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Personalpronomen - Überblick

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Lisa A.
Personalpronomen - Überblick
lernst du in der 5. Klasse - 6. Klasse

Beschreibung Personalpronomen - Überblick

Was ist ein Personalpronomen?

Personalpronomen gehören zur Wortart der Pronomen. Wie alle Pronomen stehen sie anstelle eines Nomens und bezeichnen Personen, Lebewesen, Sachen oder Sachverhalte. Personalpronomen werden auch persönliche Fürwörter genannt. Es gibt sie im Singular und im Plural:

personalpronomen-singular-und-plural.jpg

Personalpronomen – Merkmale

Personalpronomen werden außer an Satzanfängen kleingeschrieben. Eine Ausnahme bildet das Anredepronomen Sie. Das wird immer großgeschrieben.

  • Entenküken verlassen das Nest, sobald sie geschlüpft sind.
  • ABER: „Können Sie mir bitte weiterhelfen?“ (persönliche Anrede)

Personalpronomen – Arten

Personalpronomen können dekliniert werden. Die Formen für die einzelnen Fälle lauten:

  • Personalpronomen Nominativ: ich, du, er/sie/es, wir, ihr, sie/Sie

personalpronomen-nominativ.jpg

  • Personalpronomen Genitiv: meiner, deiner, seiner/ihrer/seiner, unser, euer, ihrer
  • Personalpronomen Dativ: mir, dir, ihm/ihr/ihm, uns, euch, ihnen
  • Personalpronomen Akkusativ: mich, dich, ihn/sie/es, uns, euch, sie

Personalpronomen im Genitiv treten heute selten auf. Ein Beispiel dafür ist:

  • Ich erinnere mich seiner.

Meisten wird jedoch stattdessen das Personalpronomen in einem anderen Fall zusammen mit einer Präposition verwendet:

  • Ich erinnere mich an ihn.

Personalpronomen – Verwendung und Beispiele

Das Personalpronomen vertritt immer ein Nomen. Damit wir verstehen, wer oder was mit dem Pronomen gemeint ist, muss der Kontext eindeutig sein. Er ist sehr verspielt. Dieser Satz ist nur dann zu verstehen, wenn wir wissen, dass es sich um einen Hasen handelt. Sonst könnte man auch denken, es wäre ein Hund, ein Wellensittich oder ein Junge gemeint. Die Eigenschaft der Personalpronomen, auf etwas anderes zu verweisen, nennt man Deixis (griech.: deiknymi – zeigen). Verwendet ein Sprecher das Personalpronomen ich, verweist er also immer auf sich selbst. Verwendet er du, meint er seinen Gesprächspartner.

Personalpronomen werden in Texten oder Erzählungen verwendet, um Wortwiederholungen zu vermeiden.

  • Sven sieht sich einen Film an. Sven hat den Film schon zweimal gesehen.
  • BESSER: Sven sieht sich einen Film an. Er hat ihn schon zweimal gesehen.

Personalpronomen – Besonderheiten

Höflichkeitsform – Personalpronomen

Die Personalpronomen du und ihr können auch als Anredepronomen verwendet werden. In Briefen oder E-Mails werden sie in der Regel klein geschrieben. Für Personen, zu denen eine formelle Beziehung besteht (z. B. Fremde, Lehrperson, Vorgesetzte), verwenden wir das Anredepronomen Sie. Es muss immer großgeschrieben werden.

Das Personalpronomen es

Das Personalpronomen es wird häufig in unpersönlichen Konstruktionen verwendet, bei denen der Urheber einer Handlung nicht benannt wird oder unbekannt ist.

  • Es donnert.
  • Es brennt.
  • Es wird gelernt.

Es kann im Hauptsatz auch als Platzhalter für einen Nebensatz stehen.

  • Es freut mich, dass du kommst.

