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Team Digital
Nährstoffe – Bestandteile der Nahrung
lernst du in der 7. Klasse - 8. Klasse

Grundlagen zum Thema Nährstoffe – Bestandteile der Nahrung

Bestandteile der Nahrung – Biologie

Hast du dich schon einmal gefragt, warum es im Supermarkt so viele verschiedene Lebensmittel gibt? Oder warum du nicht jeden Tag nur dein Lieblingsessen essen solltest und warum das Essensangebot in der Schulkantine jeden Tag wechselt? Das liegt daran, dass unsere Mahlzeiten möglichst ausgewogen sein sollten. Das heißt, die verschiedenen Bestandteile der Nahrung sollten in ausreichenden Mengen aufgenommen werden. Doch welche Nahrungsbestandteile gibt es überhaupt und was sind die sechs Nährstoffgruppen, die wir regelmäßig zu uns nehmen sollten? Welche Funktionen haben die einzelnen Nährstoffe in unserem Körper? All diese Fragen werden dir in diesem Text beantwortet.

Nahrungsbestandteile – Definition

Auf die Frage „Was sind Nahrungsbestandteile?“ gibt es in der Biologie folgende Antwort: Unter Nahrungsbestandteilen bzw. Nährstoffgruppen versteht man Kohlenhydrate, Eiweiße (auch Proteine genannt) und Fette, aus denen der Körper Energie gewinnt. Sie kommen in großen Mengen in Lebensmitteln vor. Man nennt diese Nährstoffe daher auch Makronährstoffe, abgeleitet vom griechischen Wort makro, was so viel wie groß bedeutet.

Weitere Nahrungsbestandteile sind Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe. Vitamine und Mineralstoffe sind Mikronährstoffe. Mikro kommt ebenfalls aus dem Griechischen und bedeutet so viel wie klein – sie kommen also nur in geringen Mengen in Lebensmitteln vor. Trotzdem haben auch diese Nahrungsbestandteile sehr wichtige Funktionen in deinem Körper.
Im Folgenden wollen wir klären, in welchen Lebensmitteln die genannten Nährstoffe enthalten sind.

Welche Lebensmittel enthalten Kohlenhydrate?

Kohlenhydratreiche Nahrung enthält meistens viel Stärke oder Zucker. Dazu zählen vor allem Lebensmittel, die aus Getreide hergestellt werden wie Brot oder Nudeln. Auch Kartoffeln enthalten viel Stärke und sind damit reich an Kohlenhydraten. Auch Kuchen, Süßigkeiten und Limonade enthalten viel Zucker und gehören damit zu den kohlenhydratreichen Lebensmitteln.

Kohlenhydrate werden im Zuge der Verdauung in ihre kleinsten Bestandteile – die Einfachzucker, auch Monosaccharide – zerlegt. Anschließend wandelt der Körper diese nach der Aufnahme durch die Darmzellen (Resorption) hauptsächlich in Energie um. Diese benötigt der Körper für körperliche Anstrengungen wie Sport oder geistige Anstrengungen wie Lernen oder das Erledigen von Hausaufgaben. Traubenzucker (Glucose) kann vom Körper bereits über die Mundschleimhaut aufgenommen und in Energie umgewandelt werden. Stärke hingegen wird erst am Ende der Verdauung vollständig zerlegt und vom Körper aufgenommen. Eine süße Limonade kann dir also schnell Energie liefern, wenn du zum Beispiel in der Schule unkonzentriert bist. Eine Banane oder ein Apfel sind gesündere Alternativen und halten zudem noch länger satt, da sie neben dem Zucker auch Ballaststoffe enthalten (dazu später mehr).

Welche Lebensmittel enthalten Eiweiße?

Alle Zellen und damit auch alle Organismen sind aus Eiweißen aufgebaut – Tiere, Menschen und auch Pflanzen. Eiweiße sind damit also vor allem in tierischen Produkten wie Eiern, Fleisch und Fisch, aber auch in Milch und Milchprodukten wie Quark oder Käse enthalten. Doch auch viele pflanzliche Lebensmittel enthalten eine große Menge Eiweiß. So zum Beispiel Hülsenfrüchte wie Erbsen, Bohnen und Linsen.

