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Die Jakobiner

Jakobiner werden die Anhänger des radikalen Politikers Robespierre genannt, die während der Französischen Revolution für die Abschaffung der Monarchie und für soziale Gerechtigkeit kämpften.

Wer waren die Jakobiner?

Als Jakobiner bezeichnete man zunächst die Angehörigen eines politischen Zusammenschlusses während der Französischen Revolution. Dieser Klub gründete sich im Dezember 1789. Benannt wurde er nach dem Ort, an dem die Treffen stattfanden: die Bücherei eines ehemaligen Jakobinerklosters in Paris. Viele Mitglieder dieser Vereinigung wurden 1791 in die Nationalversammlung gewählt und bestimmten dort die Politik mit. Sie setzten sich für die Beendigung der Monarchie, soziale Gleichheit und Gerechtigkeit und die Schaffung einer Republik ein. Der größte Teil der Mitglieder gehörte dem gehobenen Bürgertum an. Ab Mitte 1792 gingen die Jakobiner jedoch ein Bündnis mit den Sansculotten ein. Diese setzten sich vor allem aus dem einfachen Volk, den Arbeitern und Kleinbürgern zusammen und lehnten nicht nur die Monarchie ab, sondern sahen auch im liberalen Bürgertum ihren Feind. Das Erkennungszeichen der Jakobiner war die rote Zipfelmütze. Ab 1793 fasste man unter den Begriff der Jakobiner die Anhänger Robespierres zusammen. Robespierre war einer ihrer extremsten und radikalsten Vertreter. Unter seinem Einfluss kam es zum sogenannten Wohlfahrtsausschuss, einer Gewaltherrschaft, die auch als Schreckensherrschaft der Jakobiner in die Geschichte eingegangen ist.