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Die Soziale Frage

Erfahre mehr über die Soziale Frage! Dieser Begriff umfasst die Probleme, welche durch die Industrialisierung aufkamen, sowie die Bemühungen, die daraus resultierende Armut zu lindern. Diskutiere die Rolle von Unternehmern und Kirche, sowie radikalere Ansätze, wie den von Karl Marx. Interessiert? Entdecke dies und vieles mehr in unserer ausführlichen Diskussion.

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Die Autor*innen
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Lasse
Die Soziale Frage
lernst du in der 8. Klasse - 9. Klasse - 10. Klasse - 11. Klasse - 12. Klasse

Die Soziale Frage Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Die Soziale Frage kannst du es wiederholen und üben.
  • Bestimme die Ursachen der Sozialen Frage.

    Tipps

    Ein anderer Begriff für Urbanisierung ist Verstädterung.

    Unter dem Wort Zunft wird der Zusammenschluss von Personen beschrieben, die das gleiche Gewerbe betreiben und die Regeln hierfür bestimmen.

    Lösung

    Obwohl die Industrialisierung zu einem großen Wirtschaftswachstum führte, verschlechterte sie auch die Arbeits- und Lebensverhältnisse der Arbeiter. Vor allem das Überangebot an Arbeitskräften führte dazu, dass die Industriellen die Löhne massiv senken konnten.

  • Fasse zusammen, wie Bruno Hildebrand die Lage der Arbeiter zur Zeit der Industrialisierung beschrieb.

    Tipps

    Zwei Aussagen sind korrekt.

    Im Gegensatz zu Karl Marx, der in der Industrialisierung die Ausbeutung der Arbeiter sieht, vertritt Bruno Hildebrand eine gegensätzliche Ansicht.

    Lösung

    Hildebrand vertrat eine positive Einschätzung der Lage der Arbeiter zur Zeit der Industrialisierung um 1848. Der industrielle Arbeitsprozess stellte für ihn sogar die Voraussetzung dafür dar, dass der Arbeiter sich vervollkommnen kann. Dank der neuen Arbeitsformen und des Umgangs mit Maschinen würden die Arbeiter sogar zu besseren Menschen. Mit dieser Einschätzung stand er der Auffassung von Karl Marx gegenüber. Marx ging davon aus, dass die Mechanisierung zur Ausbeutung des Arbeiters führe.

    Quelle: Antes, Steffen; Mund, Stephan: Duden. 100 Prüfungsfragen Abitur Geschichte. Dudenverlag: Mannheim, 2009, S. 60.

  • Erläutere, wie die Soziale Frage gelöst werden sollte.

    Tipps

    Der Begriff Proletarier leitet sich vom lateinischen "proles" ab und bedeutet Nachkomme. Das Wort Nachkomme bezieht sich dabei auf einen Angehörigen der wirtschaftlich unselbstständigen Klasse, der über keinen Besitz verfügt.

    Lösung

    Während Karl Marx und Friedrich Engels durch den Aufruf der Arbeiterklasse zu einem Klassenkampf die radikalste Lösung der Sozialen Frage boten, setzten Unternehmer wie Krupp auf Ausgleich. Durch den Bau von Siedlungen versuchten sie nicht nur, die elendige Wohnsituation ihrer Arbeiter zu lindern. Vor allem wollten sie so ihre Beschäftigten noch stärker an ihr Unternehmen binden.

  • Analysiere Bismarcks Sozialgesetzgebung.

    Tipps

    Während Nipperdey Bismarcks Sozialgesetzgebung als politischen Bestechungsversuch deutet, spricht Gall auch einen ethisch-moralischen Beweggrund an. Welchen?

    Lösung

    Bismarcks Sozialgesetzgebung war schon unter den Zeitgenossen umstritten und warf die Frage auf, ob sie einen politischen Bestechungsversuch oder eine wegweisende Errungenschaft darstellte. Fakt ist wohl, dass Bismarck durch seine Sozialgesetzgebung die Arbeiter für den Staat gewinnen wollte, um so den Sozialdemokraten den Wind aus den Segeln zu nehmen. Obwohl Bismarcks Sozialgesetzgebung dabei den Grundstein für die Entwicklung des modernen Sozialstaates legte, haben seine Gesetze die Situation der Arbeiter in der damaligen Zeit nur unwesentlich verbessert, da grundlegende Probleme wie lange Arbeitszeiten und geringe Löhne weiterhin bestehen blieben.

    Quelle: Sauer, Michael: Historisch-politische Weltkunde. Kursmaterialien Geschichte Sekundarstufe II/Kollegstufe: Die Industrialisierung. Die Entstehung der modernen Welt. Ernst Klett Verlag: Leipzig, 1999, S. 89.

  • Gib an, wie sich die Arbeitswelt durch die Industrialisierung verändert hat.

    Tipps

    Heute sollen Maschinen die menschliche Arbeit erleichtern. Wie war es zur Zeit der Industrialisierung?

    Lösung

    Mit fortschreitender Industrialisierung änderten sich nicht nur die Arbeitsverhältnisse grundlegend, sondern auch die Lebensverhältnisse. Da es auf dem Land bald kaum noch Arbeit gab, zog es immer mehr Menschen in die Städte. Es kam zu einer regelrechten Urbanisierung, wodurch große Wohnungsnot herrschte. Auch unterschied sich die Fabrikarbeit erheblich von der bisherigen Arbeit in den Werkstätten oder in der Landwirtschaft. Art und Tempo der Arbeit gaben nun Maschinen vor.

  • Untersuche die Fabrikordnung auf ihre disziplinarische Funktion.

    Tipps

    Pünktlicher Arbeitsbeginn, Ahnden von Zuspätkommen – welche weiteren Regeln und Verbote galten für die Arbeiter?

    Lösung

    Die vorliegende Fabrikordnung setzt die Disziplin der Arbeiterschaft voraus. Unpünktlicher Arbeitsbeginn und Nichtachtung der Vorgesetzten werden durch empfindliche Sanktionen bestraft. Die Fabrik ähnelt so einer quasimilitärischen Einrichtung, in der die Arbeiter keinerlei Mitspracherechte haben.

    Quelle: Sauer, Michael: Historisch-politische Weltkunde. Kursmaterialien Geschichte Sekundarstufe II/Kollegstufe: Die Industrialisierung. Die Entstehung der modernen Welt. Ernst Klett Verlag: Leipzig, 1999, S. 59.