Nach der Aufnahme durch die Darmzellen verwendet der Körper die Eiweiße dann wieder zum Aufbau von körpereigenen Strukturen wie zum Beispiel den Muskeln. Immer wenn der Körper besonders beansprucht ist, braucht er viel Eiweiß. So sollten Frauen in der Schwangerschaft und wenn sie stillen, darauf achten, ausreichend Eiweiß zu essen. Auch im Alter ist der Eiweißbedarf erhöht. Darum sollten alte Menschen mehr Eiweiße zu sich nehmen als junge Menschen.

Welche Lebensmittel enthalten Fette?

Lebensmittel wie Butter, Sahne, Speck und einige Wurstsorten enthalten eine Menge tierische Fette. Pflanzliche Fette kannst du in Form von Nüssen oder als Pflanzenöl wie zum Beispiel Olivenöl aufnehmen. Fette liefern dem Körper besonders viel Energie. Körpereigene Fette dienen außerdem als Baustoffe von Zellen und Energiespeicher. So hält das Fettgewebe des Körpers im Winter warm und wird beispielsweise beim Sport abgebaut. Fette sind genau wie Proteine Bausteine von Zellen. Fettreiche Zellen legen sich beispielsweise um deine Nervenzellen herum, isolieren diese wie die Isolation eines Stromkabels und tragen damit zur schnellen Übertragung von Informationen bei.

Welche Lebensmittel enthalten Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe?

Zusätzlich zu den energieliefernden Nährstoffen enthalten Lebensmittel Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe. Vitamine sind in großen Mengen in Obst und Gemüse enthalten. Sie halten dich gesund, unterstützen deine Abwehrkräfte. Vor allem pflanzliche Lebensmittel wie Hülsenfrüchte enthalten außerdem große Mengen Mineralstoffe. Diese haben unterschiedliche Aufgaben im Körper. Sie tragen zu einer normalen Muskelfunktion bei oder sind wichtig für den Knochenaufbau. Ballaststoffe sind unverdauliche Pflanzenfasern, die vor allem in Gemüse, Obst und Vollkornprodukten enthalten sind. Der Körper kann sie nicht selbstständig verdauen. Ballaststoffe verbleiben länger im Darm, binden Wasser und halten dich länger satt. Sie dienen dort Darmbakterien als Nahrungsquelle, die auf diese Weise die Verdauung unterstützen und zur Erhaltung der Darmgesundheit beitragen.

Du merkst also, dass es wichtig ist, verschiedene Lebensmittel zu kombinieren und abwechslungsreich zu essen, damit der Körper alle Nährstoffe aufnehmen kann, die er braucht. Ein Vollkornbrot liefert dir zum Beispiel energiereiche Kohlenhydrate und dazu noch Ballaststoffe, die deine Verdauung unterstützen, und wichtige Mineralstoffe. Legst du noch eine Scheibe Käse darauf, lieferst du deinem Körper Eiweiße und Fette. Um Vitamine aufzunehmen, kannst du dein leckeres Sandwich außerdem mit Salat, Gurke und Tomaten belegen.
Überleg doch bei deiner nächsten Mahlzeit einmal, welche Nährstoffe du gerade zu dir nimmst und welche Körperfunktionen du damit unterstützt.

Bestandteile der Nahrung und ihre Bedeutung

Die Aufzählung der Bestandteile der Nahrung, ihr Vorkommen und ihre Funktion sind in der folgenden Tabelle zusammengefasst:

Nährstoff Vorkommen Beispielfunktion im Körper
Kohlenhydrate
  • Lebensmittel mit viel Zucker oder Stärke (zum Beispiel Brot, Nudeln, Kartoffeln, Limonade, Kuchen, Süßigkeiten)
  • Sie liefern Energie, zum Beispiel für deine Muskeln beim Sport oder für dein Gehirn beim Hausaufgabenmachen und Nachdenken.
    Eiweiße
  • tierische Lebensmittel wie Eier, Fleisch, Fisch, Milch, Quark und Käse

  • pflanzliche Lebensmittel wie Bohnen, Erbsen und Linsen
  • Sie sind wichtig für alle Körperzellen, unter anderem für den Muskelaufbau.
    Fette
  • tierische Lebensmittel wie Butter, Sahne, Speck und einige Wurstsorten

