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Die Periode des Althochdeutschen 07:14 min

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Transkript Die Periode des Althochdeutschen

Halon, wie geht es Dir? “Halon”? Was bedeutet eigentlich ‘‘Halon?‘‘ Halon bedeutet im Althochdeutschen: rufen oder holen. Von welchem unser heutiges ‘‘Hallo‘‘ abstammen könnte. Der Filmtitel lautet: ‘‘Die Periode des Althochdeutschen.‘‘ Aber was ist Althochdeutsch? Zu welcher Zeit und wo hat man Althochdeutsch gesprochen? Und wie hat sich diese Sprache eigentlich entwickelt? Alle diese Fragen werde ich Dir in diesem Film beantworten. Fangen wir mit der Frage an: Was ist Althochdeutsch? Übrigens, die abgekürzte Form von Althochdeutsch ist “Ahd”. Also als Althochdeutsch bezeichnet man die älteste schriftlich bezeugte Form der hochdeutschen Sprache. Als hochdeutsche Sprache werden zu dieser Zeit des Altdeutschen alle mittel- und oberdeutschen Sprachen, bzw. Dialekte bezeichnet. Das Niederdeutsch gehört nicht dazu. Man hat das Gebiet in Niederdeutsch, Mitteldeutsch und Oberdeutsch eingeteilt. Das Gebiet der mittel- und oberdeutschen Mundarten wird als Hochdeutsch bezeichnet. Der älteste schriftlich überlieferte althochdeutsche Text ist der ‘‘Abrogans.‘‘ Oder genauer ‘‘Abrogans Deutsch.‘‘ Aus der zweiten Hälfte des achten Jahrhunderts. Der Abrogans, wird als ein Lateinisch althochdeutsches Glossar, bzw. Wörterbuch bezeichnet. Althochdeutsch wurde vor allem von Geistlichen geschrieben. Kommen wir zur Frage Nummer zwei: Wann, das heißt zu welcher Zeit hat man Althochdeutsch gesprochen und geschrieben? Althochdeutsch wurde zwischen dem Westgermanisch und dem Mittelhochdeutsch gesprochen. Das Vor-Althochdeutsch, ca. 500 bis 750 nach Christus, welches jedoch nur als Inschriften zum Beispiel in Runen, das sind alte Schriftzeichen der Germanen, überliefert wurde. Und das Althochdeutsch, also das klassische Althochdeutsch von circa 750 bis 1050 nach Christus. Ist dann auch schon als handschriftliche Überlieferung bezeugt. Dieses herausbilden des Althochdeutschen geschah in der Zeit der zweiten Phase der Völkerwanderung. Die Völkerwanderung ist im engeren Sinne die Bewegung vor allem von germanischen Gruppen. Von Völkern und Stämmen in Nord- und Mitteleuropa, die unter einander sprach verwandt sind. Das heißt, die germanische Sprache sprechen. Von diesen germanischen Gruppen gab es eine Wanderbewegung, auf der Suche nach neuen Siedlungsgebieten. Und damit kommen wir auch schon zu Punkt drei. Wie hat sich das Althochdeutsche entwickelt? Zu dieser Zeit der Entwicklung des Althochdeutschen herrschte der Frankenkönig Karl der Große. Über Franken aber auch über die Unterworfenen Sachsen, Bayern, Alemannen sowie die Völker West Roms. Diese sprachen jedoch alle unterschiedliche Dialekte beziehungsweise Mundarten. Karl der Große entwickelte daher den Leitgedanken einer ‘‘Volkssprache.‘‘ Oder wie er es bezeichnete, “Theotiscus”. Eine Sprache, die für alle Leute verständlich war. Diese Volkssprache sollte zudem dazu dienen, sein Reich zu Christianisieren. Durch die Entwicklung dieser Volkssprache verloren sich die einzelnen Dialekte immer mehr bzw. näherten sich immer mehr an. Man nennt dies auch die zweite oder die deutsche Lautverschiebung. Als Lautverschiebung wird ein regelhafter Lautwandel verstanden, der die hochdeutschen Dialekte entstehen ließ, die sich dadurch von den niederdeutschen Mundarten in einen gemeinsamen Dialekt unterschieden. Die zweite Lautverschiebung gipfelte schließlich in etwas Neuem, der althochdeutschen Sprache. Damit kommen wir auch zur vierten Frage. Wo hat man Althochdeutsch gesprochen? Das Althochdeutsch ist keine einheitliche Sprache, sondern die Bezeichnung für eine Gruppe westgermanischer Sprachen, die südlich der sogenannten ‘‘Benrather Linie‘‘ gesprochen wurden. Das heißt, also im Gebiet der mittel- und oberdeutschen Mundarten, somit der hochdeutschen Sprache. Zu den wichtigsten Schreiborten des althochdeutschen gehören sechs regionale Dialekte. Wie Ihr hier sehen könnt. Das ist das mittelfränkisch, Rheinfränkisch, ostfränkisch, Süd-Rheinfränkisch, alemannisch und das bayrisch. Zum Schluss zeige ich Euch noch ein paar Beispiele für das Althochdeutsche. Das Wort “slafan”. Na, was könnte das bedeuten? Genau. Schlafen. Oder das Wort “mahhon”, ist unser heutiges machen. Das Wort “taga”. Könnte man eigentlich fast erraten. Genau, Tage. Oder demo ist das Wort für das heutige dem. Und noch ein letztes Wort. Perga, bedeutet Berge. Nun sind wir am Ende. Also dann, bis bald. Tschüss.

1 Kommentar
  1. Default

    Schönes Video

    Von Soad83, vor etwa 2 Jahren