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Nahrungsergänzungsstoffe – Bestandteile der Nahrung

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Team Digital
Nahrungsergänzungsstoffe – Bestandteile der Nahrung
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Grundlagen zum Thema Nahrungsergänzungsstoffe – Bestandteile der Nahrung

Nahrungsergänzungsstoffe – Biologie

Wusstest du schon, dass unser Körper ununterbrochen arbeitet, selbst wenn wir uns nicht bewegen? Organe, wie zum Beispiel das Gehirn oder Herz, brauchen dafür Energie, die wir über die Nahrung aufnehmen. Wahrscheinlich kennst du schon die wichtigsten Energielieferanten, zu denen Fette, Kohlenhydrate und Eiweiße zählen. Allerdings reichen diese drei Stoffe nicht aus, um unseren Körper umfassend mit Nährstoffen zu versorgen.
In diesem Text gehen wir näher auf die Nahrungsergänzungsstoffe ein. Dir wird auf einfache Weise erklärt, was Ergänzungsstoffe sind, welche Ergänzungsstoffe es gibt und was Ergänzungsstoffe von Nährstoffen unterscheidet.

Nährstoffe und Nahrungsergänzungsstoffe – Definition

Eine kurze Wiederholung: Nährstoffe haben die Funktion, den Körper mit Energie zu versorgen. Die drei Nährstoffe Fette, Kohlenhydrate und Eiweiße gehören zu der Gruppe der Makronährstoffe und stellen die wichtigsten Energielieferanten unseres Körpers dar. Nahrungsergänzungsstoffe lassen sich ebenfalls in drei Gruppen einteilen. Man unterscheidet zwischen Vitaminen, Ballaststoffen und Mineralstoffen. Da diese in geringeren Mengen in den Lebensmitteln enthalten sind, bezeichnet man sie auch als Mikronährstoffe. Sie sind wichtig für unsere Körperfunktionen. Daher schauen wir uns die Nahrungsergänzungsstoffe in den folgenden Abschnitten einmal genauer an.

Vitamine und Vitaminmangel

Es gibt insgesamt 13 verschiedene Vitamine im menschlichen Körper, wie zum Beispiel Vitamin C, Vitamin D, Vitamin A, Vitamin B1, Vitamin B12 und Folsäure. Die Wirkung von Vitaminen ist sehr unterschiedlich und sie erfüllen verschiedene Aufgaben. Sie sind besonders wichtig für das Nervensystem, die Gesunderhaltung von Haut und Schleimhäuten sowie die Bildung unserer Blutzellen und die Stärkung des Immunsystems. Allerdings kann unser Körper nur zum Teil Vitamine selbst herstellen, weshalb wir Menschen darauf angewiesen sind, den größten Teil an Vitaminen über unsere Nahrung aufzunehmen. Obst und Gemüse stellen die Hauptlieferanten von Vitaminen dar, jedoch können auch in Hülsenfrüchten, Milchprodukten, Fleisch und Fisch jede Menge Vitamine stecken. Durch einen Vitaminmangel können Krankheiten ausgelöst werden. Drei davon erklären wir in den folgenden Abschnitten.

Skorbut

Wusstest du schon, dass Vitamin C nicht nur die Abwehrkräfte, sondern auch die Knochen und das Bindegewebe stärkt? Skorbut ist eine Krankheit, unter der früher viele Seefahrer litten. Die Folgen von Skorbut sind Mattheit, Zahnfleischbluten und Zahnausfall. Als verstanden wurde, dass diese Krankheit durch einen Mangel an Vitamin C zustande kommt, nahmen die Seefahrer auf ihren Reisen Zitronen und Sauerkraut mit, um gegen Skorbut gewappnet zu sein.

