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Infinitiv mit to – nach Verben mit Objekt 04:16 min

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Transkript Infinitiv mit to – nach Verben mit Objekt

In diesem Video geht es um die Verwendung des Infinitivs mit "to". Genauer, um Infinitivkonstruktionen nach Verben mit Objekten. Der Infinitiv mit "to" entspricht etwa dem Deutschen Infinitiv mit "zu". "Cook Elsa decided to become a knight." Köchin Elsa beschloss, Ritterin zu werden. Zufälligerweise ist King Arthur gerade auf der Suche nach den mutigsten und schlausten Kriegern des Landes. Sein Freund Merlin soll ihn dabei unterstützen. "Arthur wants Merlin to find brave and clever knights." - Arthur will, dass Merlin mutige und schlaue Ritter findet. Schauen wir uns diesen Satz einmal genauer an. Auf das Verb "want" folgt das Objekt "Merlin". Danach steht ein Infinitiv mit "to". Bestimmt hast du schon einmal von englischen Verben gehört, auf die fast immer ein Objekt folgt. Das liegt daran, dass Verben, wie zum Beispiel "encourage", "order" oder "allow", nach einem Objekt verlangen, weil ohne Objekt dem Satz eine wichtige Information fehlen würde. "Merlin encourages Elsa to join the Round Table." - Merlin ermutigt Elsa bei der Tafelrunde mitzumachen. Was passiert, wenn wir das Objekt "Elsa" streichen? Jetzt ist nicht klar, wen Merlin dazu ermutigt, sich Arthur anzuschließen. Deshalb ist es sinnvoll, sich die Vokabel als "to encourage somebody to do something" zu merken. Dann wird deutlich, dass "Elsa" (also "somebody") das Objekt ist, welches vor den Infinitiv mit "to" eingefügt werden muss. "Something" steht für die Handlung, zu der Elsa ermutigt wird: "to join the Round Table". Durch Merlins Zuspruch fühlt sich Elsa bereit, King Arthur zu treffen. Allerdings nur unter einer Voraussetzung: "Elsa orders Merlin to invite other women, too." Elsa befiehlt Merlin, auch andere Frauen einzuladen. Weil "to order" "befehlen" bedeutet, braucht auch dieser Satz zusätzlich zum "befehlenden" Subjekt (hier Elsa) ein Objekt, dem befohlen wird (hier Merlin). Erst dann folgt der Infinitv mit "to". Dieser sagt aus, was genau befohlen wird. Merke dir deshalb: "to order somebody to do something". Elsa macht Merlin mit einigen ihrer klügsten und tapfersten Freundinnen bekannt. Alle vereinen genau die Qualitäten in sich, die King Arthur sucht. "Merlin allows women to become knights." - Merlin erlaubt es Frauen, Ritterinnen zu werden. Wem erlaubt Merlin etwas? Women - Frauen. Dieses Objekt wird auch hier vom Verb "allow" verlangt. Anschließend folgt der Infinitiv mit "to", der beschreibt, was eigentlich genau erlaubt wird. Deshalb merkst du dir am besten: "to allow somebody to do something." Die Kombination Verb plus Objekt plus Infinitv mit "to" kommt besonders häufig vor, wenn es um Verben des Denkens, des Wünschens, der Aufforderung, des Veranlassens oder des Verursachens geht. Dazu gehören zum Beispiel noch "enable", "persuade", "invite", "force", "cause", "remind", "tell" und "warn". "Arthur expects Merlin to bring back men." - Arthur erwartet, dass Merlin Männer zurückbringt. Auch hier haben wir wieder ein Verb, ein Objekt und einen Infinitiv mit "to". Denn es heißt "to expect somebody to do something". Aber eine bessere Auswahl hätte sein Freund Merlin wohl kaum treffen können!

Infinitiv mit to – nach Verben mit Objekt Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Infinitiv mit to – nach Verben mit Objekt kannst du es wiederholen und üben.

  • Vervollständige die Regeln zum Infinitiv mit to.

    Tipps

    Lies dir zunächst alle Sätze genau durch – einzelne Wörter oder Formulierungen können dir zeigen, welche Antwort die richtige ist.

    Das Verb "to cause" bedeutet „verursachen”.

    Lösung

    Der englische Infinitiv mit to taucht zwar nicht nur, dafür aber immer nach Verben mit einem Objekt auf. Um ihn zu bilden, werden einfach to und der Infinitiv des Verbs, also dessen Grundform, hintereinander gesetzt. Ein Beispiel dafür wäre to think.

    Ein Beispiel für ein Verb, nach dem häufig ein Objekt steht, ist ein Verb des Verursachens: to cause. Bestimmte Arten von Verben werden also häufig in Verbindung mit einem Objekt + to Infinitiv genutzt. Beim Vokabellernen kann man diese immer gleich daran erkennen, dass sie folgendermaßen aufgeschrieben werden: to want sb to do sth.

    Auf Deutsch werden die Infinitivsätze oft mit zu + Infinitiv wiedergegeben: Merlin erlaubt Frauen, Ritter zu werden.

  • Zeige die richtige Übersetzung auf.

    Tipps

    Die Abkürzung sb steht für somebody, sth für something

    Auf Deutsch steht jmd für „jemand” und etw für „etwas”.

    Vielleicht kennst du einige Verben und deren Bedeutung, wenn sie ohne Objekt genutzt werden oder ein Adjektiv oder Nomen klingt ähnlich; zum Beispiel das Nomen cause [Grund]. Es hat eine ähnliche Bedeutung wie das Verb to cause, sodass man sich dessen Übersetzung ableiten kann.