  • pflanzliche Lebensmittel wie Nüsse und Pflanzenöl
  • Sie liefern Energie und bauen Fettgewebe auf, das im Winter warmhält. Gesunde Fette aus Nüssen halten dein Gehirn fit und helfen dir beim Denken und Lernen.
    Vitamine
  • pflanzliche Lebensmittel wie Obst und Gemüse
  • Sie haben viele unterschiedliche Aufgaben im Körper, zum Beispiel stärkt das Vitamin C deine „Abwehrkräfte“ und hält dich gesund.
    Mineralstoffe
  • viele verschiedene Lebensmittel, vor allem Hülsenfrüchte wie Linsen und Bohnen
  • Sie haben viele unterschiedliche Aufgaben im Körper. Zum Beispiel ist der Mineralstoff Calcium wichtig für den Aufbau der Knochen.
    Ballaststoffe
  • pflanzliche Lebensmittel, vor allem Vollkornprodukte, Obst und Gemüse
  • Sie sind wichtig für eine gute Verdauung und einen gesunden Darm.

    Bestandteile der Nahrung – Zusammenfassung

    Lebensmittel kannst du in drei Gruppen einteilen, je nachdem, ob sie besonders große Mengen (Makronährstoffe) an Kohlenhydraten, Proteinen oder Fetten enthalten. Man unterscheidet also zwischen kohlenhydratreich, proteinreich und fettreich. Darüber hinaus gibt es auch Nährstoffe, die in geringeren Mengen (Mikronährstoffe) in Lebensmitteln vorkommen, aber trotzdem sehr wichtig für den Körper und die Gesundheit sind: Vitamine und Mineralstoffe. Außerdem enthalten viele Lebensmittel Ballaststoffe. Diese sind unverdauliche Nahrungsfasern, die aber dennoch zu einer gesunden Verdauung und zur Darmgesundheit beitragen.

    In diesem Video werden dir die Bestandteile der Nahrung einfach erklärt. Im Anschluss kannst du dein Wissen mit interaktiven Übungsaufgaben und einem Arbeitsblatt testen.

