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Evolutionstheorien – Überblick 08:30 min

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Transkript Evolutionstheorien – Überblick

Hallo! Wenn du schon einmal draußen die Natur beobachtet hast, ist dir sicher aufgefallen wieviele Tiere und Pflanzen sich dort tummeln. Es gibt auf der Welt viele Millionen Arten von Lebewesen. Seit langer Zeit beschäftigen sich Wissenschaftler mit der Frage, wie diese Artenvielfalt entstehen konnte.

In diesem Video möchte ich dir einen Überblick über die wichtigsten historischen und aktuellen Denkansätze zur Entstehung der Arten liefern. Dabei werde ich auf die Katastrophentheorie von Cuvier, die Theorie von Lamarck, Darwins Evolutionstheorie, die synthetische Evolutionstheorie und den Kreationismus eingehen.

Katastrophentheorie von Cuvier

Bis zum 19. Jahrhundert zweifelte die Wissenschaft nicht daran, dass die lebenden Arten unveränderlich sind. Die Schöpfungslehre der Bibel erklärte die Artenvielfalt der Erde.

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts untersuchte der französische Naturforscher Cuvier den Bau von Lebewesen und verglich sie. Außerdem untersuchte und verglich er Fossilien. Er fand heraus, dass sich die fossilen Arten in den unterschiedlichen Erdschichten unterscheiden. Er stellte fest, dass sich das Leben entwickelt und Arten aussterben können.

Da er aber an der Unveränderlichkeit der Arten nicht zweifelte, stellte er die Katastrophentheorie auf: Naturkatastrophen vernichten das Leben von Zeit zu Zeit. Das betroffene Gebiet wird durch Neuschöpfung und Zuwanderung wieder besiedelt.

Theorie von Lamarck

1809 veröffentlichte der französische Naturforscher Jean-Baptiste de Lamarck die erste Evolutionstheorie. Er ging davon aus, dass Arten veränderlich sind und erklärte die Veränderlichkeit folgendermaßen:

Lebewesen passen sich im Laufe ihres Lebens aktiv an ihre Umwelt an. Sie tun dies, durch Gebrauch und Nichtgebrauch von Körperteilen. Körperteile, die genutzt werden, vergrößern sich und werden kräftiger. Körperteile, die nicht genutzt werden, verkümmern. Diese Anpassung wird an die Nachkommen vererbt.

Ich möchte dir diese Theorie am Beispiel der Giraffe verdeutlichen: Eine Giraffe lebt in trockenen Gebieten. Das Laub der Bäume ist eine gute Nahrung. Die Giraffe streckt sich immer wieder nach dem Laub, so dass der Hals durch den Gebrauch gestärkt wird und wächst. Den dadurch verlängerten Hals vererbt die Giraffe an ihre Nachkommen.

Für Lamarcks Theorie konnten jedoch keine Belege gefunden werden. Aus gegenwärtiger Sicht kann seine Theorie die Entstehung der Arten nicht erklären. Sie war trotzdem von großer Bedeutung, da Lamarck erstmals eine Theorie zur Entstehung der Arten aufstellte die auf der Veränderlichkeit der Arten beruhte.

Darwins Evolutionstheorie

1959 veröffentliche Charles Darwin seine Evolutionstheorie in dem Buch “Die Entstehung der Arten” (On the Origin of Species). Auch er geht davon aus, dass die Arten gemeinsame Vorfahren haben und veränderlich sind. Er erklärt dies mit seiner Selektionstheorie.

Alle Arten erzeugen mehr Nachkommen als zur Erhaltung der Art nötig wäre. Alle Nachkommen unterscheiden sich in bestimmten Merkmalen. Diese Tatsache nannte Darwin Variation.

