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Identifikation von Bronsted-Säuren und Basen 11:16 min

5 Kommentare
  1. 001

    Brönsted - Basen:
    Sowohl HCl als auch NH3 können als BB fungieren. HCl ist schwach, NH3 stark. Das Ammonium - Ion NH4+ ist stabiler als protonierter Chlorwasserstoff H-Cl+-H. Im NH4+ (Tetraederstruktur) sind die Bindungselektronenpaare durch die tetraedrische Anordnung maximal möglich entfernt. Im protonierten HCl bilden die zwei Bindungselektronenpaare und die beiden nichtbindenden Elektronenpaare eine tetraederähnliche Anordnung, in der die Elektronen näher aneineinander angeordnet sind. Daher ist H-Cl+-H weniger stabil als NH4+und somit ist NH3 eine stärkere BB als HCl.
    Brönsted - Säuren:
    HCl ist eine iel stärkere BS als NH3. Das ergibt sich aus den korrespondierenden BB. Das Chlorid - Ion ist relativ groß, die negative Ladung wird über seine Oberfläche gut delokalisiert. Damit ist es sehr stabil, seine Entstehung weird favorisiert und HCl ist daher eine starke BS.
    Die zu NH3 korrespondierende BB, das Amidion NH2- kann die negative Ladung nicht delokalisieren. Beim Stickstoff - Atom ist die 2. Schale die Äußere im Gegensatz zum Chlor - Atom (3. Schale). Im NH2- sind viele Elektronen auf engem Raum in der Außenschale angeordent. Das ist energetisch ungünstig. Daher ist NH2- relativ instabil, seine Bildung aus NH3 ist erschwert. Damit ist NH3 eine sehr schwache BS.
    Alles Gute und viel Erfolg

    Von André Otto, vor etwa 2 Monaten
  2. Default

    Warum fungiert bei der Reaktion von Ammoniak und Chlorwasserstoff Ammoniak als Base und nicht als Säure beide haben sowohl ein freies Elektronenpaar, welches ein H+ ion aufnehmen könnte als auch ein H, dass sich als H+ abspalten könnte 🤔

    Von Neele 4, vor etwa 2 Monaten
  3. 7 img 1864

    super erklärt

    Von Li Don De M., vor mehr als 3 Jahren
  4. 001

    Um Brönsted-Säure zu sein ist das Vorhandensein von Wasserstoff-Atomen im Molekül eine NOTWENDIGE Voraussetung.
    Das allein aber reicht nicht. Es müssen Bedingungen vorliegen, damit diese Wasserstoff-Atome in wässriger Lösung das Molekül als Protonen (Wasserstoff-Ionen) H+ verlassen können.
    Das Essigsäure-Molekül hat zwei Arten von Wasserstoff-Atomen:
    1) Das Atom H der Carboxy-Gruppe -C(=O)-OH. Die Sauerstoff-Atome machen die Gruppe sauer, denn sie ziehen fleißig Elektronen. Dadurch kann das Wasserstoff-Teilchen in Form des Wasserstoff-Ions (Protons) H+ leichter abgespalten werden.
    2) Von der Methyl-Gruppe CH3- werden (fast) keine Elektronen abgezogen. Die Wasserstoffteilchen können sich somit NICHT als Protonen H+ ablösen.

    Also lautet die Reaktionsgleichung tatsächlich:
    CH3COOH ---> (eigentlich Doppelpfeil) H+ + CH3COO-

    Zwei Bemerkungen:
    1) Deine hypothetische Reaktion müsste
    CH3COOH ---> (eigentlich Doppelpfeil) 4H+ + CCOO 4-
    lauten.
    2) Unter geeigneten Bedingungen in der Gasphase kann man sogar die Moleküle NH3 oder CH4 deprotonieren.
    Aber das ist ein anderes Thema.
    Alles Gute

    Von André Otto, vor mehr als 4 Jahren
  5. Default

    guten abend
    bei 4:47 wird die essigsäure folgendermassen disoziiert: CH3COOH -> H+ CH3COO-

    warum heisst es nicht so: 4H+CCOO- ??? (in der gleichung sind 4 wasserstoff-ionen enthalten)

    Von Fabri, vor mehr als 4 Jahren