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Kalkstein, Branntkalk und Löschkalk

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André Otto
Kalkstein, Branntkalk und Löschkalk
lernst du in der 9. Klasse - 10. Klasse

Beschreibung Kalkstein, Branntkalk und Löschkalk

In diesem Video wird dir in aller Kürze der industrielle Kalkkreislauf beschrieben und erklärt. Beginnen tut das Video bei der Quelle, dem Naturkalkstein, welcher abgebaut wird und durch Erhitzen zu Branntkalk umgewandelt wird. Danach kann der Branntkalk in Mörtel oder Zement genutzt werden, um in Verbindung mit Wasser zum Löschkalk zu werden. Dieser wird im Bau verarbeitet und reagiert mit dem Kohlenstoffdioxid aus der Atmosphäre. Am Ende liegt wieder Kalkstein vor. Schau es dir an.

Transkript Kalkstein, Branntkalk und Löschkalk

Hallo liebe Freundinnen und Freunde der Chemie. Herzlich Willkommen zu diesem Video, zweite Hauptgruppe, Erdalkalimetalle, Teil sechs. Es geht hier um Kalkstein, Branntkalk und Löschkalk. Beginnen wir mit dem ersten wichtigen Prozess, dem Kalkbrennen. Was bedeutet Kalkbrennen? Kalkbrennen bedeutet das Erhitzen von Calciumcarbonat, von Kalkstein, was bereits bei 700, 800 Grad Celsius einsetzt, aber in der Technik bei etwa 1000 Grad Celsius gefahren wird. Bei dieser Reaktion entstehen Calciumoxid, CaO, und Kohlenstoffdioxid, CO2. Wir haben beim Kalkbrennen aus Kalkstein, Calciumcarbonat, Branntkalk, CaO, Calciumoxid hergestellt. Branntkalk, CaO, wird nun weiterverarbeitet. Der zweite Teil unserer Prozesskette ist die Löschkalkherstellung. Bei der Löschkalkherstellung wird in Wasser Calciumoxid eingerührt. Bei dieser Reaktion wird es sehr heiß. Es entsteht Calciumhydroxid, Ca(OH)2, Löschkalk. Löschkalk findet in der Bauindustrie eine breite Anwendung bei der Herstellung von Mörtel. Im Mörtel findet ein besonderer Prozess statt, der als Abbinden bezeichnet wird. Das ist die dritte Stufe unserer Reaktionskette. Nachdem das Haus gebaut wurde, findet dieser Abbindungsprozess statt. Dabei reagiert Calciumhydroxid, der Löschkalk, Ca(OH)2, mit dem Kohlenstoffdioxid, CO2, der Luft. Im Ergebnis dieser Reaktion entsteht Calciumcarbonat, CaCO3, und das ist genau wieder der Kalkstein, mit dem wir unsere kleine Reaktionskette begonnen haben. Kalkstein selbst ist wasserunlöslich, als Zweitprodukt bei dieser Reaktion allerdings entsteht Wasser. Daher ist es auch verständlich, warum in neugebauten Häusern nicht sofort tapeziert werden sollte. Na klar, das ganze Zeug fällt runter und die Arbeit warum umsonst. Aus Calciumcarbonat, Kalkstein, CaCO3, hat sich wieder Calciumcarbonat, Kalkstein gebildet. Das war's für heute. Ich wünsche euch alles Gute und viel Erfolg. Tschüss!

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