Im Lebensraum herrscht Konkurrenz zwischen den Lebewesen einer Art um Nahrung, Brutplätze oder Geschlechtspartner. Nachkommen, die durch bestimmte Merkmale gut an die Umwelt angepasst sind, haben die größten Chancen zu überleben. Sie pflanzen sich häufiger fort und geben ihre Merkmale weiter. Diesen Prozess nannte Darwin natürliche Auslese oder Selektion. So kommt es über einen langen Zeitraum zur Veränderung der Arten.

Auch diese Theorie möchte ich dir am Beispiel der Giraffe verdeutlichen: Die Nachkommen der Giraffen unterscheiden sich leicht in ihren Halslängen. Einige Giraffen haben etwas längere Hälse als andere. Das ist die Variation. Sie tritt zufällig auf.

In der Savanne konkurrieren die Giraffen um Nahrung. Die Giraffen mit einem etwas längeren Hals haben einen Vorteil, da sie mehr Blätter fressen können. Sie pflanzen sich häufiger fort und vererben ihre Merkmale. Auch bei ihren Nachkommen gibt es also wieder das Merkmal eines längeren Halses, wobei auch hier wieder eine leichte Variation in der Halslänge auftritt. Durch diese natürliche Auslese hat sich über einen sehr langen Zeitraum der lange Giraffenhals herausgebildet.

Synthetische Evolutionstheorie

Darwins Theorie bildet die wesentliche Grundlage der aktuellen Evolutionstheorie, die als synthetische Evolutionstheorie bezeichnet wird.

Als Synthese bezeichnet man das Zusammensetzen mehrerer Teile zu einer Einheit. In der synthetischen Evolutionstheorie fließt sowohl Darwins Denkansatz als auch Erkenntnisse aus vielen Bereichen der Naturwissenschaften ein. Die Genetik und die Populationsbiologie spielen eine besonders wichtige Rolle.

Durch die Erkenntnisse der Genetik in der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts konnte geklärt werden, wie es zu der von Darwin genannten Variation kommt und wie Merkmale vererbt werden. Außerdem gelang es die Selektionstheorie besser nachzuvollziehen und weiter zu entwickeln. Sie wird heute als die geltende Theorie anerkannt.

Kreationismus ist keine Evolutionstheorie

Im 19. Jahrhundert fanden die Evolutionstheorien wenig Akzeptanz und auch heute noch unterstützen einige Menschen, z.B. in den USA, die Evolutionstheorie nicht. Sie glauben, dass alle Arten die Schöpfung eines Gottes und somit unveränderlich sind.

Diese meist religiöse Denkrichtung wird heute als Kreationismus bezeichnet, wird jedoch noch in verschiedene Ausprägungen unterteilt. Viele Anhänger des Kreationismus lehnen die Naturwissenschaften und ihre Methoden ab. Einige andere Kreationisten halten ihren Denkansatz mit den Naturwissenschaften durchaus vereinbar.

Der Kreationismus begründet zwar die Entstehung der Arten ist jedoch keine Evolutionstheorie, da er nicht auf der Veränderlichkeit der Arten beruht.

Zusammenfassung

Du hast in diesem Video gelernt, dass es verschiedene Denkansätze zur Entstehung der Arten gab und gibt. Neben älteren Evolutionstheorien entwickelte sich die moderne synthetische Evolutionstheorie, die sich heute wissenschaftlich etabliert hat und auch belegen lässt. Diese Theorie entstand auf der Grundlage von Darwins Selektionstheorie und basiert auf der Veränderlichkeit der Arten und ihre Anpassung an die Umwelt.

Der Kreationismus hingegen nimmt an, dass alle Geschöpfe von Gott geschaffen wurden und unveränderlich sind.

Du siehst, es gibt durchaus unterschiedliche Ansätze die heutige Artenvielfalt zu erklären.

Tschüss und bis zum nächsten mal.

3 Kommentare
  1. Das Video ist sehr übersichtlich aufgebaut und vermittelt den Stoff sehr anschaulich und nachhaltig. Vielen Dank!

