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Magnete – Eigenschaften 06:59 min

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Transkript Magnete – Eigenschaften

Hallo, hast du dir schon einmal Gedanken gemacht, warum der Schlüssel an diesem Schlüsselbrett einfach so hängen bleibt? Wenn man ihn an andere Stellen hält, zum Beispiel an die Wand oder den Kühlschrank, dann fällt er einfach runter. Nun gibt es aber einen Trick, mit dem man den Schlüssel einfach am Kühlschrank befestigen kann. Man nimmt einen Magneten und schon hält er. Das ist ein bisschen wie Zauberei. Wie das geht, erfährst du in diesem Video, denn unser Thema sind Magnete und ihre Eigenschaften. Um zu verstehen, wie Magnete funktionieren, suchen wir Magnete in deiner Umgebung. Danach überlegen wir uns, welche Stoffe magnetisch sind und was es mit dem Nordpol und dem Südpol auf sich hat. Zuletzt erfährst du etwas über die Polgesetze und lernst wie du einen Magneten als Kompass einsetzen kannst. Wenn du dich im Haushalt umschaust, dann wirst du ganz schnell ein paar Dinge finden, an denen Magnete dafür sorgen, dass sie richtig funktionieren. Zum Beispiel die Schranktür wird mit einem Magneten gehalten und die Tasche schnappt fast von allein zu. Damit Schrauben nicht so schnell auf die Erde fallen, ist die Spitze eines Schraubendrehers magnetisch und kann sie halten. Und dann gibt es viele Menschen, die sich wichtige oder einfach nur lustige Sachen an den Kühlschrank heften. Aber Moment. Der Kühlschrank ist doch gar kein Magnet. Wie kann das denn sein, dass die Sachen daran halten? Lass uns also die magnetischen Materialien gemeinsam anschauen. Damit man die Funktion eines Magneten nutzen kann, braucht man nur einen Magneten. Wenn der mit einem Stoff zusammenkommt, der magnetisch ist, so haften die beiden Teile aneinander. Ist das Material nicht magnetisch, dann hält kein Magnet. Eines der beiden Materialien muss also ein Magnet sein und das andere magnetisch. Magnetische Materialien sind Nickel, Kobalt und Eisen. Magnetismus funktioniert nicht nur bei Berührung, sondern auch durch die Luft, wie man bei diesem Experiment sehen kann. Achte ganz genau darauf, was mit der Büroklammer passiert. Ein Magnet hat einen Nordpol, der rot gekennzeichnet wird und einen Südpol, der grün eingefärbt ist. Solch einen Magneten nennt man Dauermagnet oder Permanentmagnet. Er kann andere Metalle magnetisieren. An den beiden Polen ist die magnetische Wirkung besonders stark. Um das besser zu verstehen, nutzen wir ein Modell. Nach diesem Modell stellen wir uns vor, dass das Innere das Permanentmagneten aus vielen kleinen Elementarmagneten besteht. Diese sind zur Anschaulichkeit ebenfalls rot und grün eingefärbt. Man kann die nicht durcheinanderbringen. Sie bleiben immer so angeordnet. Diese Teilchen nennt man Elementarmagnete. Schauen wir uns zum Vergleich ein Stück Eisen an. Dann erkennen wir, dass die Elementarmagnete in diesem Stück gar nicht geordnet sind. Führt man nun einen Magneten an dieses Eisenstück heran, so ordnen sich die Elementarmagnete in ihnen genauso wie im Magneten und das Eisenstück ist magnetisiert. Halten wir den Magneten andersherum an das Eisenstück, so drehen sich die Elementarmagnete einfach um. Diese Ordnung der Elementarmagnete lässt mit der Zeit immer mehr nach und die Magnetisierung des Eisenstücks nimmt weiter ab. Schneller geht es, wenn man das Eisenstück schüttelt. Werfen wir nun einen Blick auf die Polgesetze. Wenn du nun zwei Dauermagnete hast, dann kannst du sie unterschiedlich zusammensetzen. Besser gesagt, du kannst es versuchen. Wenn unterschiedliche Pole aufeinandertreffen, dann ziehen sich die Magnete an. Treffen aber Nordpol und Nordpol aufeinander, so stoßen sich die Magnete ab. Das ist auch so, wenn Südpol und Südpol aufeinandertreffen. Gleichnamige Magnete, also Magnete mit gleicher Ausrichtung der Pole, stoßen sich ab, unterschiedliche ziehen sich an. Wenn du einen Magneten hast, bei dem du genau weißt, wo der Nordpol und der Südpol ist, kannst du einen anderen damit bestimmen. Wenn du einen Stabmagneten so aufhängst, dann pendelt er erst ein wenig hin und her, dann zeigt er genau, wie eine Kompassnadel auf einen der beiden Pole der Erde. Eine Kompassnadel ist also ein Magnet. Bestimmt wunderst du dich darüber, dass hier der Nordpol des Magneten nach Norden zeigt, denn eigentlich ziehen sich doch unterschiedliche Pole an. Das liegt daran, dass der geographische Nordpol der magnetische Südpol ist. Fassen wir noch einmal zusammen. Im Haushalt gibt es viele Magnete, die helfen, etwas zu halten oder zu befestigen. Du erinnerst dich bestimmt noch an die Magnete, die am Kühlschrank sind. Ein Teil muss dabei magnetisch sein, das andere Teil aus einem magnetischen Metall. Magnete haben zwei Pole, einen Nordpol und einen Südpol. Die kleinsten Teilchen in einem Permanentmagneten nennt man Elementarmagnete. Sie sind genauso ausgerichtet wie der gesamte Magnet. Mit einem Permanentmagneten kann man ein magnetisches Metallstück magnetisieren. Magnete stoßen sich voneinander ab, wenn die gleichen Pole aufeinandertreffen und ziehen sich an, wenn diese unterschiedlich sind. Nutze einen Magneten als Kompass und lass dir die Himmelsrichtungen anzeigen. Wenn du nun ein wenig mit deinen Kenntnissen imponieren möchtest, dann legst du eine Cent Münze auf eine dünne Tischplatte und bewegst sie von unten mit einem starken Magneten. Diese Cent Münze hat nämlich einen Eisenkern, der mit Kupfer ummantelt ist. Nur du weißt, dass das natürlich keine Zauberei ist. Viel Spaß und Tschüss

