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Das Stadtschloss - Kaiserliche Residenz im Herzen Berlins

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Team History
Das Stadtschloss - Kaiserliche Residenz im Herzen Berlins
lernst du in der 11. Klasse - 12. Klasse

Grundlagen zum Thema Das Stadtschloss - Kaiserliche Residenz im Herzen Berlins

Von wann bis wann gab es im Zentrum Berlins ein Schloss? Wer residierte dort und warum wurde es abgerissen? Wo befand sich das Stadtschloss? Das und vieles mehr erfährst du in diesem Video. Dir wird dabei gezeigt, wie das Stadtschloss einmal aussah. Du siehst auch, was nach der Zerstörung des Schlosses auf dem Gelände gebaut wurde und du erfährst, was sich an der Stelle heute befindet.

Transkript Das Stadtschloss - Kaiserliche Residenz im Herzen Berlins

Nach Vorbauten einiger preußischen Kurfürsten ließ Friedrich I. von Preußen ab 1701 das Schloss der Königsresidenz zu Hohenzollern ausbauen. Im 19. Jahrhundert wurde das Stadtschloss der preußischen Könige durch die Arbeiten von Baumeistern wie Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff oder Karl Friedrich Schinkel erweitert. Es nahm die Gestalt an, wie sie auf diesen Aufnahmen von 1913 zu sehen ist. Das mächtige Stadtschloss war Symbol der Monarchie und Mittelpunkt höfischen Lebens. Hier zelebrierte Kaiser Wilhelm der Zweite die Hochzeit seiner Tochter Viktoria-Luise. Gleichfalls im Jahre 1913 feierte er sein Thronjubiläum im Stadtschloss. Ein Massenspektakel, bei dem die Untertanen ihrem Kaiser auf dem Balkon vom Schlossplatz aus, ihre Huldigung darboten. Ein Jahr später war Krieg, am 01. August 1914 verkündet vom deutschen Kaiser, der nun wieder auf dem Balkon des Stadtschlosses stand. 1918 war die deutsche Monarchie am Ende. Kommunistenführer Karl Liebknecht verkündete vom Stadtschloss aus, die sozialistische Republik. Es kam anders: Der Aufruhr wurde niedergeschlagen. Die Weimarer Republik entstand. Das Stadtschloss blieb vorerst stehen, wurde Museum von 1920 bis 1940. Im Februar 1945 wurde das Stadtschloss bei einem Bombenangriff fast vollständig zerstört. 1950 wurde die Schlossruine aus ideologischen Gründen gesprengt. Die DDR-Führung stellte sich eine Neuordnung der Ostberliner City mit monumentalen Bauten im sowjetischen Zuckerbäckerstil vor. Doch auch daraus wurde lange nichts. Erst 1976 wurde der Palast der Republik am Berliner Schlossplatz, damals Marx-Engels-Platz, eingeweiht. Das Gebäude wurde ein Symbol der DDR. Eines der damals modernsten Kulturgebäude Europas war entstanden. Seine ausgeklügelte Mehrfunktionalität stach hervor. Der Palast der Republik wurde nicht nur Sitz der SED dominierten Volkskammer, später Tagungsort der ersten freigewählten demokratischen Volksvertretung 1990, er beherbergte auch bis zu seiner Schließung im Jahre 1990 zahlreiche Gaststätten und Cafés, ein Theater oder eine Kegelbahn. Kultur und Politik, Volk und Staat sollten in diesem Gebäude zusammenfinden. So wie dies dann 1989 geschah, hatte sich die DDR-Führung ihr Haus allerdings nicht vorgestellt. 2006 beschloss der Bundestag den Abriss des Palasts der Republik. Seither laufen die Planungen für den Neubau des sogenannten Humboldt-Forums an der Stelle von Palast und Stadtschloss. In barocker Kulisse soll ein Museum mit Kulturzentrum und Bibliothek entstehen. Bereits 1964 wurde auf dem Schlossplatz, damals Marx-Engels-Platz, das Staatsratsgebäude der DDR erbaut. Das Portal des Stadtschlosses, von dem aus Karl Liebknecht 1918 die sozialistische Republik verkündet hatte, wurde in das Gebäude integriert. Heute ist das ehemalige DDR-Staatsratsgebäude Sitz einer privaten internationalen Business School.

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