion nahm bis zum Mittelpunkt der Erde immer stärker ab. Das lies sich wunderbar mit Himmel und Hölle in Einklang bringen.
  • Nach Aristotoles war, auf diese Weise Rom das Zentrum des Universums. Das untermauerte den Machtanspruch der Kirche.
  • Nach Aristoteles war, das Universum perfekt geordnet und so konnte man sagen, dass das Universum die perfekte Schöpfung eines Perfekten Schöpfers war.
  • Nach Aristotoles war so im Zentrum des Universum die perfekte Ordnung. Dies untermauerte den Machtanspruch der Kirche.
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Team Wissensdurst

Weltbild – geozentrisch

lernst du in der 9. Klasse - 10. Klasse - 11. Klasse - 12. Klasse - 13. Klasse

Beschreibung Weltbild – geozentrisch

Für die Kirche war klar, das die Erde im Zentrum des von Gott geschaffenen Universum stand. Im inneren der Erde sollten sich die Niederhöllen befinden in der der Teufel die Seelen der schlechten Menschen bestraft. Darüber am Himmelszelt der Himmel und das göttliche Paradies in dem Gott und Jesus über die gestorbenen richten. Damit war die Gestalt der Erde für die Kirche ein sehr wichtiges Fundament ihrer Macht. Wie die Kirche sich der immer größer werdenen Schwierigkeiten mit deisem Weltbild stellte, lernst du in diesem Video.

Transkript Weltbild – geozentrisch

Die Erde ist eine Kugel. Für die alten Griechen und Römer war das seit Aristoteles klar. Entgegen einer Auffassung, die im neunzehnten Jahrhundert populär wurde, war die Kugelgestalt der Erde jedoch auch im europäischen Mittelalter bekannt und weitestgehend akzeptiert. Besonders in der gebildeten Schicht gab es daran keinen Zweifel. Doch wie die Erdkugel genau aussah, das war noch unklar. Einen großen Einfluss auf das mittelalterliche Weltbild hatte die christliche Kirche, denn der Missionsauftrag Christi „Geht zu allen Völkern“ war laut damaliger Auffassung nur zu erfüllen, wenn alle Länder der Erde zu Fuß zu erreichen seien. Es könnten also nur die zusammenhängenden Gebiete Europa, Asien und Afrika bewohnt und bewohnbar sein. Außerdem bestand die südliche Hemisphäre in diesem Weltbild nur aus Wasser und der Äquator wurde als so heiß beschrieben, dass man erst gar nicht zur südlichen Hemisphäre reisen könnte. Ein Leben auf der Erdhälfte jenseits des Äquators war somit unmöglich. Für die Kirchenoberen hatten Weltkarten vor allem einen Zweck: Sie sollten die christliche Lehre untermauern und als Glaubenshilfe dienen. Noch bis ins fünfzehnte Jahrhundert folgten christliche Weltkarten daher meist einem festen Darstellungsschema: Den Mittelpunkt der Karten bildete das Heilige Land mit der Stadt Jerusalem, darüber lag Asien. Die Karten waren also nach Osten ausgerichtet. In der unteren Hälfte der Karte fanden sich Europa und Afrika. Der Rest war Wasser. Weitaus detailgetreuer zeigten damals Karten aus dem islamischen Kulturkreis die Welt. Denn im Mittelalter waren hauptsächlich Menschen aus dem vorderen Orient auf Handelsreisen zwischen Europa und China. Außerdem übernahmen sie viele Erkenntnisse aus der griechisch-römischen Antike und ergänzten sie durch Informationen aus Pilgerfahrten und Handelsbeziehungen. Wie umfangreich das geographische Wissen vor allem über Asien und Afrika war, zeigt die Weltkarte des Geographen Abu Abdallah Mohammed al-Idrisi. In ihr fasste er im Jahr 1154 das damalige Wissen über die Welt zusammen. Gemäß den Gepflogenheiten der damaligen Kartographen, liegt in dieser Karte der Süden oben.

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