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Loriot ist tot 01:45 min

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Transkript Loriot ist tot

Loriot ist tot und Deutschland trauert. Mit 87 Jahren ist Loriot, alias Vicco von Bülow, gestorben. Der Mann, mit den preußischen Auftreten, starb in Bayern am Starnberger See. Loriot galt als einer der größten deutschen Humoristen der Nachkriegszeit. Einer, über den Jung und Alt gleichermaßen lachen. “Weil er einfach den Menschen aufs Maul schaut und wie ein Verhaltensforscher die Menschen beobachtet hat und gewissen Typologien der Menschen dargestellt hat. Und so dem deutschen Bundesbrüder den Spiegel vorhält. Und das gilt genauso für die 60er/70er Jahre, wie heute.” Zum 85. (Geburtstag) würdigte die deutsche Kinemathek in Berlin Loriots Lebenswerk. Cartoons, Trickfilme, TV-Sketche, Bühnenbilder für die Oper - ins Gedächtnis des Fernsehpublikums schreibt sich Loriot mit Figuren wie Wum und Wendelin und Sketchen, wie diesem Treffen zweier Herren in der Badewanne eines Hotelzimmers. “Er ist viel feiner, als viele andere Humoristen und trotzdem ist er bitterböse.” Loriots dramatische Werke zählen zu den Erfolgsstücken am Berliner Schillertheater. Bei seinem 75. Geburtstag saß der Komiker selbst mit im Publikum. “Wenn also eine Pointe auf der Bühne war, die Leute gelacht habe, haben sie alle zu ihm umgeguckt, ‘Lacht er auch?’” Loriot hat Deutschland zum Lachen gebracht, nun ist er für immer abgetreten. “Ich koche es aber immer jeden Morgen 4,5 Minuten.” - “Wieso ist es dann mal zu hart und mal zu weich?” - “Ich weiß es nicht, ich bin kein Huhn.” - “Ach.”