Rachitis

Bei der Rachitis handelt es sich um eine Krankheit, die ebenfalls aufgrund eines Vitaminmangels entsteht. Hierbei handelt es sich um fehlendes Vitamin D, das bei Heranwachsenden zu schweren Skelettmissbildungen führt. Vitamin D ist also wichtig für das Zahnwachstum und die Knochenbildung. Du findest es in Obst, Gemüse und Milchprodukten. Unser Körper kann Vitamin D auch selbst herstellen. Die Bedingung dafür ist ausreichend Tageslicht. Besonders in den Herbst- und Wintermonaten kommt es bei einigen Menschen zu Vitamin-D-Mangelerscheinungen. Dies ist der Grund dafür, dass viele auf Vitamintabletten beziehungsweise Vitaminpräparate zurückgreifen.

Beriberi

Liegt im Körper eines Menschen zu wenig Vitamin B1 vor, dann kann dies zu einer Krankheit führen, die Beriberi genannt wird. Beriberi verursacht Krämpfe und Lähmungen und kann sogar das Herz und Gehirn schädigen. Man sollte stets darauf achten, genügend Vitamin B1 zu sich zu nehmen, damit das Nervensystem intakt bleibt. Vitamin B1 kommt vor allem in der Schale von Reis und Milchprodukten sowie in Vollkornprodukten und einigen Hülsenfrüchten, wie zum Beispiel Erbsen, vor.

Ballaststoffe

Die Ballaststoffe sind eine weitere Gruppe von Ergänzungsstoffen, die eine große Bedeutung für die Verdauung bei Menschen haben, denn Ballaststoffe sind unverdauliche Stoffe. Sie quellen im Magen und Darm auf und führen dazu, dass der Verdauungstrakt aktiver arbeitet. Du findest Ballaststoffe in Vollkornprodukten sowie in Obst und Gemüse. Ein Mangel an Ballaststoffen macht sich durch Verdauungsprobleme und Darmträgheit bemerkbar.

Mineralstoffe

Die Mineralstoffe sind die dritte wichtige Gruppe unter den Ergänzungsstoffen, die durch eine gesunde Ernährung mit den richtigen Lebensmitteln abgedeckt wird.

Definition von Mineralstoffen

Mineralstoffe werden auch Nährsalze genannt und in gelöster Form über die Nahrung aufgenommen. Beispiele für wichtige Mineralstoffe sind Calcium, Eisen, Magnesium, Iod und Fluor.

Beispiele für Mineralstoffe

Wusstest du schon, dass jeder einzelne Mineralstoff wichtige Aufgaben in unserem Körper hat?
Calcium steckt zum Beispiel in Milchprodukten und ist sehr wichtig für den Aufbau von Knochen und Zahnschmelz. Ein Mangel an Calcium kann deshalb zu brüchigen Knochen führen.
Eisen ist dagegen unerlässlich für die Bildung des roten Blutfarbstoffs Hämoglobin. Wenn man oft müde ist und Schwierigkeiten hat, sich zu konzentrieren, dann wäre es möglich, dass ein Eisenmangel vorliegt. Eisen befindet sich vor allem in Fisch und Fleisch, aber auch in vegetarischen Lebensmitteln wie Soja.
Iod spielt bei der Bildung von Schilddrüsenhormonen eine wichtige Rolle. Diese sind wichtig für den Wachstumsprozess. Ein Kropf unterhalb des Kehlkopfs ist eine Vergrößerung der Schilddrüse und ein Anzeichen für einen Iodmangel. Lebensmittel wie zum Beispiel Soja, Käse und Nüsse sind wahre Mineralstoffbomben.

Nährstoffe und Nahrungsergänzungsstoffe

Zum Schluss noch ein letzter Ratschlag: Achte auch darauf, ausreichend Wasser zu trinken. Über den Tag hinweg verliert der Mensch durch das Schwitzen und Ausscheiden fast 2,5 Liter Wasser. Zudem enthält es ebenfalls wichtige Mineralstoffe wie Magnesium und Calcium.

Was sind Nahrungsergänzungsprodukte?

Nahrungsergänzungsstoffe sind nicht zu verwechseln mit Nahrungsergänzungsprodukten oder Nahrungsergänzungsmitteln, da diese in konzentrierter Form verabreicht werden. Es gibt sie als Tabletten, Säfte oder Kapseln. Bei einer ausgewogenen Ernährung benötigt man diese allerdings meistens nicht. Wenn ein Mangel vorliegt, sollten diese nur unter ärztlicher Aufsicht eingenommen werden.

