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Afghanistan: Wieviel Sicherheit ohne die USA?

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Team Zeitreise
Afghanistan: Wieviel Sicherheit ohne die USA?
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Grundlagen zum Thema Afghanistan: Wieviel Sicherheit ohne die USA?

Bis zum Ende des Jahres 2014 sollen alle NATO-Truppen Afghanistan verlassen haben. Welche Rolle die US-Truppen dabei spielen, wird in diesem Video gezeigt. Nachdem sich US-Präsident Barack Obama noch 2009 für eine Aufstockung der US-Truppen am Hindukusch einsetzte und dies auch durchsetzen konnte, tritt er im Jahre 2013 für einen steten Abzug der US-Streitkräfte ein. So wird bis zum Februar 2014 fast jeder zweite US-Soldat das Land verlassen haben.

Transkript Afghanistan: Wieviel Sicherheit ohne die USA?

Für die Amerikaner ist es der Anfang vom Ende des Afghanistankrieges. Zehntausend Soldaten sollen noch vor Weihnachten in die USA zurückkehren, weitere 23.000 bis zum kommenden Sommer. Das ist der Plan von US-Präsident Barack Obama, der ab Juli umgesetzt werden soll: „Nach diesem Teilabzug werden unsere Truppen mit konstantem Tempo zurückgeholt, während die afghanischen Sicherheitskräfte die Führung übernehmen. Unsere Mission wird sich von Kampf zur Unterstützung wandeln. 2014 wird der Übergangsprozess beendet sein.“ Zu Beginn seiner Amtszeit verdoppelte Obama die US-Truppen in Afghanistan. Im Dezember 2009 schickte er auf einen Schlag noch einmal 33.000 Soldaten an den Hindukusch. Das Ziel: Die wiedererstarkten Taliban zurückdrängen und das Terrornetzwerk Al-Qaida zerschlagen. Aber die Taliban in Afghanistan sind noch immer eine starke Kraft und die afghanischen Sicherheitskräfte sind kaum in der Lage, die Sicherheit im Land zu garantieren. Dennoch will Obama einen raschen Truppenabzug entgegen dem Rat seiner Generäle. Die Erfolge im Kampf gegen Taliban und Al-Qaida erlaubten aus einer Position der Stärke heraus ein Zurückfahren des militärischen Engagements, so Obamas Argumentation. „Al-Qaida ist unter stärkerem Druck als jemals seit dem 11. September. Zusammen mit den Pakistanern haben wir mehr als die Hälfte der Al-Qaida-Führung ausgelöscht.“ Der Afghanistan-Krieg ist in der amerikanischen Bevölkerung unbeliebt, noch unpopulärer als damals der Irakkrieg unter George W. Bush. Umfragen zeigen, dass mehr als die Hälfte der Amerikaner eine möglichst rasche Heimkehr ihrer Soldaten wünschen, auch wegen der hohen Kosten des Einsatzes: 120 Milliarden Dollar pro Jahr. Geld, mit dem viele Amerikaner lieber die Arbeitslosigkeit im Land bekämpfen würden.

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