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Mimikry bei Pflanzen

Welches Aussehen versuchen manche Orchideen zu imitieren?

  • Das eines Stück Fleischs
  • Das der Eier eines Schmetterlings
  • Das einer weiblichen Biene
  • Das eines Baumes
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Team Realfilm

Mimikry bei Pflanzen

lernst du in der 9. Klasse - 10. Klasse - 11. Klasse - 12. Klasse - 13. Klasse

Beschreibung Mimikry bei Pflanzen

Der Begriff Mimikry beschreibt das Phänomen, dass Lebewesen andere Lebewesen nachahmen. Diese Täuschung kann unterschiedliche Zwecke erfüllen. Häufig versuchen Pflanzen Bestäuber anzulocken oder sich vor Fressfeinden zu schützen. In jedem Fall passen manche Pflanzen ihr Aussehen an, um einem anderen Lebewesen ähnlich zu sehen und somit einen Vorteil zu haben.

Transkript Mimikry bei Pflanzen

Die meisten Pflanzen locken Insekten durch farbenprächtige Blüten an und bieten ihnen im Austausch für die Bestäubung süßen Nektar. Aber manche Pflanzen tricksen die Insekten auch aus und geben ihnen gar keine Belohnung. Das machen sie durch Nachahmung, auch Mimikry genannt. Manche Orchideen ahmen das Aussehen von weiblichen Bienen nach: Sie haben blaue Flecken, die wie Flügel aussehen und behaarte Blätter und strömen einen Duftstoff aus, der männliche Bienen anzieht. Wenn eine männliche Biene versucht, sich mit der Nachahmung zu paaren, trifft ihr Kopf auf klebrige Pollen-Polster, sie sich wie Hörner an ihr festsetzen. Wenn sie dann zu einer anderen Orchidee fliegt und den Pollen mit sich trägt, bestäubt sie die Pflanze. Aasblumen nutzen eine viel grausamere Art der Mimikry. Mit einer haarigen, fleischfarbenen Blüte, die nach verfaultem Fleisch stinkt, ahmt diese Pflanze einen Tierkadaver nach, um Fliegen anzuziehen. In der Hoffnung auf eine Mahlzeit und einen Platz zur Eiablage, kriechen die Fliegen in die Pflanze hinein, finden dort aber kein Fleisch vor. Stattdessen befindet sich dort eine Blüte mit sowohl männlichen als auch weiblichen Geschlechtsteilen. Stacheln halten die Fliege über Nacht gefangen, während die männliche Blüte ihren Pollen auf das Tier vergießt. Am Morgen sind die Stacheln ausgedörrt und die nun mit Pollen bedeckte Fliege wird freigelassen, um den Pollen zu einer anderen Blüte zu tragen. Mimikry wird auch als Abwehrmechanismus eingesetzt. Passionsblumen sind die liebste Speise der Larve des Zebrafalters, darum legen die Falterweibchen ihre Eier gerne auf der Blume ab, damit der Nachwuchs beim Schlüpfen gleich eine Mahlzeit bereitstehen hat. Aber Schmetterlinge sind wählerisch. Wenn auf einer Pflanze schon Eier liegen, fliegt das Tier weiter zur nächsten. Aus diesem Grund hat die Passionsblume eine kluge Abwehr entwickelt. Sie erzeugt gefälschte Schmetterlingseier auf ihren Blättern und dem Stängel, um sich davor zu schützen, aufgefressen zu werden. Ganz gleich ob sie der Fortpflanzung dient oder dem Schutz, Mimikry ist eine geniale Strategie, die Pflanzen nutzen, um ihr Überleben zu sichern.

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