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Salvador Dalí und der Surrealismus

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Team Zeitreise
Salvador Dalí und der Surrealismus
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Grundlagen zum Thema Salvador Dalí und der Surrealismus

Inhalt

Salvador Dalí: für Kinder erklärt

Salvador Dalí

Eine Uhr, die von einem Ast hinab zu fließen scheint, eine brennende Giraffe und ein unverletzter Jesus am Kreuz – das sind nur einige der bekanntesten Werke von Salvador Dalí.

Doch wer war Salvador Dalí? Dalí war ein sehr berühmter spanischer Künstler. Über seine Bilder wurde viel diskutiert. Er liebte es, Menschen mit seiner Kunst zu provozieren. Aber auch seine Persönlichkeit war ungewöhnlich. Man könnte ihn auch als verrückt und größenwahnsinnig bezeichnen. Dalí fiel auf und das wollte er auch. Er brach Tabus und verabscheute alles, was mittelmäßig war. Eines seiner Markenzeichen war sein ausgefallener Schnurrbart. Er ist vor allem für seine surrealistischen – also übernatürlich fantastischen – Bilder bekannt. Allerdings beeinflussten auch viele weitere Stile seine Kunst.

Salvador Dalí: Leben und Werk

Dalí wird am 11. Mai 1904 in der Stadt Figueres in der spanischen Region Katalonien geboren. Schon als Kind interessiert er sich für Kunst und beginnt zu malen. Für ihn ist klar: Er will Künstler werden. Sein Vater verlangt von ihm die Kunsthochschule in Madrid zu besuchen, um einen Titel zu erlangen. Dalí fügt sich. Ein Jahr später, 1921, stirbt seine Mutter. Der Tod seiner Mutter trifft Dalí tief. Dies mag eine Erklärung dafür sein, dass er unbedingt berühmt werden will. Er selbst sagt einst: „Ich mußte es zu Ruhm bringen, um mich für die Kränkung zu rächen, die der Tod meiner Mutter, die ich hingebungsvoll verehrte, für mich bedeutete.“

In seiner Zeit als Student freundet sich Dalí mit einer Gruppe von Männern an, die später große Intellektuelle und Künstler ihrer Zeit wurden. Darunter befanden sich der Filmemacher Luis Buñel und der Dichter Federico García Lorca.

1925 hat Dalí seine erste eigene Ausstellung. Ein Jahr später reist er nach Paris und lernt dort den bekannten Künstler Pablo Picasso kennen. Im selben Jahr wird auch sein rebellischer Charakter sehr deutlich: Er nennt den Prüfungsausschuss der Kunsthochschule inkompetent und wird deshalb rausgeworfen. Daraufhin geht er zurück in seine Geburtsstadt Figueres und widmet sich voll und ganz der Malerei.

Drei Jahre später, 1929, entdeckt Dalí den Surrealismus. Der Künstler Joan Miró stellt ihm in Paris eine Gruppe von Surrealisten vor, die von André Breton angeführt wird. Im selben Jahr lernt Dalí auch seine große Liebe Gala kennen. Diese Frau wird nun an seiner Seite stehen. Gleichzeitig bricht er mit seiner Familie.

1931 wird dann eines seiner bekanntesten surrealistischen Bilder in Paris ausgestellt: La persistencia de la memoria (Die Beständigkeit der Erinnerung) zeigt zerfließende Uhren. Diese Uhren finden sich in mehreren seiner Bilder wieder. Eine Unterstützergruppe bildet sich, die Dalís Werke regelmäßig kauft. Sie nennt sich Grupo del Zodíaco. Etwas später werden seine Gemälde auch in den USA auf Ausstellungen zum Surrealismus präsentiert.

1934 heiraten er und Gala standesamtlich. Die politische Lage spitzt sich indes immer mehr zu. Anders als beispielsweise Lorca, zeigte sich Dalí meist eher unpolitisch. Zumindest begehrte er – im Gegensatz zu García Lorca – nicht offen gegen die rechte Diktatur von Francisco Franco (1939–1975) in Spanien auf. Stattdessen wandern Gala und Dalí in die USA aus, als die deutschen Truppen 1940 Bordeaux einnehmen. Dort beginnt Dalís Interesse daran, Schmuck zu zeichnen. In vielen seiner Bilder dieser Zeit wird dies offensichtlich.