34 Kommentare
  1. Hallo Theresa B.,

    das Bild in der Bonusaufgabe bezieht sich auf das zu untersuchende Phänomen.

    Liebe Grüße aus der Redaktion.

    Von Karsten Schedemann, vor etwa einem Monat
  2. In der Bonusaufgabe ist eine Münze abgebildet, aber es ist von einem Kabel die Rede.

    Von Theresa B., vor etwa einem Monat
  3. Voll nice, hättest vieleicht ein bischen langsamer sprechen können aber sonst ganz o.k.

    Von Nenad Nemarnik, vor 5 Monaten
  4. Gut ;)

    Von Marc Luca S., vor 6 Monaten
  5. gute Erklärung, danke

    Von Maria Martha S., vor 9 Monaten
  1. Wirklich sehr gut habe ich gemeint.
    Für Anfänger (wie mich) sehr gut und toll erklärt!

    Ich kann euer Video nur empfehlen!
    Keine Kritik und nix.
    Lg

    Von Ingo S., vor 10 Monaten
  2. W8rklich

    Von Ingo S., vor 10 Monaten
  3. WOW 😮

    Von Teeraktom2, vor 11 Monaten
  4. ist cool

    Von Deleted User 672282, vor 11 Monaten
  5. Voll gut geworden !habe alles sehr gut verstanden😱🥳Danke für das Video hat auchsehr viel Spaß gemacht ich bin froh das ich das endlich Veranden habe🎊

    Von Steffrank77, vor 11 Monaten
  6. Langweilig und anfängermäßig. Aber für Anfänger sehr gut.

