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Das Saxophon 04:05 min

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Transkript Das Saxophon

Man glaubt es kaum, aber auch dieses Instrument, das Steffi hier spielt, ist ein Holzblasinstrument. Es ist, wie die meisten sicher schon erkannt haben, ein Saxophon. Auch beim Saxophon sind wieder die Art der Tonerzeugung und das Mundstück der Grund, warum es zur Familie der Holzblasinstrumente gehört, obwohl es, wie die Querflöte, aus Metall oder Edelmetall besteht. Nur ein ganz kleiner flacher Teil dieses Instrumentes ist aus Holz. Doch dieser ist entscheidend für den Klang. Es ist das Rohrblatt. Man nennt dieses dünne Plättchen Rohrblatt, weil es hauptsächlich aus einer Schilfrohrart hergestellt wird, die in Spanien und Südfrankreich wächst. Vor Spielbeginn wird das Plättchen befeuchtet. Danach wird es an die flache Unterseite vor das Loch des Mundstücks geschraubt. Zum Spielen legt man nun seine Unterlippe leicht über die unteren Zähne und nimmt das Mundstück so in den Mund, dass die Unterlippe das Rohrblatt berührt. Beim Hineinblasen wird das Rohrblatt in Schwingungen versetzt und es entsteht der typische Klang dieses Instrumentes, der dann durch die Metallröhre verstärkt und vollendet wird. Ähnlich wie bei der Querflöte wird die Tonhöhe mit Klappen reguliert. Sie verschließen oder öffnen die Tonlöcher. Aber auch der Lippendruck auf das Mundstück hat Einfluss auf die Tonhöhe. Saxophone gibt es in verschiedenen Größen. Auch dabei gilt, wie bei den meisten Musikinstrumenten, je größer das Instrument, je größer der Klangkörper, desto tiefer klingt es. Hier einige Beispiele von hoch nach tief. Das Sopransaxophon. Das Altsaxophon. Das Tenorsaxophon. Das Baritonsaxophon. All diese Saxophone werden zum Beispiel in einer Bigband, einem großen Jazz- und Tanzorchester eingesetzt. Ob als Soloinstrument, in Bands oder im Blasorchester, Saxophone sind sehr vielseitig und eignen sich für zahlreiche Musikstile.