Wenn du mehr über eine gesunde Ernährung erfahren möchtest, kannst du dir auch das Video Wie ernähre ich mich gesund? anschauen.

Nahrungsergänzungsstoffe – Zusammenfassung

Neben den Nährstoffen Kohlenhydrate, Fette und Eiweiße benötigt der Mensch auch ausreichend Nahrungsergänzungsstoffe, damit der Körper vollständig funktioniert. Fassen wir die wichtigsten Ergänzungsstoffe, ihre Funktionen und ihr Vorkommen noch einmal in einer Tabelle zusammen:

Nahrungsergänzungsstoff Funktion Lebensmittel
Vitamine wichtig für das Nervensystem, für gesunde Haut und Schleimhäute, Bildung von Blutzellen und einem starken Immunsystem Obst, Gemüse, Hülsenfrüchte, Milchprodukte, Fleisch, Fisch
Ballaststoffe Sie fördern die Aktivität des Verdauungstrakts. Vollkornprodukte, Obst und Gemüse
Mineralstoffe verschiedene Funktionen (z. B. Calcium für den Knochenaufbau, Eisen für die Bildung von Hämoglobin) Soja, Käse, Nüsse, Fisch, Fleisch, Salz

Nun hast du also einen Überblick über alle Nahrungsergänzungsstoffe erhalten und weißt, was Nahrungsergänzungsstoffe sind, wozu der Körper sie benötigt und in welchen Lebensmitteln diese vorkommen. Damit ist der nächste Unterricht zum Thema Nahrungsergänzungsstoffe kein Problem für dich.

Auch zum Thema Nahrungsergänzungsstoffe in der Biologie haben wir einige interaktive Übungen und Arbeitsblätter erstellt. Du kannst dein neu gewonnenes Wissen also direkt testen. Viel Spaß!

