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Das Brandenburger Tor - Ein nationales Symbol Deutschlands

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Team History
Das Brandenburger Tor - Ein nationales Symbol Deutschlands
lernst du in der 11. Klasse - 12. Klasse

Grundlagen zum Thema Das Brandenburger Tor - Ein nationales Symbol Deutschlands

Welche wichtigen Ereignisse der Geschichte Deutschlands spielten sich im 20. Jahrhundert vor dem Brandenburger Tor ab? Genau das erfährst du in diesem Video, in dem es um das bekannte Wahrzeichen Berlins geht! Historische Aufnahmen zeigen dir, wie vor dem Ersten und Zweiten Weltkrieg tausende Soldaten durch das Bauwerk marschierten. Außerdem siehst du in diesem Video, wie vor 80 Jahren Autos durch das Brandenburger Tor fuhren und wie es durch den Mauerbau abgeriegelt wurde.

Transkript Das Brandenburger Tor - Ein nationales Symbol Deutschlands

Das Brandenburger Tor ist das Wahrzeichen Berlins, auch ein Symbol der deutschen Geschichte. Ebenso war es von 1945 bis 1989 Symbol des Kalten Krieges. Denn hier verlief nicht nur die Grenze zwischen Ost- und Westberlin, sondern auch die ideologische Trennlinie zwischen der kommunistischen Welt und dem Westen, zwischen dem Warschauer Pakt und der NATO. Anfang des 20. Jahrhunderts herrschte hier noch eine beschauliche Atmosphäre. Dann 1913 ein letztes Mal Preußens Glanz und Gloria. Victoria Luise, die einzige Tochter des Kaiserpaares, vermählte sich mit dem Herzog von Braunschweig. Keiner der Beteiligten wusste es, der regierende Adel ganz Europas traf sich zum letzten Mal, bevor alle in einem blutigen Konflikt aufeinander losgingen. Nicht wenige von ihnen werden 1918 von ihren Thronen gestürzt sein. 1914, die Soldaten marschierten in den Kampf, bejubelt von den Berlinern. Sie begeisterten sich wie alle Europäer für den Krieg. Der Reichstag stimmte der Kriegsfinanzierung zu. Der Kaiser hatte sie überzeugt. Ich kenne keine Parteien mehr, ich kenne nur noch Deutsche. Im November 1918 war an Sieg nicht mehr zu denken. In Berlin brach der Aufstand aus. Arbeiter- und Soldatenräte belagerten das Regierungsviertel. Schließlich wurde der Kaiser zum Rücktritt gezwungen. Die Republik wurde gegründet. Deutschland kapitulierte. Die goldenen Zwanziger, freie Fahrt durch das Brandenburger Tor. Kurz vorher war die mittlere Durchfahrt nur dem Kaiser erlaubt. Tempo, Tempo: Das war die Devise in Berlin. Verzückt schauen diese Berlinerinnen nach oben. Immer wieder zog der Zeppelin seine Kreise über dem Himmel von Berlin, langsam und erhaben. Doch das Brandenburger Tor musste auch den Durchzug der Republikfeinde erdulden. Am 30. Januar 1933 feierten die Nationalsozialisten ihre Machtübernahme mit einem Fackelzug durch das Brandenburger Tor. Eine seltene Farbaufnahme Mitte der dreißiger Jahre. Die Nationalsozialisten versuchten zur Olympiade 1936 ihr Image aufzubessern. Beim Einmarsch der Roten Armee 1945 wurde am Brandenburger Tor besonders erbittert gekämpft wegen der Nähe zum Regierungsviertel. Der Reichstag und die Reichskanzlei mit dem Führerbunker als Schaltzentrale des NS-Staates waren nicht weit entfernt. Entsprechend sah die Gegend nach Ende des Krieges aus, ein einziges Trümmerfeld. Die Menschen konnten sich nicht vorstellen, wann das jemals wieder aufgebaut sein sollte. Am 17. Juni 1953 kam es in der DDR wegen Arbeitsnormerhöhungen ohne Lohnausgleich zu Streiks und Demonstrationen. Die Unruhen schlugen in einen Aufstand um. Ein Mann riss die rote Fahne vom Tor. Schließlich fuhren sowjetische Panzer auf, um die Rebellion zu ersticken. Auf die Menge wurde geschossen. Die Menschen flohen nach Westberlin. Im Sommer 1961 schwoll der Flüchtlingsstrom aus der DDR auf mehrere Tausend pro Tag an. Am 13. August 1961, einem Sonntag, geschah das Unerwartete. Das Brandenburger Tor wurde von DDR Polizei und Armee abgeriegelt, ein martialischer Aufmarsch. Betriebskampfgruppen rollten hunderte von Kilometern Stacheldraht aus. Die Worte von SED Chef Walter Ulbricht stellten sich als Lüge heraus: „Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten.“ Der Mauerbau erregte bei den Westberlinern und dem regierenden Bürgermeister Willy Brandt Entsetzen und Empörung. Die Westmächte beobachteten, griffen aber nicht ein. Für sie war nur wichtig, dass ihre Hoheit über die Berliner Westsektoren nicht angetastet wurde. Im Laufe des Jahres 1961 wurde der Stacheldraht ersetzt durch eine Mauer aus Betonplatten. Den Berlinern wurde klar, diese Absperrung ist gedacht für immer. 1989, keiner hatte damit gerechnet, dass die Mauer verschwinden würde. Doch da geschah das Unfassbare. Am 09. November öffnete sich die Grenze. Ausgelassen feierten die Menschen auf der Mauer. Wahnsinn war das Wort der Nacht und der folgenden Tage. Alles schien so unwirklich wie ein Traum. Am 03. Oktober 1990 feierten hunderttausende Berliner aus Ost und West gemeinsam am Brandenburger Tor die Wiedervereinigung.

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