    Von Melloncollie, vor mehr als einem Jahr
  2. vielen Dank! Das hat 5 Kleingedruckte Seiten aus dem Unterricht perfekt zusammengefasst! :)

    Von Juliane G., vor mehr als 3 Jahren
  3. Danke hat mir echt geholfen, ich hoffe es kommen bei sofatutor noch mehr Bio Videos ;)

    Von Seifert97, vor mehr als 5 Jahren

Evolutionstheorien – Überblick Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Evolutionstheorien – Überblick kannst du es wiederholen und üben.

  • Beschreibe die Entstehung der Giraffen anhand der Selektionsthorie.

    Tipps

    In der Evolutionsbiologie geht man davon aus, dass ein Lebewesen sich häufiger fortpflanzen kann, wenn es mehr Nahrung findet als andere.

    Lösung
    • Die meisten Lebewesen unterscheiden sich bei ihrer Geburt ein wenig von ihren Artgenossen.
    • So kamen bei den Vorfahren der Giraffen auch Nachkommen zur Welt, die neben vielen weiteren Unterschieden geringfügig unterschiedlich lange Hälse hatten.
    • Die Vorfahren der Giraffen hatten, wie man anhand von Fossilienfunden herausgefunden hat, kürzere Hälse. Je kürzer die Hälse waren, desto weniger Blätter konnten sie von den Bäumen fressen, da diese zum Teil sehr hoch an den Bäumen wuchsen.
    • Zu Zeiten, in denen es besonders wenig zu fressen gab, konnten die Tiere, die an die Blätter der Wipfel kamen, mehr fressen und mussten nicht verhungern.
    • Ihre Lebensspanne war aufgrund des besseren Nahrungsangebotes somit vermutlich länger und sie konnten sich häufiger fortpflanzen.
    • Auch konnten sich die langhalsigen Giraffen häufiger fortpflanzen, weil sie kräftiger waren als ihre Artgenossen.
    • So kam es dazu, dass sich im Verlauf der Generationen immer längere Hälse entwickelten.
  • Bestimme die Kernthesen verschiedener Theorien zur Entstehung der Arten.

    Tipps

    Das lateinische Wort creare bedeutet so viel wie erschaffen.

    Lösung

    Alle hier gezeigten Theorien zur Entstehung der Arten sind deshalb wichtig, weil sie gut die Entwicklung der Theorien zeigen. Diese Theorien bauen aufeinander auf.

    • Der Kreationismus beschäftigte sich in der sehr frühen Menschheitsgeschichte mit der Entstehung der Arten. Wie viele Naturphänomene, wurde die Entstehung der Arten hier durch ein göttliches Handeln erklärt. Jedoch war es der erste Ansatz, der sich mit dieser Frage beschäftigte.
    • Weil viele Menschen früher sehr religiös waren, stellten sie die Aussagen, dass die Arten durch göttliche Schöpfung entstanden seien, nicht in Frage, sondern beschäftigten sich, wie Cuvier, lediglich mit der Frage, wann und warum diese Schöpfung der Arten stattgefunden haben könnte.
    • Lamarcks Theorie war deshalb richtungsweisend, da sie die erste Theorie war, die die Unveränderlichkeit der Arten in Frage stellte. Der von ihm vorgeschlagene Mechanismus zur Beantwortung der Frage, wie sich die Arten veränderten, stellte sich als nicht belegbar heraus.
    Charles Darwin legte schließlich den Grundstein für die moderne synthetische Evolutionstheorie. Der von ihm vorgeschlagene Mechanismus zur Entstehung der Arten durch Selektion, bzw. *natürliche Auslese, konnte nachgewiesen werden und wurde später von vielen Wissenschaftlern erweitert. Sie blieb in ihren Kernthesen unwiderlegt.
  • Überlege, welche Thesen Charles Darwin zu seiner Theorie angeführt haben könnte.

    Tipps

    Der Begriff Individuen bezieht sich nicht auf eine gesamte Art, sondern lediglich auf nur einen Vertreter dieser Art.