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Vorschaubild einer Übung

Transkript Nahrungsergänzungsstoffe – Bestandteile der Nahrung

Rund zehn Prozent der Menschen in Deutschland haben schon 2018 jeweils bis zu fünfzig Euro im Jahr für Nahrungsergänzungsstoffe ausgegeben – die Zahl ist jährlich gestiegen. 2021 wurden deutschlandweit etwa 2,69 Milliarden Euro mit Nahrungsergänzungsstoffen umgesetzt. WAS FÜR EIN HEILIGES ZEUG IST DAS? Schauen wir mal, ob wir sparen können oder den Kauf ebenfalls nötig haben. In diesem Video betrachten wir "Nahrungsergänzungsstoffe als Bestandteile der Nahrung". Ok ok, fangen wir mal mit den Basics an: Unser Körper braucht ständig Energie. Selbst im Schaf müssen unsere Organfunktionen aufrechterhalten werden und so müssen wir über den Tag stets genug Nahrung zu uns nehmen – denn da kommt die Energie her. Was sind die Bestandteile der Nahrung eigentlich genau? Die sogenannten MAKROnährstoffe liefern uns Energie. Das sind Kohlenhydrate, Fette und Proteine. Kohlenhydrate und Fette sind unsere Haupt-Energielieferanten. Proteine dienen vor allem als Baustoffe für unsere Zellen und Gewebe, doch wenn ein Mangel an Kohlenhydraten und Fetten herrscht, sind auch Proteine eine Energiequelle für uns – ihr Abbau dauert bloß etwas länger. Oft unterschätzt werden die MIKROnährstoffe. Das sind Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe. Sie liefern uns zwar keine Energie, doch sind sie für den Erhalt zahlreicher Körperfunktionen – zum Beispiel ein funktionierendes Immunsystem – mitverantwortlich. Auch sie werden mit der Nahrung aufgenommen und sind überlebenswichtig für uns. Manchmal herrscht, aufgrund unterschiedlichster Ursachen, ein Mangel an bestimmten Mikronährstoffen, dann kann ein Nahrungsergänzungsmittel zum Beispiel aus der Apotheke helfen. Doch können wir nicht auch schon einiges mit der Ernährung in den Griff bekommen? Schauen wir mal. Wir halten zunächst fest: Nahrungsergänzungsstoffe bezeichnen in diesem Kontext die Mikronährstoffe, die unsere Nahrung um die energieliefernden Makronährstoffe ergänzen. Betrachten wir zuerst die Vitamine. Es gibt dreizehn verschiedene davon. Beispiele sind Vitamin A, B-1, B-12, C, D und Folsäure, auch bekannt als B-9. Die meisten Vitamine können nicht selbst hergestellt werden und müssen mit der Nahrung aufgenommen werden. Sie haben ganz verschiedene Aufgaben – so sind sie zum Beispiel unerlässlich für das Nervensystem, halten Haut und Schleimhäute gesund, sind an der Blutzellenbildung beteiligt sowie an einer normalen Funktion des Immunsystems. Hauptlieferanten von Vitaminen sind Obst und Gemüse. Aber auch in Hülsenfrüchten, Milchprodukten, Fleisch und Fisch stecken teilweise viele Vitamine. Reich an Vitamin C sind beispielsweise Äpfel, Zitrusfrüchte oder Sauerkraut. Vitamin D ist übrigens eine Ausnahme und kann vom Körper selbst hergestellt werden, wenn er der Sonne genügend ausgesetzt ist. Kommen wir zu den Mineralstoffen. Mineralstoffe werden auch MINERALSALZE genannt. Sie werden in gelöster Form mit der Nahrung aufgenommen. Zu den wichtigsten Mineralstoffen gehören zum Beispiel Eisen, Calcium, Magnesium, Iod und Fluor. Hier sind die chemischen Symbole dargestellt. Calcium ist beispielsweise für den Aufbau von unseren Knochen und Zähnen unerlässlich. Besonders calciumreich sind Milchprodukte und grünes Gemüse wie beispielsweise Brokkoli. In Fleisch und Fisch steckt jeweils relativ viel Eisen. Aber auch in roter Beete und frischen Kräutern wie Petersilie. Eisen brauchen wir zur Bildung des roten Blutfarbstoffes. Worin steckt eigentlich Jod? Neben jodhaltigem Salz ist Fisch ein guter Jodlieferant. Und erneut ist auch grünes Gemüse mit im Rennen. Einige Nüsse liefern neben wertvollem Fett ebenfalls Jod. Jod ist zur Bildung der Schilddrüsenhormone wichtig. Diese steuern unter anderem unser Wachstum. Auch Ballaststoffe können Nahrungsergänzungsstoffe sein. Das sind meist unverdauliche Kohlenhydrate, die im Magen-Darm-Trakt aufquellen und vor allem den Darm damit zu verstärkter Tätigkeit anregen. Damit sichern sie uns eine gute Verdauung und Ausscheidung. Ballaststoffe stecken besonders in Vollkornprodukten sowie in Gemüse und Obst. Soweit so gut. Was passiert eigentlich, wenn wir einen Mangel an Mikronährstoffen haben? Da Vitamin C die Abwehrkräfte sowie Knochen und Bindegewebe stärkt, kann ein Mangel an Vitamin C zu Mattheit, Abgeschlagenheit, Zahnfleischbluten oder sogar Zahnausfall führen. Die Krankheit, die hinter diesen Symptomen steckt, nennt sich "SKORBUT". Viele Seefahrer litten früher darunter, bis sie sich irgendwann ausreichend Zitronen und Sauerkraut mit auf ihre langen Reisen nahmen. Eine andere Mangelerscheinung ist die "RACHITIS", verursacht durch Vitamin D-Mangel. Sie führt bei Heranwachsenden zu Skelett-Missbildungen, da Vitamin D so wichtig für unsere Knochenbildung und unser Zahnwachstum ist. Da Vitamin D bei Sonnenexposition vom Körper selbst gebildet werden kann, wird empfohlen, täglich einige Zeit draußen im Tageslicht zu verbringen. Ein Mangel an Mineralstoffen wie Calcium kann ebenfalls zu brüchigen Knochen oder Nägeln führen, ein Mangel an Eisen unter Umständen zu Müdigkeit und Konzentrationsstörungen. Eine Mangelerscheinung in Folge von Jodmangel kann der sogenannte Kropf sein, eine Vergrößerung der Schilddrüse. Essen wir zu wenig Ballaststoffe, können wir Verdauungsprobleme bekommen. ÖÄÄHRG. Jetzt reicht's! Muss ich jetzt also Ergänzungsstoffe kaufen oder nicht? Grundsätzlich kann diese Entscheidung nur eine Ärztin oder ein Arzt treffen. Fühlst du dich zum Beispiel ständig müde und erschöpft, könnte ein Vitamin D- oder Eisenmangel dahinter stecken und es empfiehlt sich, ein Blutbild erstellen zu lassen. Der Verkauf von Nahrungsergänzungsmitteln ist eine riesen Industrie. In der Werbung werden mit dem Kauf tolle Effekte versprochen. Die meisten Stoffe kannst du jedoch ohne große Mühe in ausreichender Menge mit der Nahrung aufnehmen. Hier empfiehlt sich besonders ausgewogen zu essen. Es sollten stets viel Gemüse und Obst, frische Kräuter und Vollkornprodukte mit auf dem Speiseplan stehen. Okidoki, fassen wir zusammen. Neben den energieliefernden Makronährstoffen ergänzen Mikronährstoffe, auch als Nahrungsergänzungsmittel verfügbar, unsere Nahrung. Dazu zählen Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe. Sie sorgen für den Erhalt unserer Körperfunktionen und ein Mangel an einzelnen Mikronährstoffen kann verheerende Auswirkungen haben. Darum sollten wir stets ausgewogen essen. Aber keine Sorge: die Lebensmittelvielfalt bei uns ist riesig und wir sind in der Regel gut versorgt. Wenn du keine Mangelerscheinungen hast, kannst du bestimmt ordentlich Geld sparen.

