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Lavoisier und die Wunderwelt der Chemie – Es war einmal Forscher und Erfinder (Folge 12) 26:21 min

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Transkript Lavoisier und die Wunderwelt der Chemie – Es war einmal Forscher und Erfinder (Folge 12)

Oh, kaum zum Aushalten! Das ist eine Bullenhitze, wenn das so weitergeht, schmelze ich wie Butter in der Tonne. Oh, heiß, aber wo ist denn der Meister? Ich bin ja schon da. Verdammt heiße Tage, die Hitze macht mir zu schaffen. Wisst ihr eigentlich was das ist, „Hitze“? Das ist, wenn die Temperatur raufgeht. Ich schwitze nur bei Hitze. Wenn ich ‘ne Fünf in Mathe habe, geht es bei uns Zuhause heiß her. Hitze hat was mit Feuer zu tun. Jajaja, da ist was dran. Und das Feuer, was ist das? Das ist, wenn es brennt und brutzelt, nicht wahr? Erinnert ihr euch an den Griechen Demokrit und seinen Gehilfen Methos? Es gibt vier Elemente in der Natur, Demokrit: Erde, Feuer, Wasser und Luft. Aber dieser Zweig kommt aus der Erde und kann sich in Feuer verwandeln. Nein, es gibt nicht vier Elemente. Es gibt nur ein Grundelement, ein einziges, das Atom. Also die Hitze steigt mir wirklich in den Kopf, könnte mir mal jemand ein Glas Wasser bringen? Vielen Dank. Etwa 2000 Jahre später noch, im 18. Jahrhundert, glaubt man weiterhin, es gäbe vier Elemente: Erde, Feuer, Wasser und Luft. Hier bitte Meister, das Wasser! Danke. Tja, es entstand eine neue Wissenschaft, die Chemie und mit ihr fing man an, zu erklären, woraus die Dinge bestehen. Wer bitte hat diese Chemie erfunden? Mehrere Wissenschaftler haben dazu beigetragen. Besonders Lavoisier, ein Franzose, den man später unter der Guillotine einen Kopf kürzer gemacht hat. Das ist ja ein Ding! Ding rüber, zack zack. Na so etwas, darüber lacht man doch nicht, das war tragisch. Mit Lavoisier war das so: Hitze ist ein ganz eigenes Element. Und dieses Element nennt man mit wissenschaftlichem Namen Phlogiston. Ja, Monsieur Lavoisier? Weiß man denn, woraus Phlogiston besteht? Nein, so ganz genau nicht. Aber das Phlogiston, so nimmt man an, hat mit dem Verbrennen zu tun. Wenn man nicht weiß, ob’s das gibt, warum spricht man dann drüber? Hört, ihr Leute, lasst euch sagen, meine Uhr hat zwölf geschlagen. Na sowas, das Phlogiston ist vielleicht alle. Den holen wir uns. Ja genau! Dein Geld, Bursche! Nanu. Au! Hör zu, du Nachtfalter! Spinnst du, mitten in der Nacht mit einem Messer rumzupieken? Hast du überhaupt ‘nen Waffenschein? Na, also das Messer, die Pieke ... Ich wollte ... ‘Tschuldigung! Sie können es behalten. Ich sollte mir mal ‘ne bessere Straßenbeleuchtung einfallen lassen, schon allein wegen dieser Gauner. Na also! Ja! Im Alter von 23 Jahren erhielt Lavoisier die Ehrenmedaille für seine Studien über die Beleuchtung von Paris. Mit 25 Jahren wurde er in die Akademie der Wissenschaften gewählt. Im gleichen Jahr gab man ihm den Posten des Generalpächters, dieser Posten sollte ihn später einmal das Leben kosten. Was ist ein Generalpächter? Der Generalpächter war ein Steuereintreiber von Staatswegen. Wieso hat er dann seinen Kopf verloren? Das wirst du schon noch erfahren. Ja, so einen schönen Wasser. Jajaja, den hat doch keiner. Wasser zu verkaufen! Wasser aus der Seine, das können Sie trinken! Monsieur, wir haben ein schwieriges Problem. Es gibt nicht mehr genug sauberes Wasser für die Stadt Paris. Das Wasser der Seine ist trüb! Deswegen müssen wir Pumpen bauen, um Quellwasser herbeizuführen. Das würde überhaupt nichts bringen! Das Wasser würde sich in jedem Fall in Erde verwandeln. Woher wissen Sie das, Monsieur? Das weiß doch jedes Kind! Wie heißen Sie eigentlich? Antoine Lavoisier. Nun, Monsieur Lavoisier, wenn man Wasser in einen Behälter lässt, bildet sich ein Rückstand aus Erde. Und dann ist das Wasser schwerer, denn Erde ist schwerer als Wasser. Nein, das