1946 wird Dalí von Walt Disney für den Film Destino engagiert. Schon vorher hatte er an verschiedenen Filmen anderer Filmemacher mitgewirkt. Zwei Jahre später kehrt das Ehepaar Dalí zurück nach Europa.

Ende der 40er Jahre ändert sich erneut Dalís künstlerischer Stil. Mystik und religiöse Themen bestimmen seine Werke. Auch Fortschritte der Wissenschaft finden sich zunehmend in seinen Bildern, beispielsweise Nuklearphysik. Das liegt natürlich auch am kalten Krieg, in dem die Atommächte sich gegenseitig bedrohen. Die Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki im Jahr 1945 und ihre Folgen beeinflussten auch Dalís Kunst: Eins seiner bekanntesten Bilder dieser Zeit ist das Bild eines Atombombenabwurfs.

In den folgenden Jahren schreibt Dalí für bekannte Zeitungen und Zeitschriften und arbeitet auch an Filmen. 1958 heiraten Gala und er kirchlich. Für sie kauft und richtet er auch das Schloss Castillo de Púbol ein. In den 1960er und 70er Jahren nimmt Dalís Interesse an wissenschaftlichen Themen weiter zu. Seine Bilder zeigen neue Perspektiven und Dreidimensionalität. Er versucht seinen Bildern ein plastisches Aussehen zu verleihen und die Unsterblichkeit darzustellen. 1982 stirbt seine Frau Gala. Daraufhin zieht Dalí selbst in das Schloss, das er für sie eingerichtet hatte. Wenig später gerät es jedoch in Brand. Daher zieht Dalí 1984 endgültig zurück in seine Geburtsstadt Figueres, wo er 1989 an Herzversagen verstirbt.

Salvador Dalí fürs Referat

Nun hast du einen kleinen Einblick in das Leben Dalís bekommen. Um den Überblick nicht zu verlieren, kannst du dich für dein Referat an der kurzen Biografie orientieren.

Salvador Dalí – Biografie

  • Salvador Dalí: Steckbrief: Geburt:11.05.1994, Tod: 23.01.1989

  • Salvador Dalí – Herkunft: Salvador Dalí stammte aus der spanischen Stadt Figueres in Katalonien.

  • Salvador Dalí – Werke: Eins der bekanntesten Werke Dalís ist das Bild der zerfließenden Uhren. Es heißt “La persistencia de la memoria” (Die Beständigkeit der Erinnerung). Ebenfalls sehr berühmt sind “El gran masturbador” (Der große Wichser), “Cristo de San Juan de la Cruz” (Christus des Heiligen Johannes vom Kreuz ), “Muchacha en la ventana” (Die Frau am Fenster) und “Jirafa en llamas” (Die brennende Giraffe).

  • Salvador Dalí – Merkmale: Dalí war ein außergewöhnlicher Mann, der gern provozierte. Ein besonderes Merkmal war sein außergewöhnlicher Schnurrbart. Seine Bilder waren von verschiedenen Stilen geprägt, wobei der Surrealismus am meisten mit ihm in Verbindung gebracht wird.

  • Salvador Dalí – Epoche: Dalí gilt als einer der bedeutendsten Künstler des Surrealismus. In seinen Bildern behandelte er Themen wie Träume und das Unterbewusstsein.

Salvador Dalí: Steckbrief Geburt:11.05.1904, Tod: 23.01.1989 Salvador Dalí – Herkunft Salvador Dalí stammte aus der spanischen Stadt Figueres in Katalonien. Salvador Dalí – Werke: Eins der bekanntesten Werke Dalís ist das Bild der zerfließenden Uhren. Es heißt “La persistencia de la memoria” (Die Beständigkeit der Erinnerung). Ebenfalls sehr berühmt sind “El gran masturbador” (Der große Wichser), “Cristo de San Juan de la Cruz” (Christus des Heiligen Johannes vom Kreuz ), “Muchacha en la ventana” (Die Frau am Fenster) und “Jirafa en llamas” (Die brennende Giraffe). Salvador Dalí – Merkmale Dalí war ein außergewöhnlicher Mann, der gern provozierte. Ein besonderes Merkmal war sein außergewöhnlicher Schnurrbart. Seine Bilder waren von verschiedenen Stilen geprägt, wobei der Surrealismus am meisten mit ihm in Verbindung gebracht wird. Salvador Dalí – Epoche: Dalí gilt als einer der bedeutendsten Künstler des Surrealismus. In seinen Bildern behandelte er Themen wie Träume und das Unterbewusstsein.

