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Entmagnetisierung

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Team Wissensdurst
Entmagnetisierung
lernst du in der 5. Klasse - 6. Klasse - 7. Klasse - 8. Klasse

Beschreibung Entmagnetisierung

Mit dem Modell der Elementarmagnete kann man auch erklären wie man den Magnetismus eines Magneten wieder aufhebt. In diesem Video wird dir gezeigt wie dies funktioniert.

6 Kommentare

6 Kommentare
  1. nice

    Von Db1501, vor 10 Monaten
  2. Geil

    Von Teeraktom2, vor mehr als 2 Jahren
  3. cool

    Von Um0, vor mehr als 2 Jahren
  4. toll

    Von Um0, vor mehr als 2 Jahren
  5. verstanden

    Von Maria Martha S., vor mehr als 2 Jahren
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Entmagnetisierung Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Entmagnetisierung kannst du es wiederholen und üben.
  • Nenne Möglichkeiten, einen Magneten zu entmagnetisieren.

    Tipps

    Wenn du einen Magneten an einem Seil an einen Stock befestigst, dann erhältst du eine Magnetangel. Damit kannst du so einigen Metallschrott und vielleicht sogar ein paar Münzen aus Gewässern herausfischen. Kann ein Magnet dann durch Wasser seine Wirkung verlieren?

    Wenn ein Dauermagnet durch äußere Temperatur die Curie-Temperatur erreicht, dann verliert er seine magnetische Wirkung. Bei Eisen liegt diese Temperatur bei etwa 800 °C.
    Muss der Magnet dazu erhitzt oder abgekühlt werden?

    Wenn ein Magnet fallen gelassen wird, verliert er Teile seiner magnetischen Kräfte. Was könnte dann bei noch stärkeren mechanischen Erschütterungen passieren?

    Lösung

    Ein Magnet behält seine magnetische Wirkung sowohl unter Wasser als auch in Eis und Schnee.
    Deswegen kannst du mit einer selbstgebauten Magnetangel in Gewässern nach Metallschrott oder Münzen suchen.

    Dazu befestigst du einen Magneten an einem langen Seil und dieses am besten an einem Stock. So kommst du auch an tiefergelegene Stellen im Wasser.

    Wenn du einen Magnet zerteilst, zum Beispiel indem du ihn zersägst, behält er trotzdem seine magnetische Wirkung. Aus einem Magneten sind nun zwei geworden.

    Entmagnetisieren kannst du einen Magneten allerdings durch Erhitzen:
    Wird er über die Curie-Temperatur erhitzt, dann verliert er seine magnetische Wirkung komplett. Auch bei geringeren Temperaturen ist er weniger oder gar nicht mehr magnetisch:
    Allerdings nur solange er heiß ist. Danach erhält er seine ursprüngliche Wirkung als Dauermagnet selbstständig zurück.

    Durch mechanische Erschütterungen kann die magnetische ebenfalls geschwächt werden. Starke Erschütterungen, wie zum Beispiel die Bearbeitung mit einem Hammer, können auch zur kompletten Entmagnetisierung führen.

  • Nenne die Aussage der Curie-Temperatur.

    Tipps

    Die Curie-Temperatur von Eisen liegt bei etwa 800 °C, für Nickel liegt sie bei 360 °C. Ist sie dann für jedes Material gleich und muss der Magnet zum erreichen dieser Temperatur erhitzt oder abgekühlt werden?

    Ein Dauermagnet besteht aus ferromagnetischen Materialien und zieht diese an. Wird er über die Curie-Temperatur erhitzt, dann zieht er sie nicht mehr an. Welche Bedeutung hat das für seine Wirkung?

    Lösung

    Ein Dauermagnet kann erhitzt oder abgekühlt werden.
    Er wirkt auch in Eis und Schnee, somit hat das Abkühlen keine Auswirkung auf seine magnetische Wirkung.

    Das Erhitzen führt dagegen zu einem Verlust der magnetischen Kräfte.
    Wie stark der Magnet erhitzt werden muss, hängt vom Material ab. Die Temperatur wird durch die materialspezifische Curie-Temperatur angegeben und kann in der Literatur nachgeschlagen werden.