    Lösung

    Die hier vorgebrachten (allerdings verständlicher formulierten) Thesen stammen mit einer Ausnahme aus Darwins „Entstehung der Arten". Anhand der interessanten Rechtschreibung des Originaltextes ist zu erkennen, dass die Übersetzung aus dem Jahre 1860 stammt.

    • „Die Thatsache, dass die Fossil-Reste jeder Formation im Charakter einigermaassen das Mittel halten zwischen den darunter und den darüber liegenden Resten, erklärt sich einfach aus ihrer mitteln Stelle in der Abstammungs-Kette."
    • „Wenn der Mensch die ihm selbst nützlichen Abänderungen geduldig zur Nachzucht auswählt: warum sollte die Natur unterlassen, die unter veränderten Lebens-Bedingungen für ihre Produkte nützlichsten Abänderungen auszusuchen? Es ist kein Grund nachzuweisen, wesshalb diese Prinzipien, welche in Bezug auf die kultivirten Organismen so erfolgreich gewirkt, nicht auch in der Natur wirksam seyn sollten."
    • „Solche Erscheinungen, wie die Anwesenheit besondrer Fledermaus-Arten und der Mangel aller andern Säugethiere auf ozeanischen Inseln sind nach der Theorie selbstständiger Schöpfungs-Akte gänzlich unerklärbar."
    • „Aber Nichtgebrauch und Natürliche Züchtung werden auf jedes Geschöpf gewöhnlich erst wirken, wenn es zur Reife gelangt ist und selbstständigen Antheil am Kampfe ums Daseyn nimmt."
    • „Die Erscheinungen, dass das Knochen-Gerüste das nämliche in der Hand des Menschen, wie im Flügel der Fledermaus, im Ruder der Seeschildkröte und im Bein des Pferdes ist, — dass die gleiche Anzahl von Wirbeln den Hals aller Säugethiere, den der Giraffe wie den des Elephanten bildet, und noch eine Menge ähnlicher, erklären sich sogleich aus der Theorie der Abstammung mit geringer und langsam aufeinander-folgender Abänderung."
    • „Das Vorkommen nahe-verwandter oder stellvertretender Arten in zweierlei Gebieten setzt nach der Theorie gemeinsamer Abstammung mit allmählicher Abänderung voraus, dass die gleichen Ältern vordem beide Gebiete bewohnt haben; und wir finden fast ohne Ausnahme, dass, wo immer viele einander nahe-verwandte Arten zwei Gebiete bewohnen, auch einige identische dazwischen sind."

    Eine These stammt jedoch von Lamarck:

    • „Alles, was die Individuen durch den Einfluß der Verhältnisse, denen ihre Rasse lange Zeit hindurch ausgesetzt ist, und folglich durch den Einfluß des vorherrschenden Gebrauchs oder konstanten Nichtgebrauchs eines Organs erwerben oder verlieren, wird durch die Fortpflanzung auf die Nachkommen vererbt, vorausgesetzt, daß die erworbenen Veränderungen beiden Geschlechtern oder den Erzeugern dieser Individuen gemein sind."
    Lamarck geht von einem anderen Mechanismus aus: So müssen beide Elternindividuen im Laufe ihres Lebens ähnliche Eigenschaften erwerben, um sie an die nächste Generation weiterzugeben.

    Quellen:

    • Darwin, Charles (1860): Entstehung der Arten, übersetzt von Heinrich Georg Bronn, Stuttgart.
    • Schmidt, Heinrich (1909): Zoologische Philosophie. Das phylogenetische System der Tiere nach Haeckel. Alfred Kröner, Leipzig.
  • Beschreibe den Konflikt zwischen Evolutionsbiologen und Kreationisten.

    Tipps

    Kreationismus besagt, dass alle Lebewesen so geschaffen wurden, wie sie heute auf der Erde vorkommen.