Transkript Salvador Dalí und der Surrealismus

Am 11. Mai 1904 wird in Figueres in Spanien Salvador Dalí geboren. Er ist heute einer der meistdiskutierten Maler dieses Jahrhunderts. Dalí ist das Muster des entweihenden Künstlers, der aus Liebe zum Paradoxen und zum Wortspiel vor nichts halt macht. Sein Exhibitionismus, dem er niemals abgesagt hat, macht aus Dalí eine Persönlichkeit von großer internationaler Bekanntheit. Der zukünftige Maler zeigt sich schon in früher Jugend als ungewöhnlich. Er ist ein frühreifer Zeichner von beachtlicher Virtuosität und zeigt schon zu Beginn Zeichen des Größenwahns. Mit sieben Jahren möchte er Napoleon sein und sein liebstes Gewand ist das Kostüm eines Königs. Der junge Dalí hat eine schwache Gesundheit. Sein erstes Selbstporträt heißt daher auch Der kranke Knabe. Statt mit seinen Altersgenossen zu spielen, malt er. Seine Beziehungen zu anderen sind gestört. Als der Vater, ein wohlhabender Notar, ihn fragt, ob er einen Mallehrer haben wolle, antwortet Dalí: „Ich brauche keinen Lehrer. Ich bin ein intuitiver Maler.“ Im Jahr 1920 reist Salvador nach Madrid, wo er mit dem Dichter García Lorca und dem zukünftigen Regisseur Luis Buñuel verkehrt. Es sind dies die Jahre, in denen Dalí sich in erster Linie nach dem Kubismus richtet, dessen strenge Geometrie von ihm in einer Reihe von Bildern zwischen 1925 und 1926 interpretiert wird. Ein Jahr später geht Dalí nach Paris. Hier malt er sein erstes surrealistisches Bild mit dem Titel Das Blut ist süßer als der Honig. Die offizielle Anerkennung erreicht zwei Jahre später einen Höhepunkt, als García Lorca in der Zeitschrift Revista d’Oriente eine Ode an Salvador Dalí veröffentlicht. In Paris verkehrt Dalí mit den Surrealisten André Breton, Paul Éluard, Luis Buñuel und René Magritte. In dieser Umgebung lernt er Gala kennen, seine zukünftige Frau, die er in dem berühmten Bild Automatischer Anfang eines Porträts von Gala darstellt. Im Jahr 1928 tritt er offiziell in die Gruppe der Surrealisten ein. Es ist das Jahr, in dem Buñuel mit Hilfe des Malers seinen ersten Film Der andalusische Hund herstellt. Ein wenig später beginnt sich Dalí für Physik zu interessieren, für Kybernetik und für Biologie. Der Enthusiasmus für die wissenschaftliche Forschung schlägt sich in seinen Bildern surrealistisch nieder. Obwohl sein Freund García Lorca von den Falangisten erschossen wird, nimmt Dalí im spanischen Bürgerkrieg keine eigene Position ein, lässt sich aber zu mehreren Bildern inspirieren. Über Europa bricht das Unglück des Krieges herein, und Dalí zieht sich mit seiner Frau an den Strand von Kalifornien zurück. Als 1945 die Vereinigten Staaten die erste Atombombe abwerfen, malt Dalí ein Bild mit dem Titel Melancholische Atombombe. Er kehrt 1948 nach Europa zurück. Reich und berühmt setzt Dalí weiterhin die Welt in Erstaunen, sowohl mit seinen Bildern, aber noch mehr mit seinem Benehmen. „Es ist schwer,“ sagt er, „die Aufmerksamkeit der Welt auf sich zu ziehen, aber mein Motto ist: Man muss über Dalí sprechen, selbst dann, wenn man gut über ihn spricht.“

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