    Von Cmk, vor 11 Monaten
  7. Sehr gutes Viedeo 👍

    Von Marisa M., vor 11 Monaten
  8. hilfreich

    Von Dix, vor 12 Monaten
  9. Es hilft mir sehr bei meiner Arbeit

    Von Jeannettebernstein, vor 12 Monaten
  10. es ist einfach cool und einfach erklärt : )

    Von Leon96, vor etwa einem Jahr
  11. Hi danke für das video ich schreibe bald einen jahrgngsstufentest

    Von Marcel W., vor mehr als einem Jahr
  12. Hallo, ich muss einen Vortrag zum Thema "Magnetfelder in der Natur" halten. Leider finde ich nichts dazu?
    Könnt ihr mir bitte helfen?

    Von Kjsiso, vor mehr als einem Jahr
  13. @EVA Boueke,
    Neben den Elementen Eisen, Cobalt und Nickel, gibt es noch einige Legierungen wie Neodym-Eisen-Bor. Aus dieser Verbindung (Stoff) bestehen Neodymmagnete, diese sind sehr stark.

    Von Karsten Schedemann, vor mehr als einem Jahr
  14. Welche Stoffe sind noch magnetisch ?

    Von Eva Boueke, vor mehr als einem Jahr
  15. das wollte ich wissen

    Von Marvin2006, vor fast 2 Jahren
  16. Super!!!

    Von Lianakatze, vor mehr als 2 Jahren
  17. das video war ganz ok

    Von Bentibudd, vor mehr als 2 Jahren
  18. @Xhaiqua,

    Das Element mit dem Elementsymbol "Co" wird im Deutschen "Kobalt" genannt. Es gibt aber auch die alternative Schreibweise als "Cobalt". Dies ist ein Ergebnis der Internationalisierung in der Chemie. Ein anderes noch extremeres Beispiel ist das Element "Ca" statt des deutschen "Kalzium" wird heute nur noch die Schreibweise "Calcium" verwendet. Für Kobalt sind jedoch beide Schreibweisen richtig und tauchen auch so im Duden auf.

    Von Karsten Schedemann, vor mehr als 3 Jahren
  19. Eine Frage : Wird Kobalt nicht mit einen C geschrieben, weil in meinem Buch Kobalt mit einem C geschrieben wird .

    Von Xhaiqua, vor mehr als 3 Jahren
  20. gut

    Von Stephanie S., vor mehr als 3 Jahren
  21. Danke, sehr hilfreich

    Von B Meiss Bm, vor mehr als 3 Jahren
  22. sehr gut es hat sogar richtig spass gemacht danke für die hilfe

    Von Blessmax, vor mehr als 3 Jahren
  23. Danke es hat mir sehr geholfen

    Von M I Hertzsch, vor fast 4 Jahren
  24. sehr sehr gut gemacht

    Von Theo Haase, vor fast 4 Jahren
  25. Gut

    Von Aydanur, vor etwa 4 Jahren
  26. Sehr sehr GUT!!!
    (-:

    Von Peter 38, vor fast 5 Jahren
  27. Ich schreibe am Mittwoch einen Test über diese Sachen und habe alles verstanden dank dieses Video

    Von Fannannajim, vor fast 5 Jahren
  28. Klasse

    Von Azzasons, vor etwa 5 Jahren
  29. Sehr schön gemacht!

    Von O O Lisa Oo, vor etwa 5 Jahren
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Magnete – Eigenschaften Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Magnete – Eigenschaften kannst du es wiederholen und üben.

  • Nenne die Materialien, an denen der Magnet hält.

    Tipps

    Magnete halten nur an bestimmten Metallen oder anderen Magneten.

    Metalle erkennt man daran, dass sie zumindest etwas glänzen.

    Lösung

    Damit ein Magnet an einem Material haftet, muss dieses entweder ein Magnet oder magnetisch sein. Damit es magnetisch ist, muss das Material zum Beispiel Eisen, Kobalt oder Nickel enthalten.

    Alle anderen Materialien werden nicht von einem Magneten angezogen. Es gibt jedoch auch die Möglichkeit, unter Nutzung von elektrischem Strom sogenannte Elektromagnete zu bauen. Hierbei finden dann auch andere Metalle Verwendung.

  • Nenne die drei magnetischen Metalle.