2 Kommentare
2 Kommentare
  1. Hallo Fabian,
    vielen Dank für deinen Kommentar. Das Bild wird tatsächlich kurz grün und ist beabsichtigt, da es als Blende dient, um den Übergang vom Erklärungsabschnitt zur Zusammenfassung zu kennzeichnen. Das grüne Bild sollte jedoch nur sehr kurz sichtbar sein.
    Liebe Grüße aus der Redaktion

    Von Tatjana Elbing, vor 6 Monaten
  2. :-) Gut

    Von Maxim, vor 11 Monaten

Nahrungsergänzungsstoffe – Bestandteile der Nahrung Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Nahrungsergänzungsstoffe – Bestandteile der Nahrung kannst du es wiederholen und üben.
  • Bestimme die Bestandteile der Nahrung.

    Tipps

    Es gibt zwei richtige Antworten.

    Makronährstoffe werden über die Nahrung aufgenommen.

    Lösung

    Unser Körper braucht ständig Energie, selbst im Schlaf müssen unsere Organfunktionen aufrechterhalten werden. Und so müssen wir über den Tag stets genug Nahrung zu uns nehmen, denn da kommt die Energie her.

    Die Bestandteile unserer Nahrung lassen sich in Makronährstoffe und Mikronährstoffe einteilen:

    • Makronährstoffe sind beispielsweise Kohlenhydrate, Fette und Proteine.
    • Mikronährstoffe sind Wasser, Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe.

    Wie der Name „Nahrungsbestandteile“ schon sagt, werden diese Nährstoffe durch die Nahrung aufgenommen. Es ist wichtig, ausgewogen zu essen, da verschiedene Lebensmittel auch verschiedene Nährstoffe enthalten. Es sollten stets viel Gemüse und Obst, frische Kräuter und Vollkornprodukte mit auf dem Speiseplan stehen.

  • Ordne die Bestandteile unserer Nahrung ein.

    Tipps

    Mikronährstoffe sind Nahrungsergänzungsstoffe, weil sie die Makronährstoffe unserer Nahrung ergänzen.