ist falsch. Reines Wasser bleibt rein, es sei denn, man fügt dem Wasser etwas hinzu. Sie befinden sich im Widerspruch zu einer wissenschaftlichen Tatsache. Warten Sie ab, ich werde meine These schon noch beweisen. Oh! Ich werd’ den Inhalt nochmal destillieren, damit ich ganz reines Wasser bekomme. Dann werden wir ja sehen, ob sich in dem Wasser auch Erde nachweisen lässt. Gleich habe ich reines Wasser! Tja, so. Immer noch keine Erde. Jetzt ist ein Monat vorbei, wollen wir doch mal sehen. Nanu? Ist das vielleicht Erde? Sehen Sie, das ist der Beweis, das Wasser hat sich in Erde verwandelt. So so, naja, gut. Wenn das so ist, müsste die Flasche schwerer wiegen als vorher. Ja genau, denn Erde wiegt schwerer. Ihr Gewicht hat sich nicht verändert. Die Flasche wog zu Beginn zwei große Stücke, drei mittlere, zwei kleine und 15 ganz kleine. Und jetzt werden wir das kontrollieren. Hier die Flasche und jetzt die Gewichte. Zwei große, drei mittlere, zwei kleine und 15 ganz kleine. Und, was sehen Sie? Hm, egal, da muss es Erde geben. Das werden wir gleich alles sehen. So, was Sie als Erde ansehen, sind nur Reste aus der Flasche. Ach Quatsch! Oh! Tja, wenn sich das Wasser in Erde verwandelt hätte, hätten Sie jetzt die Taschen voller Sand. Papperlaquatsch, alles Unsinn und nass! Unverbesserlicher Besserwisser. Von wegen Sand in der Tasche, nasse Socken habe ich. In der Natur geht nichts verloren, es wird nichts geschaffen, aber alles verwandelt sich. Habt ihr das kapiert, Kinder? Nichts geht verloren, nichts wird erschaffen, alles verwandelt sich. Das ist die große Entdeckung von Lavoisier, die am Anfang der modernen Chemie stand. Dieses Feuer, mon ami, ist ein großes Geheimnis, das ich verstehen will. Ich möchte die Flammen verstehen, die aus dem Holz schlagen und die uns ihre Wärme spenden. Vater, Vater! Oh, ich will nicht, ich will nicht! Was willst du denn nicht mein Kind? Ich will den Grafen von Amerwal nicht, der ist so hässlich! Alt ist er auch und gar nicht lustig, überhaupt nicht lustig. Aber er ist doch ein Graf und außerdem ist er mit dem Finanzminister befreundet, das könnte sehr nützlich sein. Hör zu, ich hab’ dir Monsieur Lavoisier noch nicht vorgestellt, er ist ein Kollege von mir und Steuerbeamter und Wissenschaftler. Oh, sehr nett! Oh, ach, nanu. Ich bitte um Entschuldigung, es tut mir sehr leid. Ah, schon wieder! Oh, wie peinlich. Er ist nett. Oh! Monsieur, der Graf von Amerwal möchte Sie sprechen. Oh nein! Oh doch! Na Schwager, du Schwager. Mein liebes Kind. Oh, Finger weg! Wie reizend reizend Sie sind! Ach Kleine, ich würde Sie gerne heiraten, wenn Sie auch gerne würde, na würden Sie gerne, na wie wäre es? Gehen Sie in den Wald zu den Zwergen, Sie Zausel! Aber aber, Töchterchen. Verzeihen Sie, Graf von Amerwal. Hat sie Wald gesagt? Wie süß, wie süßlich süß! Ich werde sie heiraten, sie wird meine Gräfin werden. Nie, nie! Oh, sie wollen wohl um die Hand meiner Tochter anhalten, Graf Amerwal, aber sie ist doch noch so jung. Ein Glück! Und sie ist so freundlich und so hübsch! Ja hübsch, wie ein kleines Käferchen! Ja, ja, ich halte hiermit um die Hand Ihrer Tochter, darf ich sie halten? Oh ja, Sie dürfen. Meine süße kleine Zuckertochter, der Graf will dich heiraten. Da muss doch dein Herz hüpfen wie die Elfe im Sonnenschein! Wie mir scheint, hüpft das Herz Ihrer Tochter nicht im Sonnenschein, sondern im Schatten. Wer ist das denn, wer ist das denn, dieser Grashüpfer? Ach, er meint es nicht so. Das ist Antoine Lavoisier, Generalpächter und Wissenschaftler. Generalschaftler? Mein liebes Kind, Sie wissen wohl nicht, wer vor Ihnen steht. Hier hält ein Graf um Ihre Hand an! Das ist doch was, ein Graf. Sie haben doch nicht etwa einen anderen Verehrer? Dann bringe ich ihn auf der Stelle um. Hihihi! Nicht lachen! Nicht lustig! Hmhm. Eh, wollen Sie uns etwas sagen, Monsieur