Deklination der Personalpronomen

Person Nominativ Akkusativ Dativ Genitiv
1. Person Singular ich mich mir meiner
2. Person Singular du dich dir deiner
3. Person Singular er, sie, es ihn, sie, es ihm, ihr, ihm seiner, ihrer, seiner
1. Person Plural wir uns uns unser
2. Person Plural ihr euch euch eurer
3. Person Plural sie sie ihnen ihrer
Höflichkeitsform Sie Sie Ihnen Ihrer

Transkript Personalpronomen - Überblick

Hallo hier ist Lisa. Das heutige Thema ist das Pronomen. Der Begriff Pronomen kommt aus dem Lateinischen und bedeutet so viel wie für ein Namenwort. Im Deutschen wird es auch als Fürwort bezeichnet. In diesem Video werde ich Euch zunächst einen Überblick über Pronomen im Allgemeinen geben und anschließend näher auf die Personalpronomen eingehen. Wie der Name schon sagt, stehen die Wörter dieser Wortart für ein Nomen oder erläutern ein Nomen näher. Das heißt sie treten anstelle eines Nomens bisweilen einer Nominalgruppe selbstständig im Satz auf und werden daher auch als Stellvertreter bezeichnet. Hierzu würde ich Euch gerne ein Beispiel geben. Sven hat den Film schon zweimal gesehen. In diesem Satz finden wir die Nomen Sven und Film, welche dann in dem Satz: Er hat ihn schon zweimal gesehen durch die Pronomen er und ihn ersetzt werden. Es lassen sich verschiedene Arten von Pronomen unterscheiden. In diesem Video stelle Euch nun das Personalpronomen vor. Im Deutschen wird es auch als persönliches Fürwort bezeichnet. Personalpronomen können ein bereits genanntes Nomen ersetzen, man kann über sich selbst sprechen oder auch andere Personen ansprechen. Die persönlichen Fürwörter heißen, ich, du, er, sie, es, wir, ihr, sie. Die verschiedenen Pronomen werden in der Regel mit kleinen Anfangsbuchstaben geschrieben. Ausnahmen bilden die Anredepronomen wie, Sie und Ihnen. Pronomen sind deklinierbar. Pronomen übernehmen im Satz unterschiedliche Funktionen und können deshalb in verschiedene Untergruppen eingeteilt werden. Das Pronomen erfüllt hauptsächlich drei Funktionen, es vertritt ein anderes Nomen. Eine Frau liest. Sie liest. Es kennzeichnet ein Nomen näher. Eine Frau liest. Diese Frau liest. Und es verallgemeinert. Die Frau liest. Jede Frau liest. Die Pronomina können alleinstehend substantivisch oder in Verbindung mit einem Nomen adjektivisch gebraucht werden. Wir verwenden Personalpronomen in der 1. Person, wenn wir über uns selbst sprechen, wie in diesem Beispiel gezeigt wird. Ich habe Durst. Wir fahren Fahrrad. Wir verwenden Personalpronomen in der 2. Person, wenn wir andere Personen ansprechen. Was magst du? Was macht ihr? Zum Ansprechen Anderer verwenden wir ebenfalls die Höflichkeitsform Sie, welche der dritten Person Plural entspricht, jedoch groß geschrieben wird. Können Sie mir helfen? Personalpronomen in der 3. Person werden verwendet, wenn wir ein vorher genanntes Nomen ersetzen. Zu dem Pronomen mir in diesem Satz werde ich Euch etwas in einem anderen Video sagen. Ich habe einen Hasen. Er ist sehr verspielt. Das persönliche Fürwort es kann auch für unpersönliche Formen stehen. Das es kann beispielsweise bei Zeitwörtern, die mit dem Wetter zu tun haben stehen. Wie bei dem Beispiel: Es donnert. Es kann aber auch als Platzhalter für einen ganzen Satzteil, der weiter hinten im Satz steht, dienen, dann steht es am Satzanfang. Es freut mich, dass du mitkommst. Anstelle von das du mitkommst, freut mich. Zusammenfassend möchte ich sagen, dass Pronomen wichtig sind für die Kommunikation und den Aufbau von Texten. Du solltest im Aufsatz dann ein Personalpronomen statt eines Nomens wählen, wenn du das Nomen öfter wiederholen müsstest und so für sprachliche Abwechslung sorgen. An dieser Stelle möchte ich mich von Euch verabschieden. Ich hoffe, dass ich Euch weiterhelfen konnte und bis bald.