    Tipps

    Es gibt viele metallische Elemente. Sie alle haben gemeinsam, dass sie elektrischen Strom leiten können. Von diesen sind aber nur wenige magnetisch.

    Lösung

    In der Schule werden im Wesentlichen drei magnetische Metalle benannt. Diese sind Eisen, Kobalt und Nickel. Zudem sind viele Metallmischungen, sogenannte Legierungen, magnetisch.

    Diese Metallmischungen enthalten mindestens eines der Metalle Eisen, Kobalt und Nickel. Jedoch können sie teilweise noch stärker magnetisiert werden. Die stärksten Magnete bestehen aus Neodym-Eisen-Bor.

  • Erkläre das Experiment mit der sich bewegenden Münze.

    Tipps

    Jeder Versuch dient der Lösung einer Frage.

    Man kann nur ein Phänomen erklären, wenn man dieses schon einmal gesehen oder davon gehört hat.

    Wie geht ihr im Unterricht vor?

    Lösung

    Das Anlegen eines Versuchsprotokolls ist orientiert am Weg des naturwissenschaftlichen Erkenntnisgewinns. Man geht mit bestimmten Vorstellungen und Wissen durch die Welt, doch irgendwann begegnet man einem Phänomen, das man nicht so einfach erklären kann.

    An dieser Stelle stellt man sich eine Frage und versucht diese zu lösen. Dazu plant man einen oder sogar mehrere Versuche und führt diese durch. Dabei beobachtet man das Experiment. Im Anschluss wertet man die Beobachtung aus und erklärt die Beobachtung. Zum Schluss nutzt man die neuen Erkenntnisse, um die Problemfrage zu lösen.

  • Entscheide, ob sich die Magneten anziehen oder abstoßen.

    Tipps

    Wenn sich die Magneten aufeinander zubewegen, spricht man von Anziehung.

    Wenn sich die Magneten voneinander entfernen, spricht man von Abstoßung.

    Ob sich die Magneten abstoßen oder anziehen, hängt von der Polung der Magnete ab.

    Lösung

    Die Polgesetze lauten:

    Gleichnamige Pole stoßen sich ab und ungleichnamige Pole ziehen sich an.

    Das bedeutet, dass sich zwei Nordpole genauso wie zwei Südpole abstoßen. Ein Nordpol und ein Südpol hingegen ziehen sich an.

  • Erkläre die Magnetisierung und die Entmagnetisierung.

    Tipps

    Nicht alle Metalle sind magnetisch, in der Schule werden drei behandelt.

    Lösung

    Das Modell der Elementarmagnete sagt aus, dass in jedem Material kleine Magnete mit einem Nordpol und einem Südpol vorhanden sind. Diese werden zur Anschaulichkeit meist genau so eingefärbt wie die Magnete von außen.

    Dieses Modell hat sich entwickelt, weil man früher Magnete immer weiter zerteilt hat. Man stellte dabei fest, dass diese immer noch zwei Pole besitzen. Man ging davon aus, dass man diese immer weiter zerlegen kann, bis man nur noch einen Elementarmagneten vor sich hat.

    Bei einem Magneten sind diese Elementarmagnete sehr stark geordnet und lassen sich auch nicht so leicht in Unordnung bringen.

    Bei einem magnetischen Material sind die Elementarmagnete so lange ungeordnet, bis man einen Magneten in seine Nähe bringt. Wenn der Magnet in die Nähe kommt, werden die Elementarmagnete geordnet. Diese lassen sich jedoch sehr leicht wieder in Unordnung bringen. Man spricht vom Magnetisieren und Entmagnetisieren.

  • Wähle geeignete Experimente aus, um die Magnete nach ihrer Stärke zu ordnen.

    Tipps

    Um die Magnete nach ihrer Stärke zu ordnen, müssen diese verglichen werden.

    Es gilt, dass die Stärke des Magneten nur auf magnetische Materialien wirkt.

    Lösung

    Um die Magnete nach ihrer Stärke zu ordnen, müssen diese jeweils einzeln betrachtet werden. Man kann zum Beispiel versuchen, zu testen, wie viele Büroklammern die Magneten anheben können. Oder bis in welche Entfernung sie ein Material bewegen können.