Lavoisier? Ja. Monsieur, ich erlaube mir hiermit, um die Hand Ihrer Tochter anzuhalten. Wie kommen Sie denn darauf? Sie kennen sie doch noch gar nicht. Oh doch, ich kenne sie genug. Ich begehre sie, weil mein Herz vor Liebe rast. Oh! Wie können Sie nur zögern, zwischen dieser komischen Figur und mir, dem Grafen von Amerwal? Ich habe ganz berühmte Vorfahren und bin ein enger Vertrauter des Finanzministers. Dann heiraten Sie doch den, Monsieur. In voller Überzeugung und mit Freude sage ich „ja“ zu dem Angebot von Monsieur Lavoisier. Wie schön! Unverschämt! Ich gehe! Verehrter Mister Priestley, mit großer Freude heiße ich Sie in der Akademie der Wissenschaften willkommen. Wir sind sehr auf die Ergebnisse Ihrer Experimente gespannt. Und ich, Monsieur Lavoisier, bin sehr gespannt, was Sie abschließend darauf sagen. Gentlemen, wenn man ausgeglühtes Quecksilber erhitzt, erhält man eine ganz besondere Art von Luft. Aber klar, wir nennen das Sauerstoff. Es gibt also in der Luft zwei Sorten von Luft. Alles Quatsch! Luft ist Luft, basta und außerdem gibt es das Phlogiston, was mit der Hitze zu tun hat. Aber nein, es gibt kein Phlogiston. Es gibt eine ganz besondere Art von Luft, die das Feuer zum Brennen bringt. Und eine andere Art bringt es zum Erlöschen, sehen Sie? Jetzt ist die gute Luft verbraucht und die Kerze ist aus. Weil das Phlogiston weg ist, deswegen. Ach so! Und wie ist es hier rausgekommen? Naja, ich zeige Ihnen einen neuen Versuch. Großartig! Die gute Luft wird uns jetzt überraschen, was sie noch alles kann. Alles nur faule Tricks! Sie wollen doch wohl nicht behaupten, dass es kein Phlogiston gibt? Hier steht’s, schwarz auf weiß! Was heißt schwarz auf weiß? Das, was gedruckt ist, muss nicht immer richtig sein. Nur wissenschaftliche Experimente bringen uns auf den neuesten Stand der Erkenntnisse. Ach was Grünschnabel! Ich gehe. In den folgenden Jahren arbeitete Lavoisier ungeheuer viel. Er beschäftigte sich auch mit der Landwirtschaft. Wenn man Getreide auf einem Feld anbaut, das vorher als Schafweide gedient hat, erhält man eine vorzügliche Ernte. Ich habe um dieses Feld einen Zaun bauen lassen, die Schafe werden jetzt ein Jahr lang darauf grasen und nächstes Jahr ist die Ernte doppelt so gut wie vorher. Das ist doch alles Firlefanz! Nein, nein. Kommen Sie mit, ich zeige es Ihnen. Das ist mein Versuch vom letzten Jahr. Der junge Weizen ist doppelt so dicht und Sie können mir glauben, dass die Ernte in diesem Jahr ausgezeichnet sein wird. Den in der Mitte mache ich alle! So, sehen Sie sich den Erfolg ruhig aus der Nähe an und Sie werden zugeben, dass ich Recht habe! Jetzt stoße ich zu! Was will der? Ich hab’ doch kein Zucker in der Tasche. Hier wächst der Weizen leider etwas spärlicher. Ich dachte mir, dass wir vielleicht mit einer riesigen Lupe die Gase voneinander trennen könnten, was sagst du? Ja, das könnte gut möglich sein. Oh! Auf Befehl des Königs. Monsieur Lavoisier? Ja, das bin ich. Frankreich braucht Sie! Wir werden von unseren Feinden bedroht und haben nicht genug Pulver, aber wir brauchen das Zeug für die Kanonen! Ich werde meinem Vaterland helfen und meine Frau wird mir sicher zur Seite stehen. Monsieur Bertolé, das Kalichlorad könnte doch ein guter Ersatz für Salpeter sein, der uns fehlt. Das wäre doch sicher ein hervorragendes Kanonenpulver. Machen Sie doch einen Versuch, aber passen Sie auf, sonst explodiert alles! Jetzt du! Auweia, jetzt geht’s los! Ja, gleich. Was soll das, er will Pulver ohne Salpeter herstellen? Das wär’ ja wie Suppe ohne Salz. Sie sollten besser hinter diesem Zaun in Deckung gehen, Monsieur Monet. Na was soll denn hier explodieren, eine Knallerbse? Albern! Auauauau! Siehst du, es gibt mindestens zwei Sorten von Luft. Die eine Sorte Luft, um die es hier geht, lässt uns das Leben genießen, die andere nicht. Jetzt ist die Luft zum Leben fast verbraucht, die