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Semiotik – Lehre von den Zeichen

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Die Autor*innen
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Tim Weichselfelder
Semiotik – Lehre von den Zeichen
lernst du in der 12. Klasse - 13. Klasse

Semiotik – Lehre von den Zeichen Übung

Du möchtest dein gelerntes Wissen anwenden? Mit den Aufgaben zum Video Semiotik – Lehre von den Zeichen kannst du es wiederholen und üben.
  • Beschrifte das Dreiecksmodell der Semiotik.

    Tipps

    Das Dreiecksmodell der Semiotik zeigt die Beziehung zwischen einem Zeichen, dem bezeichneten Objekt und dem gedachten Konzept auf.

    Das sprachliche Zeichen ist dabei immer das Schriftbild oder der Laut, der etwas bezeichnet. Das Zeichen löst eine Vorstellung, den sogenannten Interpretanten, aus.

    Das Zeichen ist nicht das Objekt selbst. Es verweist auf ein Objekt. Das sprachliche Zeichen „Tisch“ ist nicht der Tisch selbst. Es verweist aber auf einen Tisch und alle wissen, was gemeint ist.

    Lösung

    Das semiotische Dreieck nach Charles S. Peirce zeigt, dass ein sprachliches Zeichen eine Beziehung zwischen bezeichnetem Objekt und Interpretant herstellt.

    Das sprachliche Zeichen „Baum“ verweist auf das Objekt, also einen realen Baum. Es steht symbolisch für dieses Objekt.

    Gleichzeitig ruft das Zeichen eine Vorstellung im Gehirn des Interpretanten hervor. Der Interpretant ist derjenige, der das Zeichen wahrnimmt (also hört bzw. liest oder sieht) und dann weiß, welches Objekt gemeint ist.

  • Gib wieder, was die Untersuchungsgegenstände der folgenden sprachwissenschaftlichen Gebiete sind.

    Tipps

    Die Syntax untersucht die Beziehung sprachlicher Zeichen untereinander. Sie ist ein Teilbereich der Grammatik.

    Die Semiotik klärt, auf welche Objekte sich ein Zeichen bezieht. Die Pragmatik hingegen untersucht den Verwendungszusammenhang von Zeichen.

    Die Semiotik untersucht Ikone, Indices und Symbole.

    Lösung

    Die Linguistik (Sprachwissenschaft) lässt sich in verschiedene Teildisziplinen gliedern. Diese haben jeweils ganz unterschiedliche Untersuchungsgegenstände.

    • Die Syntax untersucht die sprachlichen Zeichen im Satz. Sie interessiert sich z. B. für Wortstellung, Zeichensetzung und Satzglieder.
    • Die Semantik untersucht die Beziehung zwischen Zeichen und Bezeichnetem. Sie fragt also nach den Bedeutungen von Wörtern.
    • Die Pragmatik betrachtet sprachliche Zeichen in ihrer Verwendung, also ihrem Kontext.
    • Die Semiotik ist die allgemeine Wissenschaft von den Zeichen. Sie kann auch als eigene Disziplin neben der Linguistik angesehen werden.
    Mit dem Wortschatz beschäftigt sich die Lexikologie, mit der Sprachgeschichte die diachrone Sprachwissenschaft.

  • Ordne den literarischen Symbolen ihre Bedeutung zu.

    Tipps

    Blumen symbolisieren in der Literatur häufig Gefühle.

    Gegenstände, die zusätzlich auf etwas anderes verweisen, werden häufig zu Symbolen.

    Sie sind für etwas typisch.

    Lösung

    Das Kreuz ist das Symbol des Christentums und steht damit auch für die Werte und Traditionen dieser Religion. Es kann aber auch in einem engeren Sinne Leid und Tod symbolisieren, weil es ja auf den Leidensweg Christus' anspielt.

    Die Blaue Blume symbolisiert das Gefühl der Sehnsucht. Es ist während der Epoche der Romantik entwickelt und oft verwendet worden.

    Die Rose ist das bekannteste Symbol für die Liebe. Auch außerhalb der Literatur schenken Menschen einander Rosen, um sich ihre Zuneigung zueinander zu signalisieren.

    Der Fächer ist ein Symbol für Luxus, Schönheit oder Herrschaft. Adlige Damen fächelten sich früher mit dem Fächer Luft zu und signalisierten so ihren hohen Stand und ihren Reichtum.

    Das Ei symbolisiert häufig den Ursprung des Lebens.

  • Arbeite heraus, welche Eigenschaften von Zeichen die Kurzgeschichte thematisiert.

    Tipps

    Wörter sind sprachliche Zeichen. Sie verweisen auf Objekte. Zum Beispiel verweist das Laut- oder Schriftzeichen „Tisch“ auf das Objekt „Tisch“.

