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Arten von Migration

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Team Wissenswelt
Arten von Migration
lernst du in der 11. Klasse - 12. Klasse - 13. Klasse

Grundlagen zum Thema Arten von Migration

Migration ist ein globales Phänomen: Ob aus Abenteuerlust, Verpflichtungen der Familie oder der Firma gegenüber, Angst vor politischer oder religiöser Verfolgung oder aus anderen persönlichen Gründen reisen Menschen durch die Welt, um sich anderswo ein neues Leben aufzubauen. Wieviele Migranten es insgesamt auf unserer Welt gibt, wieviele davon in zivilisierten Staaten ankommen und wie diese mit ihrem neuen Leben umgehen, erfährst du in diesem Video.

Transkript Arten von Migration

Migration ist ein globales Phänomen. Das heißt, weltweit verlassen Menschen ihre Heimat, um ihren Lebensmittelpunkt an einen anderen Ort zu verlegen. Nach Angaben der Vereinten Nationen sind fast eine Milliarde Menschen weltweit Migranten. Der Großteil von circa 740 Millionen sind Binnenmigranten. Das heißt, sie ziehen innerhalb ihres Landes um. Die Zahl der internationalen Migranten liegt bei rund 240 Millionen, von denen circa 75 Prozent in Nachbarländer ziehen. Circa 70 Millionen ziehen in die Industrienationen. Migration ist vielfältig. Es gibt zum Beispiel die freiwillige Auswanderung. Gründe dafür sind Heirat, Auslandsstudium oder auch Abenteuerlust. Viele Menschen wandern aus ihrem Heimatland aus, weil sie dort keine oder nur sehr schlecht bezahlte Arbeit finden. Einige Migranten wie zum Beispiel Saisonarbeiter suchen nur für kurze Zeit Arbeit im Ausland. Andere möchten sich in einem fremden Land dauerhaft eine neue Existenz aufbauen. Manchmal lebt bereits ein Familienmitglied im Ausland. Wenn dann Familienangehörige nachziehen dürfen, nennt man das Familienzusammenführung. Nicht alle Menschen verlassen ihre Heimat freiwillig. Manche Menschen werden zur Flucht gezwungen, zum Beispiel durch Krieg und Armut. In den Medien entsteht manchmal der Eindruck, dass es eine Massenfluchtbewegung aus den armen Regionen der Welt in die Wohlstandsregionen gibt. Das entspricht aber nicht der Realität. Denn die meisten Flüchtlinge werden von Nachbarstaaten aufgenommen. Das sind häufig selbst arme Länder. Vier Fünftel der weltweit registrierten Flüchtlinge und Asylsuchenden wurden von Entwicklungsländern aufgenommen. Illegale Migration bedeutet, wenn Menschen ohne gültige Papiere in ein Land reisen. Illegalität entsteht auch, wenn Menschen die Fristen ihrer Aufenthaltserlaubnisse überschreiten. Oder wenn sie eine Arbeit aufnehmen, ohne eine Arbeitserlaubnis zu haben. Weil viele Länder ihre Grenzkontrollen und Asylgesetze verschärft haben, hat sich die Zahl der Menschen ohne Papiere erhöht. Für viele gibt es kaum eine Möglichkeit, auf legalem Weg Asyl zu suchen. Verantwortlich für die steigende illegale Migration sind aber auch kriminelle Aktivitäten wie zum Beispiel der Frauenhandel. Auch für Unternehmer in Zielländern ist die illegale Migration oft ein lohnendes Geschäft, da für die sogenannten Schwarzarbeiter keine Sozialabgaben gezahlt werden. Für die betroffenen Migranten bedeutet das jedoch ein Leben am Existenzminimum. Sie haben keinen Zugang zu Bildung und ärztlicher Versorgung, keinerlei soziale Absicherung und leben in der ständigen Angst vor Entdeckung.

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