    Vitamine sind an einer normalen Funktion des Immunsystems beteiligt.

    Kohlenhydrate und Fette sind unsere Hauptenergielieferanten.

    Lösung

    Die Bestandteile unserer Nahrung lassen sich in Makronährstoffe und Mikronährstoffe einteilen.
    Mikronährstoffe, auch als Nahrungsergänzungsmittel verfügbar, ergänzen unsere Nahrung.


    Die sogenannten Makronährstoffe liefern uns Energie:

    • Kohlenhydrate und Fette sind unsere Hauptenergielieferanten.
    • Proteine dienen vor allem als Baustoffe für Zellen und Gewebe.

    $\Rightarrow$ Wenn ein Mangel an Kohlenhydraten und Fetten herrscht, dann sind auch Proteine eine Energiequelle für uns – ihr Abbau dauert bloß etwas länger.


    Mikronährstoffe liefern uns zwar keine Energie, doch sie sind mitverantwortlich für den Erhalt zahlreicher Körperfunktionen und überlebenswichtig für uns:

    • Vitamine haben ganz verschiedene Aufgaben. Sie sind unerlässlich für das Nervensystem, die Blutzellenbildung sowie die Funktion des Immunsystems.
    • Zu den Mineralstoffen gehören zum Beispiel Calcium und Eisen. Calcium ist für den Aufbau von unseren Knochen und Zähnen erforderlich.
    • Auch Ballaststoffe können Nahrungsergänzungsstoffe sein. Das sind meist unverdauliche Kohlenhydrate, die im Magen-Darm-Trakt aufquellen und vor allem den Darm damit zu verstärkter Tätigkeit anregen.

  • Definiere die Funktionen der Mineralstoffe.

    Tipps

    Ein Mangel an Kalzium kann zu brüchigen Knochen führen.

    Ein Mangel an Jod kann eine Vergrößerung der Schilddrüse zur Folge haben.

    Alle benötigten Mineralstoffe sind in unseren Lebensmitteln enthalten.

    Lösung

    Mikronährstoffe liefern uns zwar keine Energie, doch sie sind mitverantwortlich für den Erhalt zahlreicher Körperfunktionen und überlebenswichtig für uns. Wir teilen sie ein in:

    • Vitamine,
    • Mineralstoffe und
    • Ballaststoffe.

    Mineralstoffe werden auch Mineralsalze genannt. Sie werden normalerweise in gelöster Form mit der Nahrung aufgenommen.
    Zu den wichtigsten Mineralstoffen gehören Eisen, Calcium, Magnesium, Iod und Fluor.

    Calcium ist beispielsweise für den Aufbau von Knochen und Zähnen unerlässlich. Besonders kalziumreich sind Milchprodukte und grünes Gemüse wie beispielsweise Brokkoli.

    Eisen brauchen wir zur Bildung des roten Blutfarbstoffes. In Fleisch und Fisch steckt jeweils relativ viel Eisen, aber auch in roter Beete und frischen Kräutern wie Petersilie.

    Iod ist zur Bildung der Schilddrüsenhormone wichtig. Diese steuern unter anderem unser Wachstum. Neben jodhaltigem Salz sind Fisch sowie grünes Gemüse ein guter Jodlieferant.

  • Stelle die Folgen von Mangelerscheinungen dar.

    Tipps

    Ballaststoffe regen die Darmtätigkeit an.

    Jod ist zur Bildung der Schilddrüsenhormone wichtig.

    Lösung

    Neben den energieliefernden Makronährstoffen braucht unser Körper Mikronährstoffe, die die Makronährstoffe ergänzen. Doch nicht wenige Menschen leiden unter Mangelerscheinungen, da sie sich zum Beispiel nicht ausgewogen ernähren.

