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Kindheit und Jugend Stalins

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Team Wissenswelt
Kindheit und Jugend Stalins
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Grundlagen zum Thema Kindheit und Jugend Stalins

Josef Stalin war einer der vier großen europäischen Diktatoren zur Zeit des Zweiten Weltkrieges (Wobei er der erste war, der ein hohes Regierungsamt bekleidete - 1917). Seine Beteiligung an der legendären Oktoberrevolution, sein anfänglicher Pakt mit Adolf Hitler über die Aufteilung Polens und sein schlussendlicher Widerstand gegen den Nationalsozialismus machen ihn zu einer einzigartigen Figur der Weltgeschichte. Auch seine Regierungsweise nach dem Zweiten Weltkrieg war zeit seines Lebens einzigartig. Doch wie sah die Jugend dieses Weltverändernden Mannes aus? Wie wurde er zu dem, der er später war? Das erfährst du hier im Video.

Transkript Kindheit und Jugend Stalins

Joseph wurde am 21. Dezember 1879 in der georgischen Kleinstadt Gori, sechzig Kilometer nordwestlich der Hauptstadt Tiflis, geboren. Die meisten Teile Georgiens gehörten seit Beginn des 19. Jahrhunderts zum russischen Zarenreich. Sein Vater Besso Dschugaschwili arbeitete als selbstständiger Flickschuster. Seine Mutter Jekaterina als Wäscherin. Sie trug damit ganz wesentlich zum Familienunterhalt bei, liefen doch die Geschäfte des Vaters schlecht. Zwei ältere Brüder sind als Säuglinge verstorben, deshalb vergötterte die überglückliche Mutter den kleinen Sossolo und stärkte sein gebieterisches Selbstbewusstsein. Dennoch war seine Kindheit sehr hart. Misshandlungen, Demütigungen und Schläge des häufig betrunkenen, streitsüchtigen Vaters gehörten zum Alltag des Jungen, der völlig ungewöhnlich als Einzelkind aufwuchs. Eigentlich waren fünf bis zehn Kinder in dieser Zeit und Gegend normal. 1890 zerbrach die Ehe der Eltern. Der Vater verlor seine Arbeit, fristete als Landstreicher sein Dasein, landete im Obdachlosenasyl und starb an Leberzirrhose. Für die Mutter war nach der Trennung der kleine Sosso die einzige Hoffnung. Ihr Sohn sollte als erster in der Familie eine Schule besuchen. Im Alter von neun Jahren schickte sie ihn in die örtliche Kirchschule. Mit 15 wurde Josef auf das Priesterseminar in Tiflis geschickt. Hier herrschten harte Regeln. Der Tagesablauf war streng organisiert. Das Essen karg. Der Unterricht konservativ, aber anspruchsvoll. Der Junge lernte fleißig, hatte ein hervorragendes Gedächtnis sowie einen wachen Verstand. Auf dem Weg zum Jugendlichen sind in Georgien dieser Zeit, geformt von Jahrhunderten des Krieges, jedoch ganz andere Rituale, die auch Stalin prägten, wesentlicher. Respekt verschaffte man sich mit Gewalt. Die Männer organisierten sich in Banden, wurden an das Töten und Ertragen von Schmerzen gewöhnt. Typisch für die Stimmung unter den Internatsschülern und auch dem jungen Dschughaschwili, waren die Liebe zu ihrem Heimatland Georgien, ihr Hass gegenüber den russischen Unterdrückern und gegen jegliche Form der Repression. Begeistert nahm Josef die rebellische Stimmung im Priesterseminar auf, las heimlich verbotene Bücher und wurde schließlich von der Schule verwiesen. Seine Freunde sollten ihn fortan nach seinem Idol, einem Romanhelden, der blutig gegen die Russen zu Felde gezogen war, mit dem Decknamen Koba ansprechen. Ein diffuses Freiheitsverlangen, die Ideen von Karl Marx, Aufsässigkeit gegen alle Autoritäten und georgischer Stolz bestimmten zu diesem Zeitpunkt Josefs Gedankenwelt. Er hatte mit dem Priesterberuf abgeschlossen, ging einige Zeit aufs Land, kehrte aber bald nach Tiflis zurück.

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