Maus hat viel weniger Energie. Vielleicht ist das Mäuschen nur ein bisschen müde. Wart’s ab! Keine Luft und doch Luft da. Siehst du, die Maus atmet. Aber die Luft gibt ihr keine Kraft. Wenn ich die andere Sorte dazugebe, dann ...Jetzt ist wieder gut! Laufen ist gesund, Laufen ist gesund, Laufen ist gesund, Laufen ist gesund. Niedlich! Was macht sie denn, was ist denn los? Ich denke sie ist gestolpert. Siehst du, ich hatte Recht. Die Luft zum Leben werde ich Sauerstoff nennen. Sauerstoff bringt das Feuer zum Brennen und erwärmt einen Körper. Ich werde mit meinem Freund Laplace noch ein anderes Experiment machen. Ach, mit dem Rechenmeister? Wenn wir das Eis mit Filz umgeben, schmilzt es in der Hitze nicht. Nun setzen wir unser Versuchstierchen hinein, das wird das Eis zum Schmelzen bringen. Ihr wollt doch wohl nicht dieses arme Kätzchen ins Eis stecken, sie kriegt doch kalte Füße. Aber nein, wir setzen das Kätzchen in einen kleinen Behälter, den sie mit ihrem Körper aufheizt. Aber dann wird sie sich furchtbar erkälten. Nein, der Sauerstoff wird ihren Körper wärmen. Seht ihr, das Eis ist geschmolzen. Damit können wir die abgegebene Hitze ableiten. Bist du sicher, dass das Kätzchen noch lebt? Natürlich. Ist ja schon gut, mein Mausekätzchen. Uns scheint das heute alles sehr einfach zu sein, aber es war revolutionär, einfach revolutionär. Lavoisier und Laplace hatten mit diesem Experiment die Wärme gemessen, die von einem Tierkörper abgegeben wurde, und wie viel Sauerstoff er verbraucht hatte. Und der berühmte englische Chemiker Mister Cavendish hat bestätigt, dass Wasser kein Element ist. Ach was! Wasser soll kein Element sein? Und das, was ist denn das, hä? Das da, Monsieur, ist eine Verbindung aus Wasserstoff und Sauerstoff. Ich glaube das nur, wenn ich es sehe. Hmhm, ich werde Ihnen beweisen, was ich da behaupte. Kommen Sie, meine Herren! Treten Sie näher, keine Angst, meine Herren. Das hier ist Sauerstoff und das Wasserstoff. Der Glasballon in der Mitte ist leer. Und jetzt aufgepasst! So. Sehen Sie meine Herren? Wir haben aus diesen beiden Gasen reines Wasser gewonnen. Hat jemand Durst? Pah! Von dem Zeug? Wollen Sie mich vergiften? Ich doch nicht! Ausgezeichnet, absolut reines Wasser. Na Leute, versteht ihr jetzt, was Lavoisier da Außergewöhnliches entdeckt hat? Was ist das da in diesem Glas? Das ist Wasser, sieht doch jedes Kind. Ja, es ist Wasser. Aber es ist auch eine Verbindung von … von ...Zwei Gasen! Aber von welchen, wisst ihr es? Aus Wasserstoff und aus ... Na? Ist kinderleicht, das weiß doch jeder! Zwei Teile Wasserstoff und ein Teil Sauerstoff. Die Formel für Wasser lautet H2O! Man muss die alten Vorstellungen fallen lassen und dem Experiment vertrauen, nur so kann man Fortschritte machen. Es gibt kein Phlogiston, die Luft besteht mindestens aus drei verschiedenen Gasen: Sauerstoff, das ist die Luft zum Leben. Stickstoff, ein Gas, das weder das Leben noch die Verbrennung unterstützt und dann Wasserstoff, ein nicht brennbares, aber ein sehr leichtes Gas. Dieser Ballon ist mit Wasserstoff gefüllt und weil Wasserstoff leichter als Luft ist, kann er einen Menschen in die Luft ziehen. Dummes Gefasel! Unsinn! Aufschneiderei! Nur die Vögel können fliegen wie die Bienen, das weiß ich! So, so? Das wissen Sie, Monsieur Monet? Wie wäre es, wenn Sie es selbst mal überprüfen? Nanu, ich…Los, beweisen Sie es ihm! Jetzt kommen Sie schon, ich gehe mit Ihnen. Wir werden denen schon zeigen, wer Recht hat! Dann werde ich mal. Ja, wir werden’s denen schon zeigen. Halten Sie dieses Seil gut fest! Hier, bitte. Ah, Hilfe, ich heb’ ab! Oh, willst du wohl hier bleiben? Hilfe, wir gehen in die Luft! Hilfe, ich will nicht in die Wolken! Ich will nach Hause! Es stimmt wirklich! Wasserstoff ist leichter als Luft! Ich falle! Ich falle wie ein dicker Stein! Nein! Lasst mich hier nicht hängen, helft