    Ein Mangel an einzelnen Mikronährstoffen kann verheerende Auswirkungen haben:

    • Da Vitamin C die Abwehrkräfte sowie Knochen und Bindegewebe stärkt, kann ein Vitamin-C-Mangel zu Mattheit, Abgeschlagenheit, Zahnfleischbluten oder sogar Zahnausfall führen.
    • Ein Vitamin-D-Mangel hat bei Heranwachsenden Missbildungen des Skeletts zur Folge, da Vitamin D so wichtig für unsere Knochenbildung und unser Zahnwachstum ist.
    • Ein Mangel an Kalzium kann ebenfalls zu brüchigen Knochen oder Nägeln führen, da Kalzium für den Aufbau unserer Knochen und Zähne erforderlich ist.
    • Viele Menschen leiden an Eisenmangel. Das zeigt sich vor allem durch Müdigkeit und Konzentrationsstörungen.
    • Jodmangel kann zu einem sogenannten Kropf führen. Das ist eine Vergrößerung der Schilddrüse.
    • Ballaststoffe regen die Darmtätigkeit an. Essen wir zu wenig Ballaststoffe, haben wir einen Mangel an Ballaststoffen. Die Folge könnten Verdauungsprobleme sein.

  • Gib die entsprechenden Mikronährstoffe an, die zu den Bildern passen.

    Tipps

    Zitrusfrüchte sind reich an Vitamin C.

    Ballaststoffe stecken besonders in Vollkornprodukten.

    Lösung

    Mikronährstoffe liefern uns zwar keine Energie wie die Makronährstoffe, doch sie sind mitverantwortlich für den Erhalt zahlreicher Körperfunktionen und überlebenswichtig für uns:


    • Vitamin D ist sehr bedeutsam für unsere Knochenbildung und unser Zahnwachstum. Das Vitamin kann vom Körper selbst hergestellt werden, wenn er der Sonne genügend ausgesetzt ist. Deshalb wird empfohlen, täglich einige Zeit draußen im Tageslicht zu verbringen.
    • Vitamin C stärkt die Abwehrkräfte sowie Knochen und Bindegewebe. Reich an Vitamin C sind vor allem Äpfel, Zitrusfrüchte, zum Beispiel Orangen und Zitronen, sowie Sauerkraut.
    • Calcium ist beispielsweise für den Aufbau unserer Knochen und Zähne unerlässlich. Besonders kalziumreich sind Milchprodukte und grünes Gemüse, beispielsweise Brokkoli.
    • Ballaststoffe sind wichtig für die Verdauung. Sie stecken vor allem in Vollkornprodukten sowie in Gemüse und Obst. Sie sind notwendig für die Verdauung.
  • Zeige auf, was Adrian bei ständiger Müdigkeit und Konzentrationsstörungen tun könnte.

    Tipps

    Ballaststoffe regen die Darmtätigkeit an.

    Es gibt zwei richtige Antworten.

    Lösung

    Neben den energieliefernden Makronährstoffen braucht unser Körper Mikronährstoffe, die die Makronährstoffe ergänzen. Doch nicht wenige Menschen leider unter Mangelerscheinungen, da sie sich zum Beispiel nicht ausgewogen ernähren.

    Um den Ursachen seiner Müdigkeit und Konzentrationsstörungen auf die Spur zu kommen, sollte Adrian Folgendes machen:

    • Es könnte sein, dass Adrian einen Mangel an Eisen hat. Er sollte in nächster Zeit vermehrt Fleisch, Fisch sowie rote Beete essen.
    • Es wäre sicherlich gut, wenn Adrian zum Arzt beziehungsweise zur Ärztin geht und ein Blutbild erstellen lässt. Anhand des Blutbildes ließe sich erkennen, ob er eine Mangelerscheinung hat und könnte entsprechend handeln, beispielsweise bestimmte Lebensmittel verstärkt essen oder Nahrungsergänzungsstoffe einnehmen.

    $\Rightarrow$ Prinzipiell sollte Adrian sich jedoch fragen, ob sein Körper ausreichend Schlaf und Ruhe bekommt. Auch mehr Bewegung kann zur Verbesserung der Konzentration führen. Was die Ernährung angeht, ist es immer wichtig, sich ausgewogen zu ernähren. Das bedeutet, viel Wasser trinken sowie Gemüse, Obst und Ballaststoffe (zum Beispiel Vollkornbrot) in die Mahlzeiten integrieren.