71 Kommentare

71 Kommentare
  1. Es geht das Video .🤔

    Von Lumi I., vor 6 Tagen
  2. Tolles Video aber die Aufgaben sind schwierig zu machen

    Von Peppe, vor etwa einem Monat
  3. sehr tolles video Es hat mir sehr geholfen

    Von Anjaruderisch, vor etwa 2 Monaten
  4. tolles video

    Von Ramona Karaduman, vor 5 Monaten
  5. Hallo Jonas,
    die Deklination ist eine Form der Flexion. Flexion ist also die Veränderung der Form von Wörtern. Die Flexion von Substantiven, Pronomen, Artikeln, Adjektiven und Numeralen nennt man Deklination. Wenn es sich um eine dieser Wortarten handelt, dann ist das Wort deklinierbar, also in seiner Form veränderbar. Schau dir dazu auch gerne mal unser Erklärvideo an: https://www.sofatutor.com/deutsch/videos/flexion-deklination-und-konjugation?topic=336
    Liebe Grüße aus der Redaktion

    Von Joséfine Endrass, vor 9 Monaten
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Personalpronomen - Überblick Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Personalpronomen - Überblick kannst du es wiederholen und üben.
  • Gib die Reihenfolge der Personalpronomen wieder.

    Tipps

    Zuerst werden die Personalpronomen angegeben, die in der Einzahl stehen.

    Lösung

    Das Personalpronomen, auch persönliches Fürwort genannt, kommt in der deutschen Sprache sehr häufig vor. Personalpronomen stehen als Stellvertreter für Personen, Gegenstände, Zustände oder Sachverhalte. Man unterscheidet sie in 1., 2. und 3. Person Singular (Einzahl) und 1., 2. und 3. Person Plural (Mehrzahl):

    Singular:

    1. ich
    2. du
    3. er/sie/es
    Plural:
    1. wir
    2. ihr
    3. sie

  • Definiere das Pronomen.

    Tipps

    Deklinierbar bedeutet, dass die Wörter veränderbar nach Numerus (Anzahl), Genus (Geschlecht) und Fall sind.

    Bitte senden Sie mir die Unterlagen so schnell wie möglich zu. Dieser Satz enthält ein Anredepronomen.

    Lösung

    Pronomen werden als Stellvertreter für Substantive (Nomen) oder für deren Begleiter eingesetzt. Die unterschiedlichen Pronomen werden meistens mit kleinem Anfangsbuchstaben geschrieben. Eine Ausnahme sind allerdings die Anredepronomen Sie und Ihnen. Das sind Höflichkeitsformen, die zum Beispiel im förmlichen Schriftverkehr benutzt werden. Pronomen sind deklinierbar und übernehmen im Satz unterschiedliche Funktionen. Sie können deshalb in verschiedene Untergruppen eingeteilt werden. Pronomen spielen eine wichtige Rolle im Aufbau eines Textes, weil sie unnötige Wiederholungen vermeiden können.

  • Bestimme in folgendem Text die Personalpronomen.

    Tipps

    Die Personalpronomen nehmen die Stelle von vorher genannten Personen in einem Text ein. Es gibt acht davon.

    Die Personalpronomen können auch für Gegenstände benutzt werden, z. B.: Das Buch liegt auf dem Tisch. Es ist sehr alt.

    Lösung

    Die Pronomen sind eine wichtige Wortart im Deutschen. Es gibt unterschiedliche Arten von Pronomen. In dieser Übung geht es um die Personalpronomen. Wie alle Pronomen ersetzen auch die Personalpronomen ein Nomen. Folgende persönliche Fürwörter – so werden die Personalpronomen auch genannt – gibt es: ich, du, er, sie, es, wir, ihr, sie.