mir doch! Nanu, der ruft, wo kommen Sie denn her mein Sohn? Schickt Sie der Himmel oder sind Sie der Glöckner von Notre-Dame? Aah, ich weiß es nicht! Oh, da fällt einer! Da liegt einer. Die neue Chemie muss sich mit den einfachen Stoffen vertraut machen, die es in der Natur gibt: Eisen, Schwefel, Kohlenstoff und Sauerstoff. Bravo, Monsieur Lavoisier, Ihre Theorie ist wirklich eine Revolution. Ausgezeichnet, bravo! Aber es gab noch eine andere Revolution, die Französische Revolution und der Bürger Lavoisier nahm aktiv an der teil. Wir brauchen Pulver, Bürger! Dahinten. Die Revolution braucht Reformen! Und die wichtigste ist die Revolution unseres Maß- und Gewichtssystems! Sind wir da alle einer Meinung? Zurzeit ist alles viel zu kompliziert. Das geht schon beim Gewicht los. Wir haben die Unze und zwölf Unzen ergeben das römische Pfund. Aber für ein Pariser Pfund braucht man 16 Unzen. Und was ist mit dem Pfund von Trois? Vergessen Sie die kleinen Gewichte nicht! Und die mittleren! Und die Zwischengewichte. Und die kleinen Erbsen. Hört mich erstmal an, Bürger. Wir brauchen ein metrisches System, damit die Maße miteinander harmonisieren. Das ist ein Kubikdezimeter. Ein Kubikdezimeter wiegt ein Kilogramm, das entspricht 1000 Gramm. Und damit hatten wir unser Gewichtssystem, das einfachste und logischste auf der Welt. Lavoisier hat auf den verschiedensten Gebieten gearbeitet. Ich hab’ gar nicht genug Zeit, um das alles zu erzählen. Und so werden alle Maßsysteme miteinander harmonisieren. Bürger Lavoisier, man verlangt Ihre Anwesenheit im Finanzausschuss. Die Staatslasten müssen unbedingt von allen getragen werden. Die Reichen müssen also mehr bezahlen als die Armen. Sie werden in der Nationalversammlung verlangt. Man darf die alten Menschen, die nicht mehr arbeiten können, nicht aufs Abstellgleis stellen, auf keinen Fall! Das verlangt die nationale Solidarität! Und stopp! Gut so und das nächste Mal werden wir den Verbrauch bei Belastung berechnen. 1793 wurde König Ludwig der 16. um einen Kopf kürzer gemacht, danach geriet die Revolution außer Kontrolle. Wir müssen diesen wissenschaftlichen Kram beiseite fegen! Bürger Lavoisier ist ein Volksfeind! Er hat Freunde im Ausland und er war Generalpächter! Aber Bürger Maralle, Lavoisier ist ein großer Wissenschaftler. Die Wissenschaft ist international, er arbeitet für das Wohl unseres Landes. Sieh an, sieh an, sieh einer an. Und du, wer bist du, Bürger? Auch ein Volksfeind? Also, ich ...Mit Hilfe des Sauerstoffs bekommt der menschliche Organismus Energie, die er braucht. Man müsste vor allen Dingen wissen, was für einen Stoff dieser Sauerstoff verbrennt. Ein Experiment könnte das Rätsel lösen. Und dann kam die Schreckensherrschaft. Schuldige, Verdächtige und Unschuldige wurden zu Hunderten geköpft. Sie müssen sterben, wir kennen keine Gnade! Bürger Foucier, Lavoisier kann Frankreich noch große Dienste leisten. Er darf erst hingerichtet werden, wenn er seine Arbeiten beendet hat. Aber er ist doch nicht schuldig. Er ist ein Diener unseres Volkes. Aber schuldig, schuldig ist er nicht. Die Republik braucht weder Chemiker noch Wissenschaftler! Macht doch schon, richtet ihn endlich hin! Ich hatte ein glückliches Leben, aber man wird mich um mein Schicksal nicht beneiden. Und einen guten Ruf habe ich auch, was kann ich mehr verlangen? Lavoisier. Martain, Merbeau, Polsai, Lavoisier, Devauntier, Gevaillier, ab zur Guillotine! Warum haben die das gemacht, warum nur? Wenn Menschen außer Kontrolle geraten, kennen sie keine Grenzen mehr. Beispiele dafür könnt ihr jeden Tag selbst sehen. Das muss man mit allen Kräften bekämpfen. Lavoisier hatte das gewusst, er war ein gescheiter Kerl. Er hat uns ein wertvolles Erbe hinterlassen. Denkt nur mal an die Dinge, die wir vor knapp 200 Jahren noch nicht einmal gewusst haben, und die hat Lavoisier für uns entdeckt.