    Lösung

    Verben nach denen häufig ein Objekt + to-Infinitiv steht, lassen sich in verschiedene Kategorien einteilen. Es sind oft Verben des Denkens, Wünschens, Aufforderns, Veranlassens oder Verursachens.

    Behalte aber im Hinterkopf, dass diese Verben zwar häufig, aber nicht immer mit einem Objekt + to-Infinitiv stehen. Es hängt immer davon ab, was man genau aussagen möchte – manchmal ändert sich sogar die Bedeutung. So bedeutet zum Beispiel to order somebody to do something, dass man jemandem befiehlt, etwas zu tun. To order something (ohne Objekt + to-Infinitiv) hingegen bedeutet „etwas bestellen”.

  • Bilde korrekte Sätze.

    Tipps

    Denk an die Satzstellung: want / tell / force somebody to do something.

    Ganz allgemein gilt im Englischen die Satzstellung: Subjekt – Verb – Objekt.

    Lösung

    Die grundlegende Satzstellung ist im Englischen Subjekt – Verb – Objekt. In den Beispielen hier lautet sie: Subjekt – Verb mit Objekt – to-Infinitiv – Objekt.

    Das Subjekt ist dabei immer die Person oder das Ding, die/das etwas macht, zum Beispiel Anweisungen geben: He (Subjekt) told (Verb) them (Objekt) to fulfil (to-Infinitiv) all of his wishes (Objekt).

    Die Verben können dabei natürlich in unterschiedlichen Zeitformen stehen. Der to-Infinitiv bleibt immer gleich: These games encouraged ... to fight. Encouraged ist die simple past Form des Verbs encourage.

    Wenn man einen bestimmten Zeitpunkt oder einen bestimmten Zeitraum hervorheben möchte, kann man den Satzteil dazu auch an den Satzanfang stellen und damit die traditionelle Satzstellung etwas abwandeln: In the Middle Ages, the king ordered ... Hier soll betont werden, wie etwas im Mittelalter war. Deshalb wird es an die erste Stelle gesetzt. Erst dann folgen Subjekt – Verb – Objekt.

  • Entscheide, ob die Verben ein Objekt benötigen.

    Tipps

    Tut man hier etwas selbst oder fordert mein eine andere Person auf, etwas zu tun? Denn dann ist in der Regel ein Objekt notwendig.

    Übersetze den Satz: Ergibt er Sinn oder fehlen wichtige Informationen?

    Lösung

    Um eine bestimmte Bedeutung zu haben, stehen viele Verben immer in Verbindung mit einem Objekt. Das ist zum Beispiel der Fall in dem Satz: This new situation reminds men to help with the housework.

    Remind someone to do something bedeutet jemanden an etwas erinnern. Es ist also wichtig für das Verständnis des Satzes zu wissen, wen man an etwas erinnert. Sonst ist der Satz unvollständig und grammatikalisch falsch.

    Etwas anders sieht das bei dem folgenden Satz aus:
    For a long time, men wanted women to stay at home and look after their children.
    Mit dem Objekt women wird hervorgehoben, dass gerade Frauen oft zu Hause bleiben sollten.

    Das Verb to want kann aber auch ohne Objekt stehen. Verwendet man solche Verben, sollte man sich gut überlegen, ob man selbst etwas möchte (I want to stay at home), oder ob man möchte, dass andere etwas tun (I want men to stay at home): „Ich möchte, dass Männer zu Hause bleiben.”

  • Bestimme die einzelnen Satzteile.

    Tipps

    Denk an die typische Satzstellung, die häufig in Verbindung von Verben mit Objekten + to-Infinitiv auftaucht, zum Beispiel: want (Verb) somebody (Objekt) to do (Infinitiv mit to) something (Objekt).

    Lösung

    Die typische Satzstellung bei Verben mit Objekt + to-Infinitiv ist immer gleich: force (Verb) somebody (Objekt) to do (to-Infinitiv) something (Objekt). Übertragen auf den Satz bedeutet das: They told (Verb) her (Objekt) to expect (to-Infinitiv) a big adventure (Objekt) soon.

    Das erste Objekt in dieser Konstruktion ist häufig eine Person (her, him, them, us, me ...). Bei der Entscheidung, wo das zweite Objekt beginnt und aufhört, können dir deine deutschen Grammatikkenntnisse helfen: Wen oder was kann sie bald erwarten? Antwort: Ein großes Abenteuer. Es wird deutlich, dass soon nicht Teil des Objekts ist.

  • Erschließe die korrekte Übersetzung

    Tipps

    Denk an die Satzstellung: Subjekt – Verb + Objekt + to-Infinitiv + Objekt.

    Hast du alle Wörter übersetzt?

    Ist im letzten Satz ein Objekt notwendig?

    Lösung

    Bei dieser Aufgabe ist es wichtig, einerseits die richtigen Übersetzungen der Verben, andererseits aber auch die passende Satzstellung zu kennen:

    Subjekt – Verb (+ Objekt) + to-Infinitiv + Objekt

    Dies ist anders als in den deutschen Sätzen, in diesen steht der Infinitiv mit zu am Ende des Satzes.

    Im letzten Satz wird zwischen dem Verb want und dem Infinitiv mit to kein Objekt benötigt:

    The new knights want to be brave.

    In diesem Fall wird etwas ausgesagt, was die neuen Ritterinnen selbst gerne möchten. Es geht nicht darum, dass sie möchten, dass andere etwas tun. Deshalb kann der Satz auch ohne Objekt stehen.