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Was ist Reibung?

Woran man Reibung erkennt und wie man mit ihr rechnet.

Definition der Reibung

Reibung entsteht, wenn sich zwei berührende Körper gegeneinander bewegen. Sie ist eine Kraft, die immer entgegen der Bewegungsrichtung des Körpers wirkt. Reibungskräfte erschweren Bewegungen und können sie dadurch auch vollständig verhindern.

Die Haftreibungskraft wirkt auf ruhende Objekte. Diese Kraft muss mindestens aufgebracht werden, um ein Objekt in Bewegung zu bringen. Während der Bewegung wirkt dann eine andere Reibung, die sog. Gleitreibungskraft oder Rollreibungskraft.

Materialien haben verschiedene Reibungskoeffizienten $\mu$ für die einzelnen Reibungsarten. Um Reibungskräfte ausrechnen zu können, wird zusätzlich die Normalkraft $F_N$ benötigt. Sie ist die Kraft, die senkrecht zur Reibungsfläche wirkt. Damit ist sie bei horizontalem Untergrund genauso groß wie die Gewichtskraft des Körpers, nicht allerdings bei einer schiefen Ebene.

$ F_R=\mu \cdot F_N $

Im Alltag fällt auf, dass es oft viel mehr Kraft kostet, ein schweres Objekt überhaupt zu bewegen. Bewegt es sich schließlich, wird es weniger anstrengend. Das liegt an den unterschiedlich großen Reibungskräften. Denn meist gilt:

$ F_{Roll} \leq F_{Gleit} \leq F_{Haft} $

Bei fast allen mechanischen Vorgängen entsteht Reibung. Auch im Inneren von Flüssigkeiten oder Gasen treten Reibungskräfte auf, die sog. innere Reibung. Weil Reibungskräfte die Berechnungen oft schwieriger machen, werden sie häufig vernachlässigt.