    Transkript Nährstoffe – Bestandteile der Nahrung

    Kannst du mir mal verraten, weshalb DIE soooo nice schmecken und DIE hier, naja geht so? Warum sind Donuts trotz Geschmacksperfektion angeblich so ungesund? Gehen wir diesen Fragen mal gemeinsam auf den Grund! In diesem Video geht es um "Nährstoffe und die Bestandteile der Nahrung". "eat the rainbow" heißt es – na das könnte man doch auch SO verstehen. Aber neee Mann! Schauen wir uns mal die Inhaltsstoffe von Lebensmitteln an, dann verstehen wir sicher bald, was hinter diesem Ratschlag steckt. Mal abgesehen von verarbeiteten Fertiggerichten, bestehen auch einzelne Zutaten wie Reis, Fleisch oder Gemüse aus vielen verschiedenen Stoffen. Zum größten Teil sind diese Stoffe KOHLENHYDRATE, FETTE und PROTEINE – man bezeichnet sie als MAKRONÄHRSTOFFE. Sie liefern uns Energie und ermöglichen als Baustoffe Wachstum und Entwicklung unseres Körpers. In verschiedenen Nahrungsmitteln sind die drei Makronährstoffe in unterschiedlichen Mengen enthalten. Hast du eine Idee, welche Lebensmittel besonders kohlenhydrat-, fett- oder proteinreich sind? Dazu jeweils ein paar Hintergrundinformationen. Kohlenhydrate sind nicht gleich Kohlenhydrate beziehungsweise kommen sie in unterschiedlichen Zusammensetzungen in unserer Nahrung vor. Der kleinste Kohlenhydratbaustein ist der Einfachzucker, zum Beispiel Glucose, auch Traubenzucker genannt. Zweifachzucker bestehen aus zwei verbundenen Einfachzuckern. Lagern sich viele Zuckerbausteine zusammen, bilden sich wiederum Vielfachzucker, wie die Stärke. Besonders kohlenhydratreiche Lebensmittel sind beispielsweise Getreideprodukte wie Brot oder Nudeln. Aber auch Kartoffeln enthalten viel Stärke und Früchte enthalten Einfachzucker wie Fructose. Kohlenhydrate können bei der Verdauung leicht abgebaut werden und liefern daher schnell Energie. Einfachzucker liefern dabei noch schneller Energie als komplexe Zucker, da sie sofort ins Blut aufgenommen werden. Kohlenhydrate werden auch als BETRIEBSstoffe bezeichnet. Was nicht sofort verbraucht wird, wird übrigens als Reserve gespeichert und zum Teil in Fett umgewandelt. Nun zu den Fetten: Fette bestehen aus einem Glycerin und drei Fettsäuren. Es gibt tierische und pflanzliche Fette. So enthalten Butter, Käse, Wurst oder Fisch beispielsweise große Mengen tierischer Fette. Pflanzliche Fette stecken vor allem in Ölen, Nüssen oder Avocados. Fette sind super Energielieferanten für uns – sie liefern doppelt so viel Energie wie die gleiche Menge Kohlenhydrate. Das ist unter anderem ein Grund, weshalb du lieber nicht so häufig beziehungsweise in großen Mengen sehr fettreiche Lebensmittel essen solltest. Menschen, die viel Fett zu sich nehmen, leiden häufiger an Übergewicht – wobei dafür natürlich meist weitere Faktoren ausschlaggebend sind. Fies, weil Fett auch ein so guter Geschmacksträger ist. Fette dienen auch als Energiespeicher. Ihr Abbau dauert bei der Verdauung allerdings viel länger als der der Kohlenhydrate, wobei sich pflanzliche Fette etwas leichter verdauen lassen als tierische. Neben ihrer Aufgabe als Betriebsstoffe, kommt Fetten auch eine Bedeutung als BAUSTOFFE zu. Sie sind beispielsweise für den Aufbau von Zellen oder Fettgewebe notwendig. Außerdem benötigt der Körper sie, um verschiedene Vitamine aufnehmen zu können – dazu gleich mehr. Fette sind also sehr wichtig für den Körper – nur eben in Maßen. Jetzt kommen wir noch zu den Proteinen. Proteine bestehen aus aneinandergereihten Aminosäuren. Tierische Proteine sind zum Beispiel in Eiern, Quark, Fleisch oder Fisch enthalten. Pflanzliche Proteine beispielsweise in Erbsen, Linsen, Bohnen oder Nüssen. Proteine dienen vor allem als Baustoffe – sie sind an der Bildung und Erhaltung unserer Körpermasse beteiligt und somit wichtig für unsere Muskeln, Bindegewebe, Knochen, Haut und so weiter. Außerdem übernehmen Proteine zahlreiche weitere Funktionen: sie erfüllen zum Beispiel Transportaufgaben oder sind an der Immunabwehr beteiligt. Damit übrigens nicht genug. Neben Kohlenhydraten, Fetten und Proteinen sind noch weitere Inhaltsstoffe in unserer Nahrung, die für viele lebenswichtige Vorgänge in unserem Körper von Bedeutung sind. Diese sind Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe. Man unterscheidet verschiedene Vitamine und Mineralstoffe. Auch diese sind in verschiedenen Lebensmitteln in unterschiedlichen Mengen enthalten. In Obst und Gemüse finden sich viele Vitamine. Mineralstoffe vor allem in Gemüse, Milchprodukten und Kräutertees. Was sind eigentlich Ballaststoffe? Ballaststoffe können vom Körper nicht als Betriebs- oder Baustoffe genutzt werden und werden daher fast unverändert ausgeschieden. Sie sind sozusagen nicht mehr als "Ballast" – wobei das nicht wirklich zutreffend ist. Ballaststoffe füllen den Darm und regen die Darmtätigkeit somit zusätzlich an. Zudem bewirken sie eine längere Sättigung und erfüllen weitere Funktionen bei der Verdauung. Gemüse, Obst und Vollkornprodukte enthalten beispielsweise häufig viele Ballaststoffe. Das sind übrigens meist unverdauliche Kohlenhydrate. "Eat the rainbow" bedeutet übrigens, dass man möglichst viele Farben – hier synonym für verschiedene unverarbeitete Lebensmittel wie beispielsweise verschiedene Gemüse- und Obstsorten – essen sollte, um möglichst alle Makronährstoffe, aber auch die verschiedenen Vitamine und Mineralstoffe sowie Ballaststoffe zu sich zu nehmen. Bevor wir gleich in den Supermarkt schlendern und uns 'nen Regenbogen einkaufen, fassen wir zusammen. Nahrungsmittel bestehen jeweils aus verschiedenen Inhaltsstoffen. Den größten Anteil machen die Makronährstoffe aus – Kohlenhydrate, Fette und Proteine. Sie dienen uns als sogenannte Betriebs- und Baustoffe, liefern dem Körper also Energie, sind an Wachstums- und Entwicklungsprozessen in unserem Körper beteiligt und so weiter. Weitere wichtige Inhaltsstoffe sind Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe. Du solltest dich unbedingt ausgewogen ernähren, das heißt, verschiedenste, möglichst unverarbeitete Lebensmittel ohne übermäßig viel Fett und Zucker zu dir nehmen, um alle Makronährstoffe, Vitamine und Mineralstoffe sowie Ballaststoffe mit der Nahrung aufzunehmen. Das kann übrigens auch ziemlich lecker sein! Und keine Sorge: Ab und zu dürfte auch nichts gegen dieses Göttergebäck sprechen.

