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Die Kelten

Die Kelten waren unsere Vorfahren, eine antike Gruppe von Menschen in Europa. Erforsche ihre Geschichte, ihre einzigartige Kultur und ihr kulturelles Erbe.

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sofatutor Team
Die Kelten
lernst du in der 5. Klasse - 6. Klasse - 7. Klasse

Die Kelten Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Lerntext Die Kelten kannst du es wiederholen und üben.
  • Wer waren die Kelten?

    Tipps

    Die Kelten waren kein einheitliches Volk, zeichneten sich jedoch durch eine gemeinsame Sprache und Kultur sowie religiöse Traditionen und Bräuche aus.

    Lösung

    Als Kelten fassen wir heute viele kleinere Volksstämme zusammen, die nach heutigem Kenntnisstand ab 1200 v. u. Z. an verschiedenen Orten in Europa siedelten.

  • Woher stammt unser Wissen über die Kelten?

    Tipps

    Die Kelten entwickelten keine eigene Schrift. Das meiste Wissen über sie haben wir durch Fremdbeschreibungen.

    Lösung
    • Der Name Kelten wurde erstmals in den antiken römischen und griechischen Schriften erwähnt.
    • Die Kelten wurden Keltoi (die Tapferen), Celtae oder Galli genannt, was mit Barbaren oder auch Kühne übersetzt werden kann.
    • Aufgrund der fehlenden schriftlichen Zeugnisse durch die Kelten selbst ist ihre Herkunft ungewiss.
    • Es ist jedoch aufgrund von archäologischen Funden anzunehmen, dass die Kelten bereits in der Bronze- und Eisenzeit große Gebiete in Westeuropa nördlich der Alpen besiedelten.
  • Welche Begriffe passen zu welchen Lebensbereichen der Kelten?

    Tipps

    Zu jeder Kategorie müssen jeweils drei Begriffe zugeordnet werden.

    Ein sehr bekanntes und wiederkehrendes Muster in der keltischen Handwerkskunst um 450 n. u. Z. ist der sogenannte keltische Knoten, der für Unendlichkeit und Einheit steht.

    Lösung
    • Wirtschaft: Ackerbau, Viehzucht, Tauschhandel
    • Kunst und Handwerk: keltischer Knoten, keltische Keramik, Glasschmuck
    • Natur und Religion: unsterbliche Seele, Druiden, Totenkult
  • Welcher Fluss geht auf welche keltische Gottheit zurück?

    Tipps

    Schaue dir die Götter- und Flussnamen genau an. Erkennst du Gemeinsamkeiten?

    Lösung
    • Seine: Sequana
    • Rhein: Rhenus (Rênos)
    • Donau: Danu (Danann)
    • Marne: Matrona (Máthair)
  • Wo siedelten die Kelten?

    Tipps

    Die Organisation der Kelten in einzelnen Gruppen und Stämmen führte dazu, dass sie kein einheitliches Herrschaftsgebiet hatten.

    Lösung

    Verbreitung und Territorium der Kelten

    Bereits in der Bronze- und Eisenzeit, ab etwa 1200 v. u. Z. besiedelten die Kelten Gebiete im heutigen Deutschland nördlich der Alpen. Archäologische Funde, wie beispielsweise in Glauberg und Hochdorf liefern uns heute Erkenntnisse über diese frühe Zeit der Kelten.

    Anders als die Römerinnen und Römer hatten die keltischen Stämme kein einheitliches Reich, sondern waren zunächst über ganz Europa verteilt. Vor allem siedelten sie in Großbritannien und im Westen von Frankreich. Aber auch in Spanien, in der Schweiz und in Deutschland waren die Kelten vertreten.

    Durch die Eroberungen des Römischen Imperiums wurden die Kelten und die Germanen stark zurückgedrängt, weswegen die Kelten vor allem auf den Britischen Inseln eine Heimat fanden. Andererseits kam es teilweise aber auch zu einer Vermischung der verschiedenen Kulturen.

  • Wie ist die keltische Gesellschaft organisiert?

    Tipps

    Rohstoffe wie Eisen oder Edelmetalle waren sehr begehrt und wurden von den Kelten oft mit anderen Stämmen gehandelt.

    Lösung

    Die keltische Gesellschaft

    Die keltische Gesellschaft zeichnete sich durch Vielseitigkeit und Komplexität aus. In der Regel wurden die einzelnen keltischen Stämme von einem Fürsten angeführt. Daneben gab es Druiden, die als Heilkundige und Hellseher, aber auch als Richter, Lehrer und Berater des Stamms eingesetzt wurden.

    Auch die Stellung der Frau in der keltischen Gesellschaft war für die antike Zeit recht fortschrittlich. So zogen sie neben ihren Männern auch mit in den Krieg und konnten in Ausnahmefällen sogar selbst als Fürstinnen einen keltischen Stamm anführen. Trotz einiger Freiheiten und dem Mitspracherecht war der Mann aber immer noch Oberhaupt der Familie.

    Die Kelten versorgten sich selbst und trieben zusätzlich Handel mit anderen Stämmen. Dabei machten sie es sich zu Nutzen, dass sie über begehrte Rohstoffe wie Edelmetalle, Eisen, Bernstein oder Salz verfügten. Für den Handel nahmen die Kelten oftmals lange Schiffsreisen in Kauf und brachten Luxusgüter, wie unter anderem Wein, Seide, Glas und Pferde, mit zurück nach Hause.

    Die Kelten verband eine innige Nähe zur Natur, die sich in ihrem Glauben an übernatürliche Mächte und den Kreislauf des Lebens ausdrückte. Aus diesem Grund kommunizierten sie über die Druiden mit den Geistern von bereits verstorbenen Menschen und glaubten an Prophezeiungen. Rituale wurden häufig im Wald abgehalten, den die Kelten als Ort der Weisheit verstanden. Je nach Stamm wurden unterschiedliche Göttinnen und Götter verehrt. Das religiöse Wissen wurde dabei mündlich an die Nachkommen weitergegeben, was aus heutiger Perspektive eine genaue Überlieferung schwierig macht.