    Sprachliche Zeichen sind Symbole. Das heißt, sie haben keine kausal-logische Beziehung oder Ähnlichkeit zum Objekt, das sie bezeichnen. Sie sind also willkürlich.

    Solche willkürlichen Zeichen kann man sich nicht erschließen. Man muss sie lernen. Sie sind Konvention geworden.

    Zwei Antworten sind korrekt.

    Lösung

    Der Text thematisiert auf ironische Wiese die Konventionalität und Willkür (Arbitrarität) sprachlicher Zeichen.

    Da Wörter keine Ähnlichkeit oder kausal-logische Beziehung zu dem haben, worauf sie verweisen, nennt man sie willkürlich (arbiträr). Ihr Gebrauch hat sich über die Zeit hinweg zur Konvention entwickelt.

    Dadurch, dass der Mann die Wörter und das, was sie bezeichnen, einfach austauscht, zeigt er, dass sprachliche Zeichen willkürlich sind. Somit macht der Text deutlich, dass Sprache reine Konvention ist.

    Der Text bedient sich dem Stilmittel der Ironie. Der Mann ist also nicht vergesslich oder irr.

    Quelle: Bichsel, Peter (1995): Ein Tisch ist ein Tisch. Frankfurt am Main. Suhrkamp.

  • Beschreibe die Grundlagen der Semiotik.

    Tipps

    Die Semiotik untersucht Zeichen in ihren Eigenschaften und ihrem Gebrauch. Der Mensch hat innerhalb der Tierwelt besonders komplexe Zeichensysteme entwickelt.

    Sprachliche Zeichen können einzelne Buchstaben, Wörter oder Sätze sein. Sie werden als Schriftzeichen oder Lautzeichen realisiert.

    Zeichen beziehen sich auf Dinge und rufen Vorstellungen hervor.

    Lösung

    Die Semiotik ist die Lehre von den Zeichen. Sie erforscht deren Wesen, Ursprünge und Verwendung. Zeichen werden von Menschen in vielen möglichen Zusammenhängen verwendet. Sie bilden einen wichtigen Teil unserer Kultur.

    Auch unsere Sprache ist ein komplexes System aus vielen Zeichen. Wir können Buchstaben, Wörter oder Sätze als Zeichen gebrauchen, indem wir sie als Schriftbild oder Laute realisieren.

    Das Zeichen an sich ist nie gleichzusetzen mit dem Objekt, auf das es nur verweist. Gleichzeitig ruft ein Zeichen ein Konzept im Gehirn des Rezipienten (Wahrnehmenden) hervor. Dieses Konzept wird auch als Interpretant bezeichnet.

  • Ordne die Zeichen der jeweiligen Kategorie zu.

    Tipps

    Es gibt verschiedene Arten von Zeichen. Frage dich immer:

    • Hat das Zeichen eine Ähnlichkeit mit dem Objekt, das es bezeichnet? Dann ist es ein Ikon.
    • Ist das Zeichen ein Anzeichen für ein anderes Objekt? Dann ist es ein Index.
    • Hat das Zeichen keinerlei Zusammenhang zum Objekt, das es bezeichnet? Dann ist es ein Symbol.

    Hier ein paar Beispiele:

    • Ikon: Ein Porträt hat Ähnlichkeit mit der porträtierten Person.
    • Index: Rauchentwicklung ist ein Anzeichen für Feuer.
    • Symbol: Das Zeichen „1“ hat keine Ähnlichkeit zu dem Objekt, das es bezeichnet. Es ist willkürlich und durch Konvention entstanden.

    Die dunkle Wolke, das Fieber und das Weinen sind allesamt Anzeichen und gehören zu ein und derselben Kategorie.

    Lösung

    Folgende Zeichen haben Ähnlichkeit mit dem Objekt, auf das sie verweisen, und sind deshalb Ikone:

    • Das Männchen mit der Schaufel auf dem Verkehrsschild hat Ähnlichkeit mit einem Bauarbeiter. Es verweist auf eine Baustelle.
    • Das Porträt von Friedrich Schiller hat Ähnlichkeit mit dem Menschen Friedrich Schiller.
    Folgende Zeichen sind Anzeichen für etwas und werden deshalb als Index bezeichnet:

    • Die Rauchwolke ist ein Anzeichen für Feuer.
    • Fieber ist ein Anzeichen (Symptom) für eine Krankheit.
    Folgende Zeichen sind willkürlich und haben keinerlei Ähnlichkeit oder kausal-logische Verbindung zum Objekt, das sie bezeichnen. Sie sind Symbole:

    • Die britische Flagge bezeichnet das Land Großbritannien symbolisch.
    • Der Daumen wird konventionell gebraucht, um zu symbolisieren, dass etwas gut läuft, okay ist oder stimmt.