    Beim Erreichen der Curie-Temperatur wird die Ausrichtung der Elementarmagnete im Dauermagneten durcheinander gebracht. Er hat deswegen keine Anziehungskraft mehr auf andere ferromagnetische Materialien.

    Auch schwächeres Erhitzen hat schon eine Wirkung auf den Magneten:
    Solange er heiß ist, verliert er Teile oder sogar seine ganze magnetische Kraft.
    Sobald er jedoch wieder abkühlt, richten sich die Elementarmagnete wieder aus und die magnetische Wirkung ist zurück.

  • Erkläre, was passiert, wenn ein Dauermagnet mehrfach runterfällt.

    Tipps

    Ein Dauermagnet kann mit dem Modell der Elementarmagnete erklärt werden. In einem Magneten sind diese geordnet, in einem einfachen ferromagnetischen Stoff ungeordnet. Was könnte beim Sturz passieren?

    Du kannst dir die Kompassnadel ähnlich wie einen Elementarmagneten vorstellen. Auch dieser kann sich drehen. Was passiert, wenn du den Kompass schüttelst? Warum dreht sich die Nadel wieder zurück und passiert das auch bei einem Elementarmagneten?

    Wenn dir ein zerbrechlicher Gegenstand runterfällt, dann geht häufig nur die Stelle kaputt, die auf den Boden auftrifft. Dort ist die Kraftwirkung am größten. Ist es wahrscheinlich, dass direkt beim ersten Schlag alle Elementarmagnete verrüttelt werden?

    Lösung

    Ein Dauermagnet kann mit dem Modell der Elementarmagnete erklärt werden. Dabei befinden sich in ferromagnetischen Stoffen viele kleine, drehbare Elementarmagnete.
    Wenn dieser Stoff magnetisiert ist, also ein Dauermagnet, dann sind die Elementarmagnete geordnet.

    Wenn der Magnet runterfällt, wird er einer recht starken mechanischen Erschütterung ausgesetzt. Die Stelle mit der der Magnet aufkommt wird dabei am stärksten erschüttert. Es können sich dabei einige Elementarmagnete aus ihrer Ausrichtung lösen und anschließend in eine andere Richtung zeigen.

    Das ist so ähnlich wie bei einer Kompassnadel. Wenn ein Kompass geschüttelt wird, dann schwenkt die Nadel häufig kurzzeitig in eine andere Richtung. Aufgrund der äußeren Kraft des Magnetfeldes der Erde richtet sie sich aber gleich wieder aus.
    Bei den Elementarmagneten ist dies nicht so. Nur wenn ein Magnet an sie herangeführt wird, können sie wieder ausgerichtet und damit magnetisiert werden.

    Bei jedem Stoß mit dem Boden können sich so weitere Elementarmagnete losrütteln.
    Dies führt dazu, dass immer weniger Elementarmagnete ausgerichtet sind. Die magnetische Kraft nimmt ab.

    Wenn alle Elementarmagnete ungeordnet sind, dann ist der Magnet entmagnetisiert. Er hat keine magnetische Kraft mehr.

  • Erkläre, was bei der Entmagnetisierung passiert.

    Tipps

    Je mehr Elementarmagnete mit demselben Pol in eine Richtung zeigen, desto größer ist die magnetische Kraft auf einen äußeren Körper. Sind die Elementarmagneten in einem Dauermagneten dann geordnet oder ungeordnet?

    Wenn ein Dauermagnet auf die Curie-Temperatur gebracht wird oder zum Beispiel mit einem Hammer bearbeitet wird, dann kann er seine magnetische Kraft verlieren. Was passiert dabei jeweils mit dem Magneten?

    Wenn mit jedem Stoß mehr Elementarmagnete ungeordnet werden und dabei die magnetische Wirkung abnimmt, wie sind die Elementarmagnete dann in einem entmagnetisierten Material angeordnet?

    Lösung

    Die Entmagnetisierung eines Dauermagneten wird mit dem Modell der Elementarmagnete erklärt.
    Dabei wird ein Dauermagnet wieder zu dem einfachen ferromagnetischem Material, aus dem er ursprünglich bestand. Von ihm aus wirkt dann keine magnetische Kraft mehr auf andere ferromagnetische Materialien.

