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Freie Marktwirtschaft - Exkurs

Bei der freien Marktwirtschaft bestimmt der Markt, welche Produkte in welcher Menge und zu welchem Preis angeboten werden. Der Staat übernimmt dabei lediglich die Aufgabe, Schutz, Sicherheit und Eigentum der Bürger zu gewährleisten.

Was ist freie Marktwirtschaft?

Die freie Marktwirtschaft ist eine Wirtschaftsordnung. Durch eine Wirtschaftsordnung legt ein Staat fest, nach welchen Regeln seine Wirtschaft funktioniert und nach welchen Gesetzen sich wirtschaftliches Handeln richten muss. Die Merkmale der freien Marktwirtschaft sind:

  • das Vorkommen eines Marktes und des freien Wettbewerbs untereinander,
  • das Recht auf Privateigentum sowie
  • die freie Preisbildung.

Produktion und Verbrauch werden durch den am Markt frei gebildeten Preis bestimmt. Die Märkte bestimmen Angebot und Nachfrage. Wenn ein Produkt selten und begehrt ist, dann sind die Käufer bereit, einen höheren Preis dafür zu bezahlen. Übersteigt das Angebot die Nachfrage, dann sinkt der Preis. Jedoch hat die freie Marktwirtschaft einen Nachteil: Durch den Zusammenschluss verschiedener Anbieter zu Kartellen (Zusammenschluss von Unternehmen zur Marktabsprache) oder durch die Bildung von Monopolen, in der ein Anbieter im Besitz eines ökonomischen Guts ist, wird die Beherrschung des Marktes möglich. Soziale Ungerechtigkeiten können die Folge sein. Um diese Gefahr zu minimieren, entwickelte sich aus der freien Marktwirtschaft die soziale Marktwirtschaft, die die Vorzüge der freien Marktwirtschaft nutzt, dabei jedoch die bestmöglichste soziale Absicherung gewährleisten will. Hier greift der Staat durch Regeln und Gesetze in das wirtschaftliche Geschehen ein, um so auch soziale Ziele zu erreichen, beispielsweise durch Krankenversicherungssysteme oder Sozialversicherungssysteme.