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Harold Wilson

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Team Zeitreise
Harold Wilson
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Grundlagen zum Thema Harold Wilson

Der britische Politiker James Harold Wilson wurde am 11. März 1916 geboren. Er war zweimal, zunächst von 1964 bis 1970 und nochmals von 1974 bis 1976 Premierminister von Großbritannien. Aufgrund seiner Alzheimer-Erkrankung trat er am 6. März 1976 vom Amt zurück. Harold Wilson starb 24. Mai 1995 in London.

Transkript Harold Wilson

Am 11. März 1916 wird Harold Wilson, ein zukünftiger, britischer Premierminister, geboren. Seine Heimatstadt Huddersfield in Yorkshire zählt auch zu den Geburtsstätten der Industriellen Revolution. Harold Wilson ist Sohn eines Chemikers und wächst in streng puritanischen Kleinbürgertum auf. Trotzdem sagt man schon dem kleinen Harold scherzhaft Ziele in der hohen Politik nach. Während einer Reise nach London lässt sich der Achtjährige vor der traditionellen Amtswohnung des Premierministers in Downing Street Nummer 10 fotografieren. Nach der höheren Schule studiert Harold Wilson in Oxford und beweist, dass ein Stipendium bei ihm gut angelegt ist. Schon mit 21 Jahren erhält er einen Lehrauftrag an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften. Schon diese Stellung füllt er mit seiner Redegewandtheit und jenem impulsiven Charakter aus, der ihm später sowohl Anhänger als auch Kritiker sichern wird. Nach seiner Heirat mit Mary Baldwin tritt der 23-jährige Wilson in die Staatsverwaltung ein. Er hat eine glänzende Karriere vor sich, aber der Drang, an den politischen Geschicken des Staates teilzuhaben, wird immer heftiger und so tritt er der Labour Party bei. Schon bei der Wahl im Jahre 1945, die den Konservativen und Churchill eine Niederlage bringt, zieht Wilson als Abgeordneter ins Unterhaus ein. Von 1947 bis zum Ende der Labour-Regierung 1951 bekleidet er das Amt des Handelsministers. In dieser Position hat er Anteil an der sehr umstrittenen Verstaatlichung einiger Schlüsselindustrien. Er gerät in zahlreiche Meinungsverschiedenheiten darüber, vor allem mit dem späteren Premierminister Sir Anthony Eden. Ab 1951 ist die Labour Party in der Opposition. Harold Wilson festigt seine Stellung innerhalb der Partei und gewinnt 1963 die Wahl zum Vorsitzenden. Bereits ein Jahr später führt Harold Wilson seine Partei zum Wahlsieg und zieht selbst als Premierminister in Downing Street Nummer 10 ein. Von seinem politischen Instinkt geleitet, mit Polemik nicht sparsam und äußeren Attributen wie Pfeife und nachlässiger Kleidung ausgestattet, nimmt Harold Wilson seine Regierungstätigkeit auf. Die Restriktionspolitik zur Sanierung von Wirtschaft und Währung bleibt aber ohne dauerhaften Erfolg, da es nicht gelingt mit den Gewerkschaften eine Einigung zu finden. Trotz der zahlreichen wirtschaftlichen Bindungen Englands an seine Kolonien, strebt Harold Wilson für England die Mitgliedschaft in der europäischen Gemeinschaft an. Der erste Versuch seinem Land besseren Eingang in den europäischen Markt zu verschaffen scheitert am Widerstand Frankreichs. Diesen Misserfolg, den Schwierigkeiten in der Industrie und der Abwertung des Pfund folgt die Wahlniederlage auf dem Fuß. 1970 erringen die Konservativen die Mehrheit und Harold Wilson muss das Amt des Premierministers Edward Heath überlassen. Aber er gibt nicht auf. Als er sich als wichtige Integrationsfigur innerhalb seiner Partei erweist, führt er sie 1974 in die nächsten Wahlen. Er wird neuerlich Premierminister, allerdings vorerst nur in einer Minderheitsregierung. Von der Notwendigkeit eines EG-Beitrittes überzeugt, erhält er 1975 in einer Volksabstimmung eine Zweidrittelmehrheit für seine Pläne. Unvorhergesehen zieht sich Harold Wilson schon im nächsten Jahr von seinen Ämtern zurück. Aufgrund der wachsenden Konflikte mit den Gewerkschaften, legt er sowohl die Funktion des Parteivorsitzenden als auch die des Premierministers nieder. Gerade erst 60 Jahre alt und im vollen Besitz seiner Kräfte verlässt er die Politik ohne eine etwaige Niederlage abzuwarten.

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