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Film und Fernsehen

Nie zuvor genoss die moderne Unterhaltungsindustrie einen derart hohen Stellenwert in unseren Gesellschaften wie heute – und nie zuvor war das Unterhaltungsprogramm in Film und Fernsehen derart groß und vielseitig.

Film und Fernsehen

Bei all dem Stress im Alltag, in der Schule oder auf Arbeit ist es doch nur allzu verständlich, hin und wieder in eine Welt eintauchen zu wollen, in der nahezu alles möglich ist. Und heißt es nicht auch, in Film und Fernsehen sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt? Dem darf man durchaus zustimmen, vor allem wenn wir uns die enormen technischen und digitalen Möglichkeiten der heutigen Zeit vor Auge führen. Nie war Zerstreuung atemberaubender und vielseitiger als in Zeiten der modernen Unterhaltungsindustrie. Hochauflösende TV-Geräte, Heimkinoanlagen, Surroundsounds und eine Filmbranche, die uns täglich mit unzähligen neuen Film- und Serienformaten versorgt. All das befördert unser heimisches Wohnzimmer schnell zum Kinosaal – nur mit weitaus größerem Spielplan.

Zwar sind wir sicher noch nicht am Ende der Entwicklung von Film und Fernsehen angelangt – und so etwas sollte man in Zeiten der digitalen Revolution ohnehin nicht behaupten – aber wir befinden uns definitiv in einer Zeit, in der der Unterhaltungsindustrie wohl der größte Stellenwert im gesellschaftlichen Leben eingeräumt wird, den diese jemals innehatte. Und was wären all die Filme und Serien ohne ihre großen Stars, ob nun vor oder hinter der Kamera, ob fiktiv oder real.

Film ab

Marilyn Monroe

Brillant, verführerisch, außergewöhnlich: Marilyn Monroe war das amerikanische Sexsymbol überhaupt, ein Superstar mit schier magischer Ausstrahlung. Doch abseits dieses Images litt sie zeit ihres Lebens darunter, nie wirklich als ernsthafte Schauspielerin wahrgenommen zu werden. Und das, obwohl sie in zahlreichen Klassikern mitwirkte. Ihrem Status als ewige Hollywood-Ikone tat dies jedoch keinen Abbruch. Auch soll sie unzähligen großen Männern den Kopf verdreht und zeitweise sogar mehr Einfluss besessen haben als so mancher Staatsmann und Politiker. Nicht zuletzt deshalb ranken sich um ihren Tod eine Reihe von Mythen und Verschwörungstheorien. Eine besagt sogar, dass die Kennedys höchst selbst die Schauspielerin ermorden ließen, um die damalige Affäre mit dem US-Präsidenten J. F. Kennedy zu vertuschen. Was genau vorgefallen ist, bleibt bis heute unklar. Offiziell starb sie am 5. August 1962 im Alter von gerade einmal 36 Jahren an einer Überdosis Barbituraten. Doch die genauen Todesumstände sind bis heute ungeklärt.

James Bond

„Mein Name ist Bond. James Bond.“

So pflegt sich der nächste Star aus Film und Fernsehen in der Regel vorzustellen. Doch im Gegensatz zu Marilyn Monroe handelt es sich hier um einen fiktiven Charakter. Dennoch ist der englische Spion mit der Lizenz zum Töten seit mittlerweile über 50 Jahren fester Bestandteil des kulturellen Weltbildes. Mit seinem Namen werden neben Action und Spannung nicht zuletzt auch ein übertrieben luxuriöser Lebensstil und jede Menge Frauen verbunden. Eine fleischgewordene Männerfantasie, die jeder Situation gewachsen scheint und auch wirklich gar nichts anbrennen lässt. Selbstverständlich dürfen hier die immer etwas größenwahnsinnigen Superschurken nicht fehlen, die am Ende natürlich stets den Kürzeren ziehen.

Dass die Geschichten über den Filmagenten ursprünglich einer Romanvorlage Ian Flemings entspringen, scheint dabei über die Jahrzehnte fast etwas in Vergessenheit geraten zu sein. Doch ist das auch durchaus verständlich, denn natürlich denken die Zuschauer bei James Bond nicht zuerst an Ian Fleming, sondern eher an Sean Connery oder vielleicht auch an Daniel Craig, wenn man es eher mit der modernen Variante hält. Und selbstverständlich besitzt jede Diskussion über den „besten“ Bond immer ein gehöriges Konfliktpotential mit fast schon religiös anmutenden Zügen. Auf jeden Fall darf sich die Welt uns bestimmt noch einige Jahrzehnte an den actiongeladenen Abenteuern von 007 erfreuen... und darauf nun einen Martini, „geschüttelt, nicht gerührt.“

Steven Spielberg

Doch nicht nur vor der Kamera lohnt es sich, nach Stars und Sternchen Ausschau zu halten. Ohne eine gute Story, ein spannendes Drehbuch und eine erstklassige Regie kann selbst der größte Leinwandheld nur wenig ausrichten. Einer der Regisseure, der immer wieder versuchte, etwas Neues zu kreieren und deshalb auch immer wieder mit bahnbrechenden Innovationen überraschte, ist ohne Zweifel Steven Spielberg.

Steven Spielberg

Ob er nun wie in „Jurrasic Park“ Dinosaurier zum Leben erweckt oder mit „Indiana Jones“ und „Zurück in die Zukunft“ schlicht zeitlose Klassiker erschaffen hat, den Status als einer der Größten seines Genres besitzt er definitiv zu Recht. Dabei wurde er lange Zeit von der Kritik als unreif und oberflächlich verpönt. Erst mit „Schindlers Liste“ erreichte er endlich die wohlverdiente Anerkennung und bekam den lang ersehnten Oscar für Regie. Weitere Oscars folgten, wie zum Beispiel für das Kriegsdrama „Der Soldat James Ryan“. Aus kommerzieller Sicht ist Steven Spielberg ohnehin der erfolgreichste US-amerikanische Filmemacher aller Zeiten, aber Geld ist selbstverständlich nicht alles.