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Wildes Frankreich: Paris erinnert an Chanson-Legende Brassens 01:46 min

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Transkript Wildes Frankreich: Paris erinnert an Chanson-Legende Brassens

Georges Brassens zählt zu den Legenden des französischen Chansons. Der Mann mit dem Schnauzer und der Pfeife inspirierte Musiker auf der ganzen Welt. 1981 starb der Liedermacher. Zu seinem 90. Geburtstag erinnert eine Pariser Ausstellung an Brassens. Sie zeigt den Musiker von einer anderen Seite. Sein unbändiger Freiheitsdrang ist das Thema. Clémentine Droudille (Kuratorin): Man kennt ihn mit einem braunen Pullover und einer Katze unterm Arm. Wir zeigen ihn mit nacktem Oberkörper beim Herumblödeln mit Freunden. Mich hat es gereizt diese lebensfrohe und sehr männliche Seite herauszustellen. Comiczeichner Joann Sfar steuert Bilder bei, auf denen er Stationen aus dem Leben von Georges Brassens zeigt. Und auch er hat sich von der wilden Seite des Künstlers inspirieren lassen. Joann Sfar (Comiczeichner und Kurator): Er gehört zu dem Bild von Frankreich, das ich liebe. Politische Debatten sind mir viel zu langweilig. Brassens hat mich dazu gebracht mein Land zu mögen. Er hatte so eine Art nicht direkt in Debatten involviert zu sein und sie trotzdem voranzutreiben. Das hat mich sehr beeinflusst. Das Herzstück der Ausstellung bleibt aber die Musik. In der Pariser Cité de la musique wird es vier Konzerte mit Brassens Werken geben, auch Brassens-Imitatoren werden gesucht. Einzige Voraussetzung für den Wettbewerb, die Teilnehmer müssen mit Brassens-Schnauzbart erscheinen.