    Die Personalpronomen du und ihr werden dabei für die persönliche Kommunikation benutzt, also in der Kommunikation zwischen Freunden und Freundinnen, Verwandten oder Familienangehörigen. Für die förmliche Anrede benutzt man das Personalpronomen Sie.

  • Entscheide, ob ein Personalpronomen zu hören ist.

    Tipps

    Höre dir die Audiodateien mehrmals an.

    Erinnere dich, welche Personalpronomen es gibt.

    Lösung

    Personalpronomen beziehen sich auf ein bereits in einem Text genanntes Nomen. Zu den Personalpronomen zählen: ich, du, er, sie, es, wir, ihr, sie. Man unterscheidet die Personalpronomen nach 1., 2. und 3. Person Singular oder Plural.

    1. Person Singular: ich
    2. Person Singular: du
    3. Person Singular: er, sie, es
    1. Person Plural: wir
    2. Person Plural: ihr
    3. Person Plural: sie
    Bei der 1. Person (Singular/Plural) handelt es sich dabei um den/die Sprecher/-in. Die angesprochene Person wird mit der 2. Person (Singular/Plural) bezeichnet. Bei der 3. Person (Singular/Plural) geht es um nicht in der Gesprächssituation beteiligte Personen und Dinge. Die Personalpronomen werden im Alltag sehr oft verwendet.

  • Bestimme die Eigenschaften von Pronomen.

    Tipps

    Ein Nomen steht immer in einem bestimmten Numerus, Kasus und Genus.

    Folgender Satz enthält zwei Pronomen: Anna mag ihre Oma, denn sie ist immer sehr nett. Überlege dir, welche Funktion die Pronomen haben.

    Lösung

    Der Begriff Pronomen leitet sich aus dem Lateinischen ab: pro = für, nomen = Namenwort. Im Deutschen wird das Pronomen als Fürwort bezeichnet, denn es steht oft für ein Nomen oder erläutert ein Nomen näher.

    Das Personalpronomen steht immer in dem Genus (maskulin, feminin, neutral), Numerus (Einzahl, Mehrzahl) und Kasus (Fall), in dem auch das Nomen stehen würde. Ein Beispiel:

    • Anna spielt mit ihrem Hund und geht mit ihrem Hund spazieren.
    • Anna spielt mit ihrem Hund und geht mit ihm spazieren.
    Hier wurde im zweiten Teil ihrem Hund durch das Pronomen ihm ersetzt, um unnötige Wiederholungen zu vermeiden. Du siehst, dass das Nomen Hund im Dativ steht. Somit muss auch das Pronomen, dass ihrem Hund ersetzt im Dativ stehen. Dies ist durch das Pronomen ihm passiert. Durch die Verwendung von Pronomen kann man in Texten Eintönigkeit vermeiden.

  • Ermittle die fehlenden Pronomen im Text.

    Tipps

    In dem Text kannst du Personalpronomen und Possessivpronomen einsetzen.

    Zu den Possessivpronomen gehören: mein, dein, sein/ihr, unser, euer, ihr.

    Achte auf die Großschreibung am Satzanfang.

    Lösung

    Pronomen werden eingesetzt, wenn man in einem Text nicht immer die gleichen Nomen wiederholen möchte. Durch häufiges Wiederholen von Nomen kann ein Text sehr eintönig wirken. In dem Text solltest du Personalpronomen und Possessivpronomen einfüllen:

    • Personalpronomen (ich, du, er, sie, es, wir, ihr, sie)
    • Possessivpronomen (mein, dein, sein, unser, euer, ihr).
    Es gibt auch weitere Arten von Pronomen, die in dem Text nicht auftauchen:
    • Reflexivpronomen (mich, dir, mir, dich, uns, euch, sich)
    • Demonstrativpronomen (dieser, jener, solcher...)
    • Relativpronomen (dessen, deren, welcher, welches...)
    • Interrogativpronomen (wer, was, wem, wen...)
    • Indefinitpronomen (jemand, jeder, man...).

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