    Lösung

    Der Kreationismus stützt sich vor allem auf religiöse Überzeugungen. Da in der Bibel geschrieben steht, dass Gott die Erde und ihre Lebewesen erschaffen hat, möchten einige Gläubige diese Formulierung so wortwörtlich glauben. Andere Gläubige sehen keinen Widerspruch in der Bibel und der Evolutionstheorie und glauben, dass, wenn die Evolutionstheorie ihre Richtigkeit hat, ihr Gott diesen natürlichen Mechanismus der Selektion ebenfalls geschaffen haben könnte.

  • Arbeite die Kernthesen des Zuchtversuches heraus.

    Tipps

    Bei der Zucht von Lebewesen haben die Züchter oft die Erfahrung gemacht, dass sich mit einem Merkmal auch häufig weitere Merkmale veränderten.

    Lösung
    • Sowohl Darwin als auch Lamarck gingen von einer Veränderlichkeit der Arten aus.
    • Darwin glaubte, dass die leichten Variationen einer Art, mit denen sie geboren werden, sich verschieden gut in der Umwelt durchsetzten könnten. Diese Individuen könnten sich somit häufiger fortpflanzen und würden ihre Merkmale an ihre Nachkommen vererben. Er sprach hierbei von natürlicher Auslese, was auch passive Selektion genannt wird.
    • „Das bessere Durchsetzen" verhält sich im Falle der Zucht von Silberfüchsen jedoch anders. Nur der Züchter bestimmt hier darüber, welche Füchse sich fortpflanzen sollen. Die Mechanismen der Evolution werden hier also von außen gesteuert. In freier Wildbahn würden sich die Füchse am häufigsten fortpflanzen, die am besten Nahrung finden oder sich gegenüber Konkurrenten am besten durchsetzen können.
    • Man spricht von Selektionsdruck, wenn ein Umwelteinfluss die Evolution einer Art vorantreibt. Gibt es zum Beispiel weniger Nahrung, überleben nur die Individuen, die einen besonders sparsamen Stoffwechsel haben, oder diejenigen, welche die wenige Nahrung aufgrund körperlicher Überlegenheit für sich beanspruchen können. Nur die für diese Bedingungen am besten „geeigneten" Nachkommen setzen sich gegenüber ihren Artgenossen durch.
    • Der einzige Selektionsdruck im Zuchtgehege ist im Falle der Fuchszucht das zahme Verhalten, weil es nur diesen Füchsen gestattet wird, sich fortzupflanzen.
  • Entscheide, welche Argumente die Evolutionstheorie stützen könnten.

    Tipps

    Das Wort „Übergangsformen" ist für Evolutionsbiologen ein schwieriger Begriff. Es wird passender von einem „gemeinsamen Vorfahren" gesprochen

    Lösung

    Der Ausdruck „Übergangsformen von Arten" impliziert, dass die Evolution eine gerichtete Entwicklung zu einem Ziel aufweist. Da dies aber der Theorie zufolge nicht zutrifft, wird dieser Begriff vermieden.

    Der Konflikt zwischen Kreationisten und Darwinisten stellt im Wesentlichen nur die alte Diskussion zwischen Gläubigen und Atheisten dar. Dies führt zu extremen Aussagen auf beiden Seiten. So werden die Kreationisten von namenhaften Evolutionsbiologen mit Holocaustleugnern verglichen, während die andere Seite des öfteren Nazi-Vergleiche nutzt, um die Darwinisten zu diffamieren.

    Viele Religionen schließen sich dieser Diskussion jedoch nicht an. Dem Sprecher einer Religion zufolge stellen Religionen die Frage, warum überhaupt etwas ist, und nicht, wie es entstanden ist. Aus biologischer Sicht ist es wichtig, die Beweise für das Stattfinden von Evolution anzuerkennen, da die Mechanismen grundlegende Funktionsweisen von Lebewesen und somit einen wichtigen Teil der Biologie als solche darstellen.