13 Kommentare
  1. super video noch mehr von es waren einmal erfinder und endecker :D

    Von Nmueller1315, vor etwa einem Jahr
  2. super

    Von Deleted User 619457, vor mehr als einem Jahr
  3. hallo

    Von Elias G., vor mehr als einem Jahr
  4. ÜBERRAGEND UND SPANEND

    Von Elias G., vor fast 2 Jahren
  5. ÜBERRAGEND

    Von Kim Heilig123, vor fast 2 Jahren
  1. Noch mehr Videos ,,es war ein mal das Leben,"

    Von Elias G., vor fast 2 Jahren
  2. mega cool macht mehr solsche videos macht richtig spaß das zu kucken ich habe euch alle sterne gegeben
    Von Ondakoze, vor 2 Monaten

    kucken dein ernst es heißt gucken

    Von Leif H., vor fast 2 Jahren
  3. Gutes Video

    Von Igriehl, vor etwa 2 Jahren
  4. ich finde es war einmal forscher und erfinder sehr sehr gut ich gucke es immer gerne

    Von Nicolai O., vor etwa 2 Jahren
  5. Sehr Gut

    Von Igriehl, vor etwa 2 Jahren
  6. mega cool macht mehr solsche videos macht richtig spaß das zu kucken ich habe euch alle sterne gegeben

    Von Ondakoze, vor etwa 2 Jahren
  7. mega cool macht mehr solsche videos macht richtig spaß das zu kucken ich habe euch alle sterne gegeben

    Von Ondakoze, vor etwa 2 Jahren
  8. Cool

    Von Johannes A., vor mehr als 2 Jahren
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