    Im Dauermagneten sind die Elementarmagneten geordnet. Das heißt, alle Südpole zeigen in dieselbe Richtung. Das gleiche gilt für die Nordpole der Elementarmagneten. Dadurch werden auch der Nord- und der Südpol der Magneten vorgegeben.

    Wird diese Ordnung durcheinander gebracht, dann verliert der Magnet an magnetischer Wirkung. Je mehr Elementarmagneten ungeordnet sind, desto schwächer ist die Kraftwirkung auf anderes ferromagnetisches Material.
    Der Dauermagnet wird entmagnetisiert.

  • Nenne das Modell mit dem die Magnetisierung und Entmagnetisierung veranschaulicht wird.

    Tipps

    Ein Magnet wird von Feldlinien umgeben. Diese geben an, wie stark sein magnetisches Feld an einer bestimmten Stelle in seiner Umgebung ist. Doch kann damit auch erklärt werden, wie ein Magnet seine magnetische Wirkung bekommt oder verliert?

    Bei der Erklärung der Magnetisierung und Entmagnetisierung ist vor allem wichtig, was im Inneren des Materials passiert.
    Hierbei stellt man sich vor, dass dort ganz kleine, drehbare Dauermagneten sind. Wie werden diese genannt?

    Die kleinen, wichtigen Magneten, die wir uns vorstellen, werden Elementarmagnete genannt. Wie könnte das dazugehörige Modell heißen?

    Lösung

    Bei der Erklärung der Magnetisierung und Entmagnetisierung ist vor allem wichtig, was im Inneren des Materials passiert.
    Hierbei stellt man sich vor, dass dort ganz kleine, drehbare Dauermagneten sind.

    Diese werden Elementarmagnete genannt.

    Wenn ein ferromagnetisches Material durch ein äußeres Magnetfeld magnetisiert wird, dann richten sich die Elementarmagneten aus.
    Wird ein Dauermagnet entmagnetisiert, dann verlieren die Elementarmagneten ihre Ausrichtung:
    Sie sind dann ungeordnet und die Pole zeigen alle in verschiedene, willkürliche Richtungen.

    Aufgrund der Elementarmagnete wird die Magnetisierung und Entmagnetisierung mit dem Modell der Elementarmagnete erklärt.

  • Finde ein wichtiges Anwendungsgebiet der Entmagnetisierung.

    Tipps

    Es können nur Dinge magnetisiert oder entmagnetisiert werden, die aus ferromagnetischem Material bestehen. Dazu gehört unter anderem eisenhaltiges Material.

    Es kann zum Anbringen kleiner Schrauben Vorteile haben, wenn ein Schraubendreher eine magnetische Wirkung hat. Doch ist das in jedem Fall so?

    Beim Bohren in Metall entstehen viele Späne. Könnte das ein Problem darstellen, wenn der Bohrer magnetisch ist?

    Lösung

    Es können grundsätzlich nur Dinge magnetisiert oder entmagnetisiert werden, die aus ferromagnetischem Material bestehen.
    Dazu gehört unter anderem eisenhaltiges Material.

    Bei der Nutzung von Werkzeug begegnet uns dieses häufig:

    • Schrauben
    • Späne, die beim Bohren oder Sägen von Metall entstehen
    • Nägel
    Dabei kann es manchmal hilfreich sein, wenn das entsprechende Werkzeug magnetisch ist.
    Zum Beispiel kann es beim Anbringen kleiner Schrauben praktisch sein, wenn der Schraubendreher eine gewisse magnetische Wirkung hat. So sind die Schrauben leichter anzubringen.
    Darum wird Werkzeug manchmal auch mit Absicht magnetisiert.

    Häufig ist eine magnetische Wirkung aber auch unerwünscht. So würde es beim Bohren von Metall unglaublich aufwändig sein, wenn der Bohrer magnetisch wäre und alle Metallspäne daran haften würden. Auch Nägel, die in Massen an einem Hammer haften, sind beim Nageln nicht gerade praktisch.

    Deswegen wird Werkzeug für viele Anwendungen extra entmagnetisiert.

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