    5 Kommentare
    5 Kommentare
    1. Das ist viel besser als die Erklärung in unserem Bio Buch !😁

      Von Tita, vor 28 Tagen
    2. Ja dem stimme ich nur zu

      Von Fenja, vor 2 Monaten
    3. War sehr gut erklärt :]

      Von Lena, vor 2 Monaten
    4. Es war ein krasses tolles bombastisches Video es wurde sehr aufregend gestaltet großes Kompliment ;)

      Von Hirschberger, vor 3 Monaten
    5. Brot, Nudeln und Kartoffeln

      Von Sophie, vor etwa einem Jahr

    Nährstoffe – Bestandteile der Nahrung Übung

    Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Nährstoffe – Bestandteile der Nahrung kannst du es wiederholen und üben.
    • Bestimme, wobei es sich um eine ausgewogene Auswahl von Lebensmitteln handelt.

      Tipps

      Zwei der Antworten sind richtig.

      „Eat the rainbow“ bedeutet, dass man möglichst viele verschiedene unverarbeitete Lebensmittel, beispielsweise unterschiedliche Gemüse- und Obstsorten, essen sollte. Warum? Um möglichst alle Makronährstoffe, aber auch die verschiedenen Vitamine und Mineralstoffe sowie Ballaststoffe zu sich zu nehmen.

      Lösung

      „Eat the rainbow“ bedeutet, dass man möglichst viele verschiedene unverarbeitete Lebensmittel, beispielsweise unterschiedliche Gemüse- und Obstsorten, essen sollte. Warum? Um möglichst alle Makronährstoffe, aber auch die verschiedenen Vitamine und Mineralstoffe sowie Ballaststoffe zu sich zu nehmen.

      Bunte Cocktails und Kollektionen von Süßigkeiten gehören hier nicht dazu.

    • Gib an, zu welcher Gruppe von Nährstoffen die jeweiligen Bestandteile gehören.

      Tipps

      Zu den Kohlenhydraten gehören drei Bestandteile, zu den Fetten zwei und zu den Proteinen zählt nur ein Bestandteil.

      Schaue dir die Begriffe genau an, vielleicht ist bereits der Name der Gruppe enthalten.

      Lösung

      Zu den Kohlenhydraten gehören die Einfachzucker, die Zweifachzucker und die Vielfachzucker.

      Fette sind jeweils aus einem Glycerin und drei Fettsäuren aufgebaut.

      Proteine sind lange Ketten von Aminosäuren.

    • Gib an, welche der gezeigten Lebensmittel besonders reich an einer bestimmten Nährstoffgruppe sind.

      Tipps

      Je zwei der Lebensmittel sind besonders reich an Proteinen und zwei an Kohlenhydraten.

      Soja wird oft als eine der beliebtesten pflanzlichen Alternativen für Fleisch angesehen.

      Lösung

      Besonders reich an Kohlenhydraten sind Früchte, Backwaren, Nudeln und Kartoffeln. In Früchten kommen eher Einfachzucker wie Fructose sowie in Backwaren, Nudeln und Kartoffeln eher Vielfachzucker vor.

      Einen hohen Anteil an Fetten haben tierische Lebensmittel, zum Beispiel Butter, Wurst, Käse und Fisch, sowie pflanzliche Lebensmittel, zum Beispiel Nüsse und Avocados.

      Viele Proteine finden sich in tierischen Lebensmitteln, beispielsweise in Eiern, Fleisch, Fisch und Quark, sowie in pflanzlichen Lebensmitteln, beispielsweise in Sojabohnen, Erbsen und Linsen.

    • Erläutere die Aufgaben der einzelnen Nährstoffgruppen.

      Tipps

      Vitamine gehören zu den Mikronährstoffen. Sie müssen nicht in so großen Mengen aufgenommen werden wie die Makronährstoffe. Einige Menschen ergänzen ihre Nahrung mit Vitaminen in Pillenform als sogenannte Nahrungsergänzungsmittel.

      Lösung

      Kohlenhydrate sind aus Einfachzuckern aufgebaut. Sie können durch die Verdauung gut abgebaut werden und liefern dem Körper so schnelle Energie.

      Fette bestehen aus einem Glycerin und drei Fettsäuren. Sie dienen als Energiequelle und Energiespeicher und haben auch eine wichtige Bedeutung als Baustoffe.

      Proteine setzen sich aus aneinandergereihten Aminosäuren zusammen. Sie sind für den Körper signifikante Baustoffe und übernehmen ebenfalls wichtige regulatorische Funktionen.

      Vitamine haben verschiedene Strukturen. Sie dienen dem Körper nicht als Energieträger. Ihnen kommen dennoch wesentliche Funktionen bei regulierenden Prozessen und als Katalysatoren für Stoffwechselreaktionen zu.

    • Gib an, welche Aufgabe die Kohlenhydrate im menschlichen Körper erfüllen.

      Tipps

      Die Fotosynthese ist ein Prozess, bei dem Pflanzen mithilfe des Sonnenlichts Kohlenhydrate erzeugen.

      Insekten besitzen ein sogenanntes Exoskelett. Dieses besteht aus einem Kohlenhydrat names Chitin.

      Nur eine Antwort ist korrekt.

      Lösung

      Die Verwendung von Nährstoffen im Körper kann grob in drei Aufgabenbereiche geteilt werden:
      Die Kohlenhydrate sind die wichtigsten Energiequellen des Körpers.
      Die anderen beiden großen Aufgabenbereiche von Nährstoffen sind: Wachstum und Entwicklung sowie Regulationen von Vorgängen im Körper.

      Kohlenhydrate sind nicht an der Sauerstoffaufnahme in den Lungen beteiligt.
      Der Einfachzucker Glucose wird von Pflanzen bei der Fotosynthese erzeugt.
      Die Insekten nutzen den Mehrfachzucker Chitin für ihr Exoskelett.

    • Ordne die Lebensmittel der Nährstoffgruppe zu, von welchem Nährstoff die Lebensmittel besonders viel enthalten.

      Tipps

      Auch manche pflanzlichen Lebensmittel enthalten viel Fett.

      Bananen sind bei Sportlerinnen und Sportlern beliebt, da sie schnell Energie liefern.

      Lösung

      Für eine gesunde und ausgewogene Ernährung ist es wichtig zu wissen, in welchen Lebensmitteln sich welche Nährstoffe befinden.

      Für Kohlenhydrate, den Haupttreibstoff des Körpers, gibt es Quellen mit Einfachzuckern, die schnell verfügbare Energie liefern. Solche Quellen können einige Obstarten sein. Vielleicht hast du vor dem Sport schon einmal eine Banane gegessen, um dich richtig fit zu fühlen?
      Es gibt außerdem Lebensmittel mit sehr energiereichen Kohlenhydraten in Form von Vielfachzuckern, etwa Brot oder Nudeln.

      Eine gewisse Menge an Fetten ist für den Körper gleichfalls wichtig, da diese sowohl als Energiequelle als auch dem Wachstum und der Entwicklung dienen. Fette können aus pflanzlichen Lebensmitteln stammen, zum Beispiel aus der Avocado oder dem Olivenöl, und aus tierischen Lebensmitteln, zum Beispiel der Butter.

      Proteine haben besonders viele Funktionen im Körper: Sie dienen als Energiequelle, dem Wachstum und der Entwicklung sowie ebenfalls der Regulation von Vorgängen im Körper. Tierische Lebensmittel wie Fleisch und Fisch gelten als besonders reich an Proteinen. Hülsenfrüchte wie Sojabohnen enthalten als pflanzliche Lebensmittel auch